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Hükra- Film |
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Da ich mehrere Videos über meine Heimat und deren Umgebung anfertige, musste zunächst ein Name her, damit meine Filme eindeutig zugeordnet werden können. Der Name Hükra ist ein Kunstwort und setzt sich aus Hüttensteinach und Kraus zusammen. |
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Allgemeines Angefangen habe ich mein Hobby zunächst nur mit Fotografieren, später lernten die Bilder dann laufen und neben Dia Show kamen immer mehr richtige Videos dazu. Die ersten Filme drehte ich noch im Pal Format mit 4:3 Diagonale. Da aber immer mehr TV Geräte auf 16:9 Format bauen, stellte ich auch auf dieses Format um, allerdings gleich auf das HDTV Video Format. Im Moment stelle ich all meine Filme mit einer Auflösung von 1440 * 1080 Pixel mit 25 Bilder pro Sekunde und 1080i Kennung her. Die fertigen Projekte werden dann auf Blue Ray oder das "normale" DVD Format herunter gerechnet, da im Moment noch nicht ausreichend Blue Ray Player zu einem vernünftigen Preis am Markt sind.
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Meine Ausrüstung Das wichtigste ist hier natürlich die Kamera. Da ich die meisten Geräte (Spiegelreflex, Drucker und Scanner) von Canon besitze, sollte es auch eine HDV Kamera von Canon sein. Die HV20 ist neben einer hoch auflösenden Kamera auch gleichzeitig ein Fotoapparat mit 3,1 Megapixel. Sie besitzt zwar nur einen Chip und teilt die Farben bei der Aufnahme nicht auf 3 Bereiche auf, dennoch bin ich von der Bild - Qualität überzeugt. Der einzige Mangel der bei mir auftrat, konnte ich aber schnell beseitigen, indem ich der Kamera ein Weitwinkelobjektiv (0,66fach) spendierte. Auch sollte man das Objektiv mit einem Filter (Skylight 1AC) schützen. Da ich die Kamera hauptsächlich auf Wanderungen und Radtouren mitnehme, ist das ein wirkungsvoller Schutz, um das Objektiv bei diesem rauhen Einsatz gegen Kratzer zu schützen. Da meine Spiegelreflex (EOS 60D) natürlich auch Videos in HD aufnehmen kann, habe ich eine weitere Kamera, die jedoch ein anderes Filmen als mit der HV 20 ermöglicht. Hier kann man durch unterschiedliche Objektive besser die richtige Szene auswählen. Hat aber auch ein anderes System der Schärfeeinstellung. Dieses kann man aber gezielter bei speziellen Einsätzen einsetzen. Neben der Kamera benötigt man auch ein gutes Stativ. Es sollte leicht und dennoch stabil genug sein. (Bei Verwendung des Stativs aber die automatische Bildstabilisierung ausschalten) Da die HV20 noch auf Bänder aufnimmt sollte man da nicht gerade die billigsten nehmen. Ich nutze diese Bänder auch als Sicherung für die fertigen Filme, indem ich den fertigen Film wieder zurück auf die Kamera schreibe. Auch ein allerdings nebensächlich Manko der Kamera ist die zu kurz geratene Bedienungsanleitung, die bei der Lieferung dabei ist. Da sollte es schon ein gutes Handbuch sein. Mein Tipp dazu "Das Profi Handbuch zur HV20" von Data Becker (ISBN 978-3-8158-2636-2). Mit dessen Hilfe kann man noch mehr die Kamera ausreizen und Einstellungen vornehmen, die im original Handbuch entweder nicht aufgeführt oder zu kurz gekommen sind. Mein Fazit zur HV20: bis jetzt konnte ich alle Probleme die bei mir auftraten erfolgreich abstellen. Sie macht gute Videos, egal ob aus der Hand oder mit einem Stativ gefilmt wird. Zum herstellen von hochauflösenden Videos benötigt man noch einen guten Blue Ray Brenner. Das erledigt bei mir ein LG "GGW-H20L". Dieser kann neben allen gängigen Formaten auch gleich noch den Rohling beschriften (Lightscript). Ich nutze aber diese Funktion sehr selten, da ich meine DVD oder Blue Ray Disk`s mit meinem Drucker (Canon iP4200) beschrifte. Zum Schluss benötigt man noch einen halbwegs schnellen PC. Bei mir ist das zur Zeit ein Intel Core 2 Quad Q9550 mit 4 * 2,836GHz Takt, 8 GB Hauptspeicher, eine Nvidia Grafikkarte GeForce GTX 560 die ich auch dank Cuda zum Rendern der Filmschnitte einsetze und das Betriebssystem Windows 7 - 64 Bit. Natürlich jede Menge Festplattenplatz. Habe schnelle S-ATA2 (eine mit 10.000U/min) und natürlich mehrere Festplatten Wechselrahmen, damit ich mehrere Laufwerke anschließen kann. Vorteilhaft ist da die AHCI Ansteuerung der Festplatten durch den PC. Man kann dadurch bei laufendem Betrieb die Platten wechseln ohne den PC herunterzufahren. Auch sollte man einen guten Monitor haben. Bei mir tut ein 22 Zoll Flachbild seinen Dienst. Was auch noch wichtig ist, wenn man mit Dolby Ton arbeiten möchte, eine Soundkarte mit mindestens 5.1 Sound.
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Die Videoprogramme Um die Rohdaten der Videos und auch die Bilder der Spiegelreflexkamera zu schneiden und letzten endes eine DVD bzw. eine Blue Ray zu erzeugen nutze ich das Programm von Magix "Video Deluxe MX Premium". Habe bis jetzt immer die Vorgängerversionen dieses Herstellers benutzt und war immer mit der Bedienung und der Qualität zufrieden. Blue Ray ist aber erst in der Version 15 möglich. Zur Qualität der Filme, die ich damit bis jetzt erstellt habe, kann ich nur sagen Spitze. Die Qualität hat sich spürbar seit der Version 2008 verbessert. Zum Programm selbst möchte ich hier nicht eingehen, es ist zu umfangreich. Aber dank der einfachen Bedienungsanleitung die dem Programm beiliegt, können auch Anfänger schnell mal ein Video selbst erzeugen.(Gewisse Grundbegriffe sollten aber schon vorhanden sein). Um auch die fertigen Blue Ray Filme zu begutachten benötigt man noch ein Wiedergabe Programm, das leider bei dem Magix Videoprogramm nicht dabei ist. Ich nutze das von Corel Win DVD plus. Weitere Programme benötigt man eigentlich nicht, da man alles mit Magix erledigen kann. Das wichtigste aber, das zu diesem Thema benötigt wird, ist Zeit. Wenn man einmal damit angefangen hat vergeht diese wie im Flug.
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Eine kleine Auswahl von Filme, die ich in den letzten Jahre gedreht und hergestellt habe "Das Grüne Band" eine Wanderung auf dem Kolonnenweg von der Isaakwand bis zum 3 Kreiseck bei Spechtsprunn 2008 Eine Wanderung um das Unterbecken des Pumpspeicherwerk Goldisthal 2008
2. Elterntag des Reiterhofes Hönbach 2008
Eine Wanderung durch Sonneberg "Sonneberg Alt- Neu" 2006
Ein Rundflug mit dem X -Citor an der Saaletalsperre 2008
Eine Wanderung vom Einzugsgebiet der Steinach bis zur Bayerischen Grenze 2007
Die Bahnlinie von Sonneberg nach Neuhaus am Rennweg im Jahre 2011
Meine Rennsteig Radtour 2011
Das ist natürlich nur ein kleiner Teil dessen, was ich "hergestellt" habe. Bei allen Filmen war ich soweit das ging mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Das macht pro Jahr dann knapp 1500 km Radfahren und etliche 100 km Fußmarsch aus. Alleine beim Projekt "Grenzwanderung", das ich verfilmte, war ich fast 500km mit dem Rad und ca. 400km zu Fuß unterwegs. Und das bei Wind und Wetter. Bei einer "Wanderung" konnte ich nicht mehr filmen, da in der Mitte der Strecke eine Regenfront aufkam. Da mußte ich eine Woche später die gleiche Strecke nochmals begehen. Auch beim Rundflug mußte ich mehrere Versuche angehen, da dabei der Wind einfach zu stark war um gefahrlos solch einen Flug zu unternehmen.
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Hinweis Da ich keinen Verein angehöre und auch alles als mein Hobby ansehe und selbst finanziere, stelle ich keine DVD`s, so wie andere Vereine her und vertreibe auch keine. Bei mir werden die noch im PC selbst gebrannt und ausschließlich als Geschenke vergeben. Einige habe ich ins Sonneberger Stadtarchiv gegeben, um doch einigen einen Einblick in meine Arbeiten geben zu können. Neben dem Filmen kommt da bei einigen Projekten erheblich Recherche hinzu. Aber meine Hobby`s sollen ja in erster Linie Spass machen und keine Geschäftsidee sein. Erstaunt bin ich immer nur, wenn mich Leute fragen, wo ich das gedreht habe und die es nicht glauben können, das das ihre Heimat ist. |
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