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Allgemeines
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| Hüttensteinach (400,08 m), ein Stadtteil der Kreisstadt Sonneberg, liegt im Steinachtal am Fuße der Berge Schönberg (622,2 m), Spitzberg (624,1 m) und Gehrenberg (592,7 m) . An Straßen gibt es 5 an der Zahl. An der Steinach (früher Wiesenstraße), Bergstraße, Judenbacher Straße (früher Handels und Heeresweg), Spitzbergstraße (früher Karlstraße) und die Steinacher Straße. Es fließen zwei Flüsse durch das Tal. Die Steinach und der Glasbach. Das Besondere am Fluß Steinach waren seine 5 Staustufen mit dazugehörigen "Mühlgräben". Diese kleinen Gräben versorgten die jeweiligen Mühlräder mit der Wasserenergie um zum Beispiel Getreide zu mahlen, Holz zu schneiden und andere Rohstoffe zu mahlen. Leider ist keine einzige Staustufe davon übrig geblieben. Sie vielen der Elektrifizierung zum Opfer. Der größte Nachteil bei dem Wegfall der Staustufen ist die größere Geschwindigkeit des Wassers. Durch der hohen Flußgeschwindigkeit (bei Hochwasser bis zu 6m/sec.) können schon mal 324000 Kubikmeter pro Stunde fließen und erhebliche Schäden anrichten. Als weitere Besonderheit gab es mehrere Felsenkeller (am Fuße des Gehrenberges in der "Schunkenwiese" heute zum Teil verfallen). Sie dienten damals ihren Besitzern als "Kühlschrank"für Lebensmittel und Bier. Zu erwähnen gibt es auch noch einen alten privaten Schutzkeller. Dieser wurde von den Bewohnern im 2. Weltkrieg ausgebaut. Er liegt zwischen Bahndamm und Straße. In der Nähe des Bahndamms ist auch noch ein Stollen zum Teil sichtbar, in dem früher der Split vom vorhandenen Steinbruch zu den Waggons befördert wurde. Durch das Tal geht auch noch ein Schienenstrang, der die Verbindung von Lauscha nach Sonneberg herstellt. Ebenfalls verfallen und zum Teil nicht mehr zu gebrauchen sind die vier Wasserquellen, die den Ort mit Trinkwasser versorgten. Einer lag am Gehrenberg Richtung Judenbach, einer über den "Schrebergärten" am Gehrenberg, einer über dem "Schloß Schoenau" am Spitzberg und einer am Schönberg oberhalb der alten Fabrik Schoenau. Sie alle hatten eines gemeinsam, das Wasser floß ohne Pumpen zu den Bewohnern (durch das natürliche Gefälle bedingt). Ebenfalls hat sich die Straßenführung geändert. Sie weicht von der heutigen erheblich ab. Die damalige Handels und Heeresstraße führte etwa dort entlang, wo die heutige Bahnschiene verläuft. In Richtung Judenbach verlief sie zum Teil unterhalb der jetzigen Straße. Die Steinacher Straße war bei der Kreuzung nach Judenbach gut einen Meter tiefer als jetzt und die Brücke des Glasbaches war eine Art Hügel. Danach war keine Rechtskurve sondern ging hinter dem Haus der Sattlerei Hammerschmitt vorbei und dann erst auf die Straßenführung etwa wie heute. |