|
April 2012 (54) Ende April, wir haben eigentlich schon Sommer, jedenfalls den Temperaturen nach. Da die Vegetation noch nicht so herausgekommen ist, begebe ich mich auf den Weg zum ehemaligen mystischen Zahnradwerk. Denn man findet nichts in irgendwelchen Unterlagen darüber. Weder Bilder noch anderes Material sind greifbar. Es ist so, als ob es dieses Werk nie gegeben hat. Dennoch hat hier eines der modernsten Werke seiner Zeit zur Herstellung von Zahnräder und anderen Teilen der Rüstungsindustrie der Wehrmacht gestanden. Mag sein, das es damals "Geheime Reichssache" war, sollten doch die Unterlagen langsam frei gegeben werden. Oder besteht da noch eine Sperrfrist der Alliierten bis 2032? Jedenfalls steht nichts mehr von diesem Komplex. Meine Bilder zeigen noch einige sichtbare Überreste der Hallen und anderen technischen Bauwerken. Es wurde alles dem Erdboden gleich gemacht. Dies ist auch meine erste Tour auf meiner Seite, die ich nicht zum nachwandern anbieten kann, das Areal ist einfach zu gefährlich, da man sehr genau auf jeden seiner Schritte achten muß. Es sind überall Mulden, Löcher umgefallene Bäume und verwachsene Sträucher. Ich war froh, das ich meine Exkursion heil beenden konnte. Auf jeden Fall muss es ein gewaltiger Gebäudekomplex gewesen sein. Der Plan, der im Internet greifbar ist, gibt nur ein Bruchteil des Objektes wieder. Ich schätze die Größe auf mehrere Fußballfelder. Mein Fazit zu dieser Wanderung, es ist noch mystischer geworden, nur vor Ort kann man das nicht aufarbeiten. Für unsere Stadt ist es aber ein Teil der Geschichte und eventuell tauchen ja doch noch einmal Unterlagen für dieses Werk auf. |
|
Februar 2012 (53) Jetzt im Februar hat uns der Winter doch noch erwischt. Die Temperaturen gingen zurück auf unter minus 20°C. Selbst am Tag war es selten über -10°C. Zu schaffen macht die Kälte nicht nur den Autos. Diesel Fahrzeugen, sind öfter wegen leerer Batterie oder eingefrohrener Dieselleitung liegen geblieben. Auch den Wildtieren macht die extreme Kälte zu schaffen. Bei uns im Garten sind die Vogelhäuschen bestens besucht. Auch die Waldtiere werden an speziellen Futterstationen versorgt. Bei meinen Wanderungen war ich teilweise der erste neben den Waldtieren, der auf den vereisten und mit leichtem Schnee bedeckten Wegen unterwegs war. Einige Objekte sehen jetzt ganz anders aus als im Sommer. Das Eis hat halt auch seinen Reiz. Das eine Foto zeigt das Thermometer, das windgeschützt im Garten angebracht ist. Da kann man die Temperatur Differenz ablesen. Von ca. 40° C im Sommer zu minus 20°C im Winter. Wobei an manchen Stellen bedingt durch den kalten Wind auch bei uns im Tal weit kältere Temperaturen anzutreffen waren. Besorgt kann man über das Eis in der Steinach sein. Wenn das nicht schnell taut, kann es sich an manchen kritischen Stellen extrem auftürmen. In der Röthen wurde es bereite an einigen Brücken durch den Stadtbauhof und der Feuerwehr entfernt. Hoffe aber auf wärmeres Wetter, damit wir vor Wetterunbilden verschont bleiben. |
|
Pfingsten 2011 (52) Heute am Pfingstmontag geht das Wetter, es ist Temperatur mäßig genau das richtige um eine Rad und Klettertour zu unternehmen. Zunächst geht es mit dem Rad auf der Straße bis nach Hüttengrund von dort fahre ich auf Waldwegen den Spitzberg hinauf. Hier war der Weg längere Zeit wegen Holzeinschlag gesperrt. Aber an der 1. Weggabelung haben die das Holz ungünstig gelagert. Der Waldweg läßt sich nur schwer an dieser Stelle mit dem Rad befahren. Der Waldboden ist jetzt wieder halbwegs feucht. Der letzte Regen hat nach der langen Dürre doch einiges bewirkt. Weiter geht es Richtung Judenbach. Auf den Wiesen neben dem Weg begegnet mir eine Herde Kühe. Die sind bestimmt auch froh, das das Gras wieder langsam grün wird. Nachdem mein Weg nun steil nach unten auf die Hauptstraße geht, denke ich schon an den letzten Anstieg. Von der Judenbacher Kirche bis zur Kreuzung Richtung Klettersteig geht es nur bergauf. Danach aber bis zum Klettersteig wieder auf einem schlechten geschotterten Waldweg bergab. In dieser Zeit kann man sich dann für das anschließende Klettern erholen. Hier am Klettersteig war ich schon längere Zeit nicht mehr, da mich mein letztes Filmprojekt in andere Gefilden lenkte. Mein erster Eindruck es ist schön aufgeräumt und eine neue Route mit dem Stahlseil abgesichert. Neben Sprossen, die schon länger im Felsen verankert sind, finde ich auch eine kleine Brücke. Am Gipfelkreuz angekommen nehme ich mir ein Paar Minuten Zeit, mal im Gipfelbuch zu stöbern. Da haben sich mittlerweile so einige Kletterer verewigt. Schön, das es so etwas in unserer Gegend gibt und scheinbar auch von vielen Kletterfreunden aus nah und fern genutzt wird. Nachdem mein Name eingetragen ist, gehe ich den Steig weiter bis ich wieder unten angekommen bin. Nun geht es mit meinem Drehtesel weiter zurück nach Hüttensteinach. |
|
Juni 2011 (51) Nun haben wir die 2. Juniwoche und endlich hat es seit langen mal geregnet, auch die Temperatur geht langsam in normale Werte über. Am schlimmsten trifft das heiße Wetter die Bauern. Das Futter für die Tiere wird schon langsam knapp, denn die Felder und Wiesen sind von der Sonne ausgezehrt. Teilweise sind schon Risse im Boden bedingt durch die lange Dürre. Auch die Bäche sind trocken, lediglich im Flussbett der Steinach ist ein kleines Bächlein. Die Regenwolken machen um Sonneberg einen Bogen. Von Süden kommend, verteilen die sich am Mupperg in 2 Teile und gehen erst weit nördlich über der Stadt wieder zusammen. An der globalen Erwärmung scheint doch etwas dran zu sein. Solch einen trockenen Frühsommer hatten wir in unseren Breiten schon lange nicht mehr. Trotz des sehr warmen Wetters unternahm ich schon mehrere Radtouren. Neben dem neuen Radweg nach Mitwitz fuhr ich auch auf dem Rennsteig entlang. Mittlerweile habe ich die ersten 500km abgefahren. Auf den neuen Rad Wanderwegen und auch im Wald lässt es sich gemütlich fahren. Auffällig ist, das die Radfahrer an den Wochenenden zugenommen haben. Der Freizeitsport wird nicht zuletzt durch den Ausbau von Radwegen attraktiv. Nur direkt in Hüttensteinach muss durch die Stadt noch eine Anbindung an die neuen Radwege erfolgen. Es sollte nach einem Plan eine Anbindung von Steinach bis nach Köppelsdorf gebaut werden, doch wann dieser kommt steht in den Sternen. |
|
Dezember 2010 (50) Der Winter hat uns wieder einmal erwischt. Es schneit und schneit und .... Man weiß schon nicht mehr wohin mit dem ganzen Zeug, was da seit fast 4 Wochen vom Himmel fällt. Die LKW müssen meist langsam aneinander vorbei fahren, denn die Hauptstraße ist bedingt durch die großen Schneeberge links und rechts am Straßenrand enger als sonst. Die meisten Autolenker fahren aber dem Winterwetter entsprechend langsamer und bedacht. Meinen Carport habe ich jetzt schon das 4. mal ab geschaufelt. Es waren fast jedes mal 30 cm Schnee darauf geweht.(Da fällt mir gleich der Witz vom Winterwetter ein.) Ein viel besuchter Ort ist zur Zeit unser Vogelhaus, die kleinen Tiere finden angesichts des hohen Schnees auf den Wiesen und den Bäumen weniger an Nahrung, eine Zufütterung wird da gerne angenommen. Nun hoffen alle auf etwas Tauwetter, damit das Chaos rund um uns langsam zu Ende geht. Denn auch angesichts des vielen Schnees hatten wir noch Glück. In anderen Regionen geht da nichts mehr. Der Verkehr egal ob Bus, Bahn oder Flugverkehr war teilweise zum erliegen gekommen. Das einzige das wir vor kurzem hatten war ein längerer Stromausfall. Seltsam war das schon, denn gerade war ein Spielfilm gezeigt worden, in dem in einer Stadt der Strom aus geht, passte wunderbar. Die Jungs von der Energieversorgung hatten das aber schnell in Griff. Da war eine Hochspannungsleitung vom Gewicht des Schnees an den Seilen und einem kleinen Sturm beschädigt worden. Auch wenn man jetzt über das Wetter schimpft, es ist halt Winter (lt. Kalender zwar erst in 2 Tagen). Früher hatten wir auch solche Wetterunbilden, nur da war nicht so viel Verkehr auf den Straßen und der Winterdienst fuhr öfter als jetzt. Angesichts der knappen Haushaltskassen aber kein Wunder. Einer muss das ja bezahlen. |
|
November 2010 (49) Heute bin ich einen Schritt weiter gekommen in Sachen Straßenverschmutzung durch die LKW, die vom Hartsteinwerk Hüttengrund durch unseren Ortsteil fahren. Das Problem das dabei auftritt ist der feine Steinmehl der in flüssiger Form während der Fahrt von einigen LKW herunter rieselt. Wenn man da mit dem Auto hinter einen solchen LKW hinterher fährt, darf man anschließend gleich sein Auto waschen, denn der feine Staubnebel wird fest wie Beton. Das Problem soll nun im kommenden Jahr gelöst werden versicherte mir der zuständige Mitarbeiter vom Thüringer Landesbergamt, der für das Hartsteinwerk zuständig ist. Bis ich die richtige Behörde fand, dauerte aber. Schließlich brachte ein Brief an unsere Bürgermeisterin mich zu der richtigen Ansprechstelle. Die Verschmutzung hatte einen Wert angenommen, den man nicht mehr tolerieren kann. Unsere Fensterbretter mussten nicht mehr geputzt, sondern täglich abgekehrt werden. Und einatmen tut man das Zeug ja auch, auch wenn das laut Behörde nicht Gesundheitsschädlich sein soll. Da ich der Meinung bin, das da ein klärendes Gespräch mehr wert ist, als gleich starke Geschütze auf zufahren werde ich mal abwarten der Dinge die da kommen. |
|
Oktober 2010 (48) Heute bei wunderschönen Wetter habe ich einmal den neu gebauten Fahrradweg durch Föritz und Neuhaus Schierschnitz abgefahren. Der beginnt am 2. Kreisel der B89 und verläuft auf dem ehemaligen Schienenstrang in Richtung Burggrub. Er ist wunderbar geteert und lädt zum Radfahren grade zu ein. Einziges Manko, man muß an den Straßenüberquerungen auf dem Verkehr aufpassen, auch fehlen da noch Hinweisschilder. Man kann so auf dem Radweg bis nach Burggrub und dann entweder in Richtung Kronach oder auch Mittwitz weiterfahren. Jetzt fehlt nur noch das Stück vom "Roten Haus" bis zum 2. Kreisel. Da sollten unsere Stadtoberen mal darüber nachdenken, ob man das nicht auch in den Griff bekommt. Wenn das fertig wäre, hätte man eine perfekte Radverbindung von der Stadt bis in das Bayerische. Heute fuhr ich mal nach Mittwitz und auf den Rad bzw. Feldwegen, die auch zum Teil geteert sind, wieder zurück nach Sonneberg. Leider sind diese Wege nicht in Karten als Radwege eingezeichnet. Dennoch kann man beobachten, das das Radfahren wieder zugenommen hat. Solche Touren kann man auch langsam und gemütlich fahren. Man kann die Natur genießen und vom Alltag abschalten. Es müssen ja nicht immer Touren von 40 km und mehr sein. |
|
August 2010 (47) Dieses Jahr konnte ich endlich mal den Termin für die Kirchenführung wahrnehmen. Diese Veranstaltung findet immer zur Kirmes unserer Stadtteile statt. Auch dieses mal waren so einige interessierte Bürger gekommen und lauschten den Ausführungen unseres Pfarrers Herrn Müller sowie von Herrn Weber gespannt zu. Neben den Infos zum Bau der Kirche kam natürlich die Turmbesteigung als besonderer Leckerbissen dazu. Mich interessierte das natürlich am meisten, da ich Beruflich vor ca. 20 Jahren das letzte mal im Turm bei den Glocken war. Die Mechanik ist schon imposant, wie die schweren Glocken so bewegt werden, wenn man bedenkt, das das alles mal von Hand betrieben wurde. Als Schmankerl war dann noch die Besichtigung der Orgel von Innen. Diesen Blick hat man ansonsten nicht. Es ist schon eine kleine mechanische Meisterleistung wie das alles so mit Luft betrieben wird. Wie haben die das bloß früher so erbaut, die vielen mini Ventile und die Bleirohre an die richtigen Stellen zu bekommen. Viel Platz ist jedenfalls nicht wenn man die Mechanik so betrachtet. Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal bei den Herren bedanken für die schöne Infoveranstaltung. |
|
Januar 2010 (46) Der Winter ist mal wieder zurück gekommen und legte einiges lahm. Es schneite was das Zeug hält. Auch die Temperaturen bewegten sich weit unter 0°C. In einigen Nächten hatten wir bis zu minus 19°C. Die Straßen sind nur bedingt befahrbar. Ohne Winterausrüstung ist nichts zu machen. Die Straße nach Judenbach wurde am Freitagnachmittag von der Feuerwehr gesperrt, da einige LKW festgefahren waren bzw. wieder rückwärts den Hang herunter fahren mußten. Eigentlich ein Winter, den ich als Kind öfter so erlebt hatte, man war nur die letzten Jahre vom milden Winter verwöhnt. Auch war der Verkehr damals nicht so stark wie jetzt. Früher hat der Winterdienst auch auf solchen Strecken statt Salz Split gestreut, da war der Grip besser als nur mit Salz zu streuen. Eine weitere negative Feststellung ist die Schließung des einzigen Lebensmittelladens (Diska) im Ort. Das trifft besonders die älteren Bewohner, da diese jetzt in einen anderen Stadtteil laufen müssen um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Die einzigen, die sich über den Winter jetzt freuen dürfen sind die Schulkinder, die ihre Winterferien antreten. |
|
Juli 2009 (45) Der Sommer, nun ja, bis jetzt hatten wir eigentlich noch keinen, ist fast vorbei. Es ist viel zu kalt und nass für diese Jahreszeit. Die wenigen Tage an denen es bis jetzt schön war, kann man an den Fingern abzählen. Man muss jede Gelegenheit nutzen an einem Regen freien Tag zu wandern oder Rad zu fahren. Einige Touren habe ich schon unternommen und warte auf besseres Wetter. Im Oberland hat sich nicht viel geändert. einige Bäume am Felsenhäuschen in Lauscha wurden gefällt und kleine Reparaturen am "Weidmannsheil" neben der Rennsteigbaude wurden durchgeführt. Anders sieht es auf dem Mönchsberg aus. Da wurden Massen an Bäume gefällt. Die Waldwege sind hier fast nicht zu gehen. Schlamm und aufgebaute Äste versperren einem den Weg. Das einzig Gute, ich konnte ein Panorama Bild der oberlinder Tiefebene fotografieren. Auch bot der Teich neben der alten Ziegelei seine Reize. Als ich das erste mal vorbei kam waren da zig Frösche im Wasser. Ein besonderes Erlebnis hatten wir in unserem Garten. Da steht ein Storch als Blickfang lebensgroß aus Plaste in der Wiese. Ein großer Graustorch der vorbei flog, dachte der ist Echt und "pendelte" mit diesem an. Nach mehreren Versuchen stellte er aber fest, das der sich nicht bewegt und auch nicht auf die Lockrufe reagiert. Ansonsten wurden wir hier von den Wetterunbilden verschont. Nun hoffe ich auf besseres Wetter, damit ich noch einige Bilder schießen kann. |
|
Februar 2009 (44) Der Winter ist erneut gekommen und hat jede Menge Schnee und Kälte gebracht. Eigentlich ein normaler Winter, wie ich ihn von früher kenne. Nur die tiefen Temperaturen über fast 8 Wochen und bis minus 18 ° C waren früher nicht so heftig. Sogar die "Steinach" ist fast vollständig an einigen Stellen zugefroren. Angesichts der schnellen Fließgeschwindigkeit und des wechselnden Pegels bedingt durch das Wehr in Blechhammer schon erstaunlich. Auch hat der Winterdienst jede Menge zu tun gehabt, um die Straßen einigermaßen frei zu bekommen. An einigen Tagen kamen da schon mal 15 cm Neuschnee in wenigen Stunden herab geschneit. Nichts desto trotz unternahm ich einige Wanderungen in die angrenzenden Berge. Einige Waldwege wurden durch Forstfahrzeuge befahren, so das man in den Spuren der Räder halbwegs laufen konnte. Meine Tour durch das verschneite Wölfleinstal war allerdings eine Strapaze. Der Waldweg war selbst unter den hohen Tannen mit 20- 30 cm Schnee bedeckt. Im letzten Stück sank ich bis weit über die Knie in den Schnee. Dennoch hat jede Tour ihren Reiz gehabt. |
|
Dezember 2008 (43) Nun ist das Jahr fast schon wieder vorbei und ich hatte bis jetzt nicht viel Zeit mal etwas neues zu schreiben. Meine anderen Projekte haben einfach zu viel Zeit beansprucht. Zunächst drehte ich einen Film über den neuen Rundwanderweg des Pumpspeicherwerkes in Goldisthal. Mein größtes Projekt war allerdings eine Wanderung entlang des Postenweges von der Isaak Wand bis nach Spechtsbrunn. Dabei legte ich fast 1000km mit dem Rad bzw. zu Fuss zurück. Da man mit Foto und Filmausrüstung maximal 10 km Postenweg schafft, wenn überhaupt kommt ja noch der Anfahrts- und Rückweg hinzu. Einige Strecken mußte ich auch öfter gehen, da das Wetter öfter mal nicht mitspielte und es begann zu Regnen, was vom Himmel runter wollte. Auch war die Vorbereitungszeit nicht zu verachten, denn an einigen Stellen sieht man den Postenweg nicht mehr, da helfen nur noch Karte und GPS Gerät weiter. Was ich mir auch noch vorgenommen hatte , war ein Rundflug über die Saaletalsperre allerdings mit einem Fluggerät das es in sich hatte. Hinter einem eine Luftschraube und über einen ein 28 m Schirm. Nach dem 2. Anlauf klappte auch das. Das erste mal war der Wind zu stark, so das man solch einen Flug einfach abbrechen muß. Der 2. Anlauf lohnte sich aber, allein schon wegen der Aussicht. Die Saale war im Nebel verschwunden, der Flusslauf konnte nur erahnt werden aber oben eine super Fernsicht. Das sah aus, als wenn man über die Arktis fliegt. Ein weiteres Projekt, das mich auch einige Wochen Arbeit kostete, war das Sektionsheft des Alpenvereins Sektion Sonneberg welches ich schon mehrere Jahre zum Jahreswechsel erstelle. Es bleibt halt dann keine Zeit mehr für andere Sachen. Auch der Winter hat inzwischen Einzug gehalten. Es hat ein bisschen geschneit und schon war ein Verkehrschaos. Einige LKW waren nicht darauf vorbereitet, Sommerreifen und keine Schneeketten dabei. Auch mußten einige Straßen wegen umgestürzter Bäume und Eisglätte gesperrt werden. Man war halt verwöhnt von den milden Wintern in den letzten Paar Jahren. Das größte Geschenk haben aber die Pendler bekommen. Der Kreisel an der Köppelsdorfer Kreuzung ist nun endlich frei gegeben worden. Dadurch spart man jede Menge Zeit, da die lange Umleitung entfällt. Auch die anliegenden Händler sind endlich wieder für Ihre Kunden in "Normaler" Zeit erreichbar. |
|
März 2008 (42) Die Hauptverkehrsader ist nun im Ortsteil Hüttensteinach vollständig fertiggestellt. Es gibt jetzt einen Bürgersteig bis zum Ortseingangsschild. Auch das Teilstück vom Ortsausgang bis zum Ortseingang Hüttengrund ist abgeschlossen. Doch müssen alle, die in die Stadtmitte möchten, in kürze wohl wieder größere Umleitungen in Kauf nehmen. Jetzt ist das letzte Stück Straße mit dem abschließenden Kreisel im Ortsteil Köppelsdorf an der Reihe. Das wird für alle Pendler noch einmal stressig. Zum Wetter kann man sagen, das wir bis jetzt immer Glück gehabt haben. Vor größeren Schäden sind wir verschont geblieben. Lediglich in der näheren Umgebung fielen wieder einige Bäume nicht nur auf die Straße, sondern erwischten auch einige Stromleitungen. Auch gab es wenig Schnee. Nur der Frost hinterließ schöne Bilder in der Natur, ob gefrorener Zweig oder erstarrter Wasserfall. Auf dem Gehrenberg werden weiter viele Bäume gefällt, da diese vom Borkenkäfer befallen sind. Auch am Spitzberg sind Holzfäller im Einsatz. Im Februar ist ein Haus dem Abrißbagger zum Opfer gefallen. In der Judenbacher Straße (2) steht jetzt ein Haus weniger. Ansonsten hat sich nicht viel verändert. Meine Dia Show über die "Steinach" habe ich nun auch fertiggestellt, da ist sehr viel Zeit hinein gekrochen. Auch hier war ich an Orte gekommen, die ich bis da hin nicht gekannt hatte. Im Oktober mußte ich auch das Sektionsheft des DAV Sektion Sonneberg erstellen. Man hat einfach zu wenig Zeit sich allen seinen Hobbys zu widmen. |
|
Mai 2007 (41) Nachdem der Sturm Kyrill am 18. und 19. Januar des Jahres auch in unserer Gegend erheblichen Schaden angerichtet hatte, sind bis jetzt überall die Aufräumungsaktionen in den Wäldern im vollen Gange. In unserem Ort selbst sind wir aber vor größeren Schäden verschont geblieben. Der Straßenbau geht auch langsam seinen Ende entgegen. Ein weiteres Teilstück wurde auch schon fertiggestellt. Jetzt ist das letzte Teilstück an der Reihe (vom ehemaligen Kinderheim bis zum Bahnübergang). In den vergangenen Wochen sind wir vom Wetter verwöhnt worden, Sonne pur, wie im Hochsommer. Nur in den Nächten war es sehr kalt bis zur Frostgrenze. Bedingt durch das sommerliche Wetter habe ich auch schon etliche Radtouren unternommen. Dabei kam mir die Idee, eine Diashow über den Fluss Steinach anzufertigen. In den nächsten Wochen werde ich dazu wieder sehr viele Bilder und auch Infos dazu sammeln. |
|
Das Jahr 2006 ist nun zu Ende gegangen. Es hat viele Nerven nicht nur bei den Anwohnern, sondern auch bei den Pendlern gekostet. Es wurde nämlich die Hauptverkehrsader zwischen dem Oberland und der Stadt erneuert. Die Baumaßnahmen waren nicht immer leicht zu bewältigen, da ja der Verkehr immer einspurig durch eine Ampelanlage geregelt wurde (bis auf 2 Vollsperrungen von je 2 Tagen). Da es keine richtige Umleitung zu diesem Straßenabschnitt gibt, versuchte man den Schwerverkehr weiträumig umzuleiten, was nicht immer möglich war. Neben den Versorgungsleitungen (Gas, Wasser und Abwasser wurden neu verlegt, Elt, Straßenbeleuchtung, Telefon und Kabelanschluß wurden beibehalten.) wurde auch die Brücke über den Glasbach erneuert sowie die Kreuzung/ Einmündung nach Judenbach. Dieser Abschnitt war fast das komplette Jahr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Das es für die Bauleute nicht immer einfach war, zeigen die doch nicht wenigen Ausfälle bei den Versorgungsleitungen. Da wurde öfter mal die alte Wasserleitung oder andere Versorgungsleitungen getroffen, da es scheinbar für die keine richtigen Lage- Pläne gab. Nicht nur die Privat Anwohner sondern auch die Geschäftsleute mussten erhebliche Belästigungen in kauf nehmen. Nicht nur, das Gäste und Kunden ausblieben, musste man auch schon selbst mal überlegen wie man seine gekauften Sachen nach Hause bekommt, da man nicht auf sein Grundstück fahren bzw. kein LKW größere Sachen liefern konnte. Aber das ist jetzt Gott sei es gedankt fast vorbei. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Fahrbahnmarkierung und die Wegweisschilder sowie ein ca. 300m langes Teilstück das noch nicht in Angriff genommen wurde. Bis mitte Mai sollte das aber auch fertig sein. Zu erwähnen und nicht zu vergessen war auf jeden Fall das 100 jährige Fest der Kirche. Da war allerhand geboten und die Festwoche bot so manches Schmankerl. Neben Festgottesdienst und musikalische Auftritte verschiedenster Vereine wurde auch ein Abend der Geschichte und zum Bau der Kirche gewidmet. Auch das Umfeld zur Kirche wurde neu angelegt. Mitte des Jahres habe ich mir auch mal die Arbeit gemacht, ein Bilder (Foto) buch über Sonneberg "Alt- Neu" zu erstellen.(Nur für meinen Privatgebrauch, da es eine Einzelanfertigung ist, ist der Herstellungspreis beachtlich, meine Zeit da gar nicht gerechnet) Dabei habe ich festgestellt, das sich einiges verändert hat. Manche Ansichten gibt es überhaupt nicht mehr, andere haben sich positiv entwickelt und auch einige Bilder sind nicht mehr sehenswert. Die fast 80 Jahre Unterschied, die die Bilder zeigen, veranschaulichen die Zeitgeschichte unserer Stadt. |
|
Das gesamte Osterfest ist dieses Jahr ins Wasser gefallen. Bis auf dem Sonnabend hat es nur geregnet. Ich unternahm aber trotz dem schlechten Wetters 2 Touren und hoffte auf Sonnenschein für meine Fotos. Zur Zeit arbeite ich an einem neuen Foto-Projekt "Sonneberg alt > neu". Dabei habe ich viele sehenswerte Punkte auf alten Ansichtskarten herausgesucht und fotografiere den dazugehörigen neuen Stand der Dinge. Dabei ist schon jetzt ein Trend abzusehen - die Natur hat sich stellenweise die Umgebung zurückerobert. Deshalb musste ich einige Fotos schießen solange die Bäume noch nicht ausgeschlagen haben, danach wären einige Ansichten nicht mehr zu sehen. Bei meinem Ausflug am Gehrenberg und Mönchsberg musste ich aber auch feststellen, das sehr viele Bäume durch Schädlinge befallen sind. Einige haben schon fast keine Rinde mehr. Deshalb wurden auch schon viele gefällt. Auch in der Nähe des Hartsteinwerkes wurden viele Bäume umgelegt, hier ist das aber durch die Ausdehnung des Steinabbaues bedingt. Der gesamte Abbau schwenkt jetzt in Richtung Neufang. An einigen Stellen im Wald war auch noch Schnee. Der Boden ist auch noch teilweise gefroren. Jetzt hoffe ich langsam auf schöneres und vor allem etwas wärmeren Wetters, damit die Natur langsam ihre Schönheit im grünen Gewandt zeigen kann. |
|
Heute ist ein Bilderbuchwetter, es hat endlich aufgehört zu schneien, nur die Temperatur ist etwas zurück auf ca. -5° Celsius gegangen. Die gesamte Woche hat es geschneit. Man wusste nicht mehr wohin mit dem vielen Schnee. Auf einigen Flachdächern an ungünstigen Stellen sind schon mal 50 cm Schnee liegen geblieben. Einige Bewohner schaufelten schon mal ihre Dächer vorsorglich ab. Man weis ja nicht, was noch so von oben kommt. Die einzigen, die sich darüber freuen konnten waren die Schulkinder. Ihre Winterferien luden ein zum Wintersport. Im nahe gelegenen Ortsteil Neufang kämpften die freiwilligen Mitglieder der Bergwacht mit dem vielen Schnee. Mit ihrem Schneemobil spurten diese unter großer Anstrengung eine Spur für Langläufer. Das dies bei so viel Schnee nicht leicht ist, zeigten einige Stellen bei dem das Mobil in den Straßenrand wegrutschte. Trotz der widrigen Bedingungen schafften sie aber eine Idylle für Freizeitsportler. Auf meinem Rundkurs von Neufang zur Wiefelsburg und wieder zurück hatte ich fast nur positive Resonanz. Wer sich da aufregt sollte mal selbst etwas tun. (Jedem Recht getan, ist eine Kunst die Niemand kann.) An dieser Stelle ein Dank an die Bergwacht Neufang für die geopferte Freizeit, die es ermöglicht, so wundervolle Skiwanderungen im tief verschneitem Winterwald zu genießen. Auch dem Kreiswegemeister gebührt ein Lob für die gut angebrachten Hinweisschilder. |
|
Ein Weihnachtsgeschenk gab es für die Pendler, die die Baustelle täglich passieren müssen. Die beiden Ampeln wurden entfernt. Beim Ortseingang wurde der 1. Teil bis auf die letzte Teerschicht fertig gestellt. Auf der rechten Seite wurden stabile Leitplanken gesetzt um ein fahren in den Wassergraben, der zwischen Straße und Bahngleis liegt zu verhindern. Auch liegt jetzt eine ausgebaute Bushaltestelle auf dieser Seite. Die "Dorstenbrücke" scheint jetzt endlich fertig zu sein. Es wurden Gelände an der Flussmauer angebracht und auch einige Bäume und Sträucher auf den freien Stellen, die durch die neue Straßenführung entstanden sind, gepflanzt. Die wichtigste Neuerung für Straßenbenutzer ist dabei die Änderung des Stop Schildes aus der Friedensstraße in ein Vorfahrt gewähren. Ob das die Endlösung ist, kann ich nicht sagen. Aber warum man einen Parkplatz vor der Brücke anlegt und das Parkplatzschild falsch aufstellt ist auch Mysteriös. Die Bauarbeiter der Straßenbaufirma haben sich auf jeden Fall beeilt und sind bis zur Einfahrt ehemalige Wäscherei ebenfalls bis auf die letzte Teerschicht fertig. Wann es jetzt weiter geht wird sicherlich das Wetter bestimmen. Bis jetzt sind wir vor viel Schnee verschont geblieben. Lediglich in den höheren Lagen liegt Schnee. Für Langlauf reicht das auf jeden Fall. Aber auch ein Spaziergang ist möglich. Wenn man sich da ruhig bewegt kann man auch so manches Reh in freier Natur beobachten. Ein besonderen Blick hat man von der Teufelskanzel in das Steinachtal. Das Schloss "Schoenau" ist jetzt gut sichtbar, da es keine Blätter verdecken. Auch der Bau an der "Michaeliskirche" geht gut voran. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Stadtteil und begeht 2006 ihr 100 jähriges Bestehen. |
|
Der Straßenbau ist schon ein Stück vorangegangen. Mittlerweile wird von 2 Seiten gearbeitet. Von der Dorstenbrücke in Richtung Steinach ist schon die linke Straßenseite bis zur Einfahrt "Wäscherei" bis zur Roh- Teerschicht fertig. Auf der rechten Seite sind die Anwohner auch schon recht aktiv. Diese bereiten den Anschluss der neuen Rohrleitungen auf den Privatgrundstücken vor. Auch vom Ortseingang her scheinen die Arbeiten gut voran zu kommen. Da wurden auch die Büsche zwischen Straße und Wassergraben entfernt. Ich hoffe, das in der Endfertigung da Schutzpfeiler/Leitplanken vorgesehen sind, sonst wird die Feuerwehr so manchen Überflieger aus dem Wasser bergen müssen. Die Belästigung und Einschränkungen der Anwohner während der Bauarbeiten wird wohl noch eine Weile andauern. Auch an der "Dorstenbrücke" wird noch gearbeitet, da ist aber noch kein Ende abzusehen. Die Uferbefestigung und der Kreuzungsbau gehen schleppend voran. Das nächste Hochwasser wird zeigen, ob die Brücke den Wassermassen standhält. Meiner Meinung nach ist diese etwas flach über dem Fluß gebaut. Aber zu den gesamten Baumaßnahmen gibt es ja Pläne. |
|
Im gesamten Juli testete ich mal die Rad und Wanderkarte des Landkreises Sonneberg. (Ungefähr 240km mit dem Rad abgefahren) Mein Ergebnis: sehr bedingt brauchbar. (Nach Schulnoten würde ich eine 3- geben) Einige Wege die darin sind, scheinen nur im Winter passierbar zu sein. Die Wege sind einfach von der Natur zurück erobert worden und mit Pflanzen verwuchert. Andere Wege sind in einem so schlechten Zustand, das man diese nur zu Fuß gehen kann, von Radweg weit entfernt. Ich erinnere mich da an meine Tour über den großen Mittelberg (Haselbach nach Blechhammer). Da wurde der Waldweg neu geräumt, und zwar so, das man nur mit äußerster Vorsicht laufen kann. Kurz zu den Waldwegen: nach meiner Einschätzung gibt es da ein Nord- Süd Gefälle nicht nur Höhenbezogen. Während im Neuhäuser Raum die meisten Wege so beschaffen sind, das man gefahrlos wandern und Radfahren kann, ist das im Sonneberger Raum nicht immer der Fall. Auch findet man im Oberland viel seltener abgerissene und zerstörte Hinweisschilder. Da sollten sich mal die Verantwortlichen an einem Tisch setzen. Sicherlich wird der Wald hauptsächlich durch die Forstwirtschaft genutzt aber der Tourismus wird immer wichtiger für unsere Region. Es sollte ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander geben, das unserer Region sicherlich gut tut. Zur Karte ist auch noch zu sagen, das viele Fehler vorhanden sind (neben schreibfehler sind auch einige Wege falsch beschriftet) Aber zum Trost soll es ja eine Nachfolgerin geben. Mein Tipp sind die Topographischen Karten des Thüringer Landesvermessungsamt. Die sind im Maßstab 1:10000 und WGS84 kompatibel. Es sind erstens viel mehr Wege darauf und man kann die Karten für ein Hand Navigationsgerät einscannen. Der Nachteil dieser Karten: 1. sind die teurer und 2. benötigt man viel mehr Karten für den gleichen Kartenausschnitt. An dieser Stelle auch mal ein dickes Lob an die "Heinzelmännchen" die die Hinweisschilder aufstellen, Brunnen neu einfassen und für aufgeräumte Wanderziele sorgen. |
|
Es scheint die Sonne und ist eigentlich zu warm für eine Radtour, aber im Wald geht es einigermaßen bedingt durch den Schatten, den die Bäume spenden. Also fahre ich mal wieder mit dem Zug und steige dieses mal in Ernstthal aus. Im Zug geht es eng zu, denn es haben mehrere Leute die Idee mal Rad zu fahren. Dort angekommen begebe ich mich linke Hand auf den Rennsteig. Mein erstes Ziel ist das Skifahrerdenkmal. Da ich bewusst auf den Wanderer- Rennsteig entlang fahre ist der Weg eigentlich zu schlecht für eine Radtour. Das ganze ist nur mit einen geländetauglichen Rad zu bewältigen, da auf dem Weg quer und längs viele Wurzeln liegen. Nach kurzer Fotopause radle ich weiter zum Frankenwald Blick. Hier erwartet mich eine imposante Aussicht weit in den Frankenwald hinein. Bedingt durch den hohen UV Anteil sind die Bilder davon leider nicht so, wie es mit bloßen Auge zu sehen ist. (hatte leider meinen UV Filter zu Hause vergessen) Danach führt mich die Karte vorbei am höchsten Punkt von Landkreis Saalfeld/Rudolstadt, der direkt am Wegesrand ist, zum Triniusblick. Hier hat man einen wunderschönen Blick in das Ölse Tal. Besondere Vorsicht ist am Rand des kleinen Plateu zu geben, durch den Schieferbruch ist der Rand nicht gerade Standfest und es geht ca. 50m steil hinab. Nach den Fotos geht es weiter zum Berggasthof Brand, jetzt ein Ausflugslokal, früher ein Ferienlager der Stasi und Sperrgebiet. Zunächst gehe ich auf dem Rennsteig weiter bis zur Clemens Major Schutzhütte. Von da hat man einen Blick auf Spechtsbrunn. Anschließend fahre ich zurück zum Brand, wo ein kleiner Weg mich dann ins Langenbach Tal führt. Dem Waldweg immer folgend, komme ich in Hasenthal auf die normale Straße. Von hier rollt man eigentlich von alleine bis nach Sonneberg. Die Tour ist für jeden geübten Radler nachzufahren. Die zu fahrende Strecke ist ca. 30 km lang, wobei es meist eben zugeht aber Vorsicht vor tückischen Wurzeln die den Weg queren. |
|
Heute am 29.5.2005 ist ein Traumsommertag. Die Temperaturen sind über die 30°C gestiegen, aber im Wald ist es nicht so schlimm. Ich fahre wieder mal mit der Bahn nach Neuhaus/Rwg., danach geht es weiter mit dem Fahrrad. Mein Weg führt mich zunächst auf dem Rennsteig bis hinter der Rennsteigbaude. Als erstes habe ich einen Abstecher ins Glückstal, mit den Teich und dem Waldfriedhof, wo die letzten Bewohner der Siedlung begraben sind auf dem Plan. Die Stelle der Ruhe ist in einem guten Zustand was angesichts der immer öfter vorkommenden Zerstörungswut Einiger nicht selbstverständlich ist. Danach geht es in Richtung Wächtersteich, ein idyllisch gelegener Waldsee. Nach kurzer Rast fahre ich weiter Richtung Lauscha. Nach der "alte Mutter" ein kleiner Zufluss zur Steinach biege ich links in Richtung "Mordschlucht" ab. Der Weg geht zunächst steil nach oben, wird aber bald flacher. Vorbei an der "Mordschlucht" und der "Bergquelle" die gerade gefasst wird, geht es weiter zur Lauschensteinschutzhütte (nicht zu verwechseln mit der Lauschensteinbaude). Von hier oben hat man einen fantastischen Blich ins Tal. Nach kurzer Rast fahre ich weiter zum Lauschaer Marktplatz. Von hier geht es auf einem Waldweg, der links neben den Schienen der Bahn verläuft. Hier hat man einen guten Blick ins Tal. Am Ende des Weges hat man Steinach erreicht, wo ich dann auf der Straße zurück nach Hüttensteinach fahre. (Wollte eigentlich bei der "Höll" wieder in den Wald und über Neufang fahren aber von hier war die Temperatur wieder so hoch, das ich mich für einen leichten Weg entschied.) An diese Stelle möchte ich mal einen Dank an alle Ehrenamtlichen aussprechen, die nicht nur Helfen und ihre Freizeit opfern sondern auch so schöne "Ecken" basteln wie z.B. die Bergquelle. Übrigens wieso in die Ferne gehen, das gute ist so nah, man muss nur wissen, wo die Schönen Plätzchen sind. |
|
Heute am 5.5.2005 ist mal wieder (Vatertag) Himmelfahrt. Ein Blick aus dem Fenster verheißt nichts gutes. Leichter Nebel und ein sehr feiner Nieselregen. Zum Wandern geht es ja noch, aber ich möchte ja mit dem Rad fahren. Frohen Mutes fahre ich mit der Bahn nach Neuhaus/Rwg. (Die Bahn hat gelernt und schon früh 2 Wagen eingesetzt) Unterwegs ist immer noch leichter Regen. An der Endstation hat sich das Wetter leicht gebessert, es ist zwar kalt aber es regnet nicht. Also schwinge ich mich auf meinem Drahtesel und gehe Richtung Rennsteig. Es sind auch jede Menge Wanderer unterwegs. Neben diesen muss ich besonders auf den Weg achten, da die Steine und Wurzeln bedingt durch den Niederschlag sehr glatt sind. Mein Weg führt mich eigentlich zunächst nach Steinheid. Vorher mache ich aber einen Abstecher zum "Weidmannsheil" eine Schutzhütte mit einen wunderschönen Blick auf den Stausee Scheibe/Alsbach. Für ein Top Foto ist zwar das Wetter nicht besonders, aber trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt. Nach der Ortsdurchquerung von Steinheid biege ich dann wieder in den Wald, dieses mal mit Zwischenziel "Fellbergbaude". Auch hier sind viele Wanderer jeden Alters unterwegs. Die nächste Station die ich ansteuere ist die "Wiefelsburg" ein früheres gastronomisches Ausflugsziel heute leider ohne Bewirtung. Auf dem Weg dorthin treffe ich auch auf bekannte Radfahrer die das gleiche Ziel haben. Gemeinsam lassen wir aber das Ausflugsziel rechts liegen und fahren in Richtung Sonneberg/Neufang. Ich freue mich schon auf eine leckere Suppe oder Brahtwurst. Nach der wohl verdienten Mittagspause fahre ich dann durch den Wald zurück nach Hause. Wenn ich meinem Fahrrad Computer trauen kann, waren es mit meinen Abstechern knapp 50 Km reine Radfahrt dazu kommt noch die Bahnstrecke, die ich aber gefahren wurde. Insgesamt war ich knapp 1 Stunde mit dem Zug und 3,5 Stunden mit dem Rad unterwegs. Zur Tour: für Erwachsene kein Problem diese nachzufahren, für kleinere Kinder würde ich aber abraten, da einige Teilstücke ziemlich schwer zu fahren sind. Ich hatte auch die Rad und Wanderkarte vom Landkreis Sonneberg dabei. Meine persönliche Meinung: Bedingt nutzbar, einige Aussichtspunkte sind nicht beschriftet und mit den Wegen, na ja einige fehlen halt auch oder sind falsch eingezeichnet. Aber es soll ja bald eine überarbeitete kommen. |
|
In der Nacht vom 11. zum 12. März hat es erneut geschneit (in den Höhenlagen so um die 10 cm), so das ich noch eine Tour mit den Skiern von Neufanger Sportplatz in Richtung Steinach unternehmen konnte. Da der Forstbetrieb die Straße räumt, sind auch viele Wanderer zu Fuß unterwegs. Die Landschaft sieht aus wie ein tief verschneites Wintermärchen. In dieser Zeit haben die Waldtiere es schwer, Futter zu finden, durch aufgestellte Futtergrippen soll das Angebot an Nahrung ergänzt werden. Bei Tag wird man aber hier vergebens auf Waldtiere warten, die kommen nur in der Nacht, wenn die Wanderer sie nicht mehr stören können. Trotz dem kalten Wetter merkt man, das die Sonne nun endlich die Oberhand gewinnen will und es endlich in Richtung Frühling geht. Am 13. stecke ich mir die Ski erneut an und laufe auf dem Waldweg von der Dorstenbrücke in Richtung Hüttengrund. Ab Wölfleinstal ist der Weg sehr schwer zu gehen, da ich, obwohl mit Langlaufski bestückt, stellenweise 10 cm im tiefen Schnee versinke. In Höhe Ortseingang Hüttengrund wende ich deshalb. 10 Tage später sieht es in der Natur schon viel bunter aus. Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Der Schnee ist von der Sonne stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf den Waldwegen ist nur noch sehr wenig davon liegen geblieben. Nur wo Schatten ist, liegt noch Schnee, teilweise mit Eis vermischt. Da jetzt auch schon die kleinen schmalen Waldwege begehbar sind, unternehme ich eine Tour zum "Hüttengründer Blick". Das ist eine Stelle, die einen Blick auf das gesamte Tal der Gemeinde Hüttengrund (jetzt Oberlandgemeinde) zulässt. Das sich die Natur nicht mehr aufhalten lässt, zeigen einige Bilder. Beängstigend sind nur die vielen neuen Quellen, die das Wasser aus dem Berg sprudeln lassen. Die Wassermassen spülen teilweise den Mutterboden weg, so das nur noch Steine heraus schauen. Aber die Berge haben uns trotz der vielen Wasserläufe vor einem Hochwasser der Steinach verschont. |
|
Heute war eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Stadtverwaltung zum Straßenbau. Leider kamen nur 2 Anlieger. Durch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurde ein kleiner Einblick in die Baumaßnahme gegeben. Also Gebaut wird in den nächsten 2 Jahren ausgehend von der Dorstenbrücke bis zum Stadtende. So wie uns mitgeteilt wurde, werden zunächst die Versorgungsleitungen (Gas und Wasser) auf der rechten Seite in Richtung Steinach verlegt. Danach wird der Kanal auf der linken Seite in Richtung Steinach gelegt. Die Brücke über den Glasbach wird nur Saniert. Der Verkehr soll einseitig durch die Baustellenabschnitte geleitet werden. Übrigens wird auch der Gasdruck auf der Leitung erhöht, so das in jedes Haus auch ein Druckminderer eingebaut werden muss. Das führt zu einem stabileren Druck auf der Abnehmerseite. Da die Straße vom Land Thüringen bezahlt wird, müssen die Anlieger nur den Gehsteig (der wird von der Stadt Sonneberg in Auftrag gegeben) sowie die bereits vorhandenen Straßenleuchten bezahlen und das auch nur Prozentual. (Lt. Satzung der Stadt Sonneberg) Aber zu den genauen Kosten, die auf die Anlieger zukommen, konnte noch nichts von Seiten der Stadt gesagt werden. (Sollen sich in Grenzen halten - hoffe ich auch.) Da die Straße nach wie vor der einzige Weg von Sonneberg in Richtung Steinach ist, haben wir 2 Jahre vor uns, die bestimmt an die Nerven gehen. Angefangen vom täglichen Stau bis zur Belästigung durch die Baustelle selbst. Wir sind dann nach wie vor die einzige Stadteinfahrt, die keine Umgehungsstrecke anbietet. |
|
Vom gestrigen Tag bis Heute hat es immerzu geregnet. Die Flüsse schaffen es bei uns noch gerade so, die Wassermassen aufzunehmen. Nur der Köppelsdorfer Sportplatz ist als Flutberuhiger mit Absicht unter Wasser gesetzt worden. Andere Wiesen und vor allem auch Keller sind dagegen alleine vollgelaufen. Der Grundwasserspiegel hat sich auch bedingt durch das drückende Wasser von den Bergen gehoben. Hier zeigt sich auch, das die Abflußschächte und Gully und deren Abläufe den Wassermassen nicht gewachsen sind. Ein Teil der Holzbrücken über den Glasbach an den Waldwegen sind auch der Flut zum Opfer gefallen. Die rechte Seite der Steinacher Straße gleicht einem Bach. Ca. einen 3/4 Meter breit kommt das Wasser der Straße hinuntergelaufen, da auf Höhe Bahnhof die Gully und Ablaufschächte zum wiederholten male nicht funktionieren. Leittragender ist wie immer in solchen Fällen die Feuerwehr. (Da sollten sich doch endlich mal die Verantwortlichen einen Kopf machen) Zum Glück hat sich die Temperatur auf Mittag zu gesenkt, so um die -1°C, dafür haben wir innerhalb kürzester Zeit schon wieder 10 cm Neuschnee erhalten. Das Wetter macht halt was es will. |
|
Heute möchte ich noch etwas über den Bau der Brücke und ihrer Geschichte schreiben. Zunächst etwas Geschichtliches. Die Hoheit über der Brücke war schon früher so ein Problem. Durch so genannte Sukzessionsstreite um die Ländereien war nicht immer klar, wer dafür zuständig war (Sachsen- Coburg oder Sachsen- Meiningen oder Herzogtum Meiningen oder doch...) denn Geld für einen Brückenbau war damals schon knapp. Der 1. trockene Überweg über den Landfluß, wie damals die Steinach hieß ist so um 1646 erwähnt. Es handelte sich nur um ein einfaches hölzernes Bauwerk, das nur Fußgänger nutzen konnten. Laut Inschrift Stein, der bei den Arbeiten frei gelegt wurde, wurde dann 1761 eine Erneuerung und Vergrößerung der Brücke von Coburg in Auftrag gegeben. Diese war dann doch schon so groß, das neben Fußgänger auch kleine Karren trockenen Fußes diese Stelle passieren konnten. Große Fuhrwerke mussten nach wie vor die Furt nutzen. Das war auch nur bei Niedrig- und Normal- Wasser möglich. Höheren Wasserstand hatte der Fluß auch teilweise bei Flößarbeiten. Dazu wurden die so genannten Flößteiche geöffnet, damit das Holz auf einfache Weise Fluß abwärts in die Sägewerke transportiert werden konnte. Die jetzt noch vorhandene Brücke stammt aus dem Jahr 1920. Dazwischen wurden zwar auch bauliche Veränderungen vorgenommen, aber in der Größe, Breite und Traglast ist sie erst 1920 errichtet worden. Seit dieser Zeit wurden nur geringe Reparaturen durchgeführt. Das die Bauleute aus den 20er Jahren super Qualität ablieferten ist kurz erklärt. Als die Ufermauern im Unterland in den 70er Jahren erneuert werden mussten, überquerten Muldenkipper mit ca. 80 Tonnen Gesamtgewicht die Brücke und erst vor kurzen als die Schieber nach Goldisthal transportiert wurden, sind Transporte mit 120 Tonnen darüber. Ich hoffe, das die Neue Brücke auch so lange hält und auch die Lasten der Hartsteinwerk Autos verkraftet. Denn der Verkehr wird nach instand setzen der Stadteinfahrt bis zur Köppelsdorfer Kreuzung (Kreisel) nicht weniger werden. Die Bauarbeiten gehen langsam aber sicher dem Ende entgegen. Diese Woche wurden schon die Geländer angebracht. Sorgen bereiten bestimmt nicht nur mir die provisorischen Stützpfeiler, die zum Gießen der Brücke benötigt wurden. Es ist da eine Verengung des Flußbettes und vom Wetterdienst sind Sturm und Regen mit Hochwasser gemeldet. Die Bauleiter werden aber wissen, was da bei einem Hochwasser zu tun ist. Nach dem Sprichwort "Wenig Schnee, viel Wasser, viel Schnee, wenig Wasser" werden wir hoffentlich vom Hochwasser verschont, denn wir hatten ja genug Schnee. (Ich hoffe nur, das der Wettergott das auch kennt.) Im Moment sieht es aber aus, das wir doch noch Schwierigkeiten mit dem Wasser bekommen. Laut Radioberichten sind schon etliche Flüsse über ihre Ufer und wenn ich den Glasbach anschaue kommt da auch schon eine Menge an Wasser an. Bedingt durch den Regen, der seit Gestern den Schnee weggeschmolzen hat wird auch der Fluß langsam aber sicher ansteigen. |
|
Heute am Sonntag ist ein Bilderbuch Winterwetter. Ich beginne meine Tour am Stützpunkt der Bergwacht Neufang. Ich rechne mit hohen Schnee auf den Wegen, deshalb wandere ich mal Bergab um die Anstrengungen in Grenzen zu halten. Übrigens laufe ich nicht in den gespurten Loipen, denn das kann für die Skifahrer gefährlich werden, sondern daneben und das bei Schneehöhen von 20 bis 50 cm. Mein Abstecher zum Königsee zeigt mir, auf was ich mich da einlasse. Ohne das richtige Schuhwerk ist solch eine Tour nicht zu schaffen. Dort angekommen sehe ich eine Eisschicht, wo sonst das Wasser ist. Aber man sollte nicht "Das Büblein auf dem Eis" spielen, denn dafür ist es nicht dick genug. Mein Weg führt mich aber weiter. Die Sternwarte lasse ich links liegen und gehe auf der Straße bis zum Waldrand. Hier beginnt der Weg durch den Schnee. Ich bleibe aber auf dem Waldweg, der nicht geräumt ist. Entschädigt wird man durch die herrliche frische Waldluft, den Anblick der verschneiten Bäume und Sträucher. Ich denke nur, unsere Heimat ist schön, warum soll man da in die Alpen fahren, um solche Naturbilder zu sehen. Da ich aber nicht alleine im tief verschneiten Wald bin, sondern jede Menge Tiere sich in meiner unmittelbaren Nähe bewegen, verhalte ich mich ruhig, soweit das geht. Die sind schließlich die "Herren" im Wald und sollten so wenig wie möglich gestört werden. Nach einer guten halben Stunde habe ich mein erstes Ziel, den Punkt, wo man von Oben in das Hüttensteinacher Tal blicken kann, erreicht. (Im Sommer benötigt man dafür ca. 5 Minuten) Danach laufe ich weiter den verschneiten Weg in Richtung Hüttengrund. Da gibt es auch einen schönen Aussichtspunkt, von wo man vom Hartsteinwerk bis zum ehemaligen Kindergarten alles überschauen kann. Kurz davor muss ich aber bedingt durch den hohen Schnee aufgeben, so das ich nicht wie geplant, Fotos von oben schießen kann. In der von mir erreichten Höhe reicht es aber auch, um ins Tal blicken zu können. Danach beginne ich den Abstieg zum breiten Waldweg, der mich zur Dorstenbrücke führen soll. In Höhe Fahrschulplatz entsinne ich mich auf die dort noch vorhandenen Reste des Wehres. Also steige ich weiter hinab in Richtung Fluß. Im Sommer kann man diesen Weg nicht laufen, da er ziemlich steil und verwachsen von Sträuchern ist. Den ungesicherten Weg über das Wehr ist auch nicht für jeden etwas. Schwindelfrei und Trittfest sollte man da schon sein. (Zum nachwandern auf keinen Fall geeignet!!) Auf dem ehemaligen Fahrschulplatz angekommen betrete ich wieder geräumte Wege und Straßen. Die Tour war zwar sehr anstrengend bedingt durch den Schnee hat aber sehr viel Spaß gemacht. |
|
Im November unternahm ich mehrere Touren in unmittelbarer Nähe. Zuerst schaute ich über dem ehemaligen Steinbruch (am Gehrenberg) nach dem rechten. Hier wurden schon vor längerer Zeit die Bäume gefällt. Diese wurden zwar abtransportiert, aber die Äste und dünnen Zweige liegen noch da. Da gibt es noch viel zu tun. Eine weitere Tour führte mich in den Wald in Höhe Hüttengrund. Da wollte ich unbedingt zu der Bank, die man von der Hauptstraße aus sieht. Der Weg erwies sich als schwierig, da ich den genauen Zugang nicht kannte. Ich musste mich durch Gestrüpp kämpfen, bis ich bei ihr ankam. Doch die Mühe hat sich gelohnt bei diesem Ausblick auf Hüttengrund vergisst man die Anstrengung des Anstieges. Da es schon Nachmittag war, und die Sonne nicht mehr in das Tal schien sind die Bilder nicht das beste Material geworden. Eine Woche später wanderte ich am Schönberg entlang. Der Waldweg von der Dorstenbrücke ist wegen Baumfellarbeiten gesperrt, so das ich nur von Neufang aus laufen konnte. Der Weg ist durch gefällte Bäume versperrt. Diese werden durch eine Seilwinde nach oben gezogen und dort verarbeitet. Das gute daran ist, das durch die Schneise, die entsteht, ein guter Blick ins Hüttensteinacher Tal freigelegt wird. Die Bäume stehen ungefähr 100 Jahre. Auf alten Ansichtskarten sieht man die Stelle, als gerade aufgeforstet wurde. |
|
Am heutigen Tag war eine besondere Veranstaltung in Hüttensteinach angesagt. Am Tag des offenen Denkmales durfte jedermann das Schoenau Schloß besichtigen. Um 14 Uhr schlossen die jetzigen Besitzer (Familie Schoenau) die Pforten auf. Es war ein reger Andrang, so das die Zufahrtsstraße mit Autos und Wanderer überfüllt war. Nicht nur Einheimische sondern auch in der näheren Umgebung wohnende, nutzten die Gelegenheit, wie es wohl nach den vielen Jahren Leerstand jetzt aussehen wird. Interssantes über das Bauwerk wurde vom Schloßherren bei einer Führung erzählt. Da ich selbst vor ca. 15 Jahren das letzte mal und auch nur in einigen Zimmern Reparaturen durchführte war auch für mich einiges neu zu bestaunen. Erstaunlicherweise sind zwar einige Schäden bedingt durch das wohl reparaturbedürftige Dach und durch Personen, die unbedingt testen müssen, ob auch alte Fensterscheiben mit einem Steinwurf zerbrechen, vorhanden. Aber die Wände und vor allem die Bauteile aus Holz sind noch in einem sehr guten Zustand. Schön war es auch, das ehemalige Bewohner und ältere Einheimische sich noch erinnerten wie es damals aussah. Dem Schloß kann man nur wünschen, das sich ein neuer Besitzer findet, und es wieder so herstellt wie es einmal war. Sonst würde ein weiteres Kulturdenkmal für immer den Verfall preisgegeben. Es gehört halt zu Hüttensteinach. |
|
Am Wochenende führte mich mein Weg mit dem Fahrrad nach Blechhammer in den Klettergarten des DAV Sektion Sonneberg und nach Neufang. Hier führte die Bergwacht Neufang eine landesweite Großübung durch. Am Klettergarten angekommen, sah man schon ein reges Treiben. Neben Kletter- und Abseil- Übungen, wurde auch das bergen eines Verletzten in einer Steilwand gezeigt. Neben den Akteuren der Bergwacht waren auch noch Mitglieder der DAV Ortsgruppe Sonneberg im Einsatz, diese unterstützten die Wettkämpfer unter anderem beim Sichern in der Wand. Am Abend landete auch noch ein Polizei Hubschrauber aus Erfurt auf dem Neufanger Sportplatz. Die Luftretter der Bergwacht zeigten dann ihr Können. (TV Medikopter 117 läßt grüßen) Hier wurde gezeigt, wie ein Verletzter am 25m langen Seil unterhalb des Helis in einer Rettungstrage abtransportiert wird. Ein impossannter Anblick, nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für den, der in der Trage den Verletzten spielen durfte. (Wegen der Übung auf dem Bauch liegend, im Regelfall mit Blickrichtung zum Heli um keine Höhenangst zu erzeugen und den Rücken/ Wirbelsäule zu schonen) Insgesamt zeigte die Übung, das wir auch in unserer direkten Umgebung auf eine gut ausgebildete Bergwacht bauen können. Man kann also auch mit einem guten Gefühl bei uns wandern und Bergsteigen, Rad oder Ski fahren. Im Falle des Falles bekommt man dann die richtige Hilfe. Übrigens sind das alles Freiwillige. Gefreut hat mich besonders, das auch viele Jugendliche dabei waren. Diese opfern ihre Freizeit für andere. Damit wir alle die freiwilligen Helfer unterstützen bedarf es keiner extra Ausbildung. Man sollte bei sich selbst anfangen, vorbeugend zu handeln. Habe ich das richtige Schuhwerk für meine Wandertour dabei oder wann haben Sie ihr Fahrrad das letzte mal checken lassen? Und da gibt es immer noch "UNKUHLE" die ohne Helm im Wald fahren. Leichtsinn Pur. |
|
Der Bau der Straße und der Dorstenbrücke hat nun endlich begonnen. Teile der alten Flussmauer wurden schon weggerissen und neue Grund Fundamente gebohrt und ausgegossen. Davor entgingen wir knapp einer Katastrophe. Da der alte Abwasserkanal vorher verlegt werden musste, waren Schachtarbeiten nötig. Dabei beschädigte ein Bagger die Hochdruckgasleitung. Durch den schnellen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und den Energieversorger wurde eine Katastrophe verhindert. Die Autofahrer wurden das 1. Mal auf die Getuldsprobe gestellt. [Eine Umleitung über Judenbach und Jagdshof dauerte halt auch seine Zeit] Mittlerweile steht jetzt eine Ampelanlage an der Baustelle, da diese nur halbseitig befahrbar ist. Aber ich denke, wenn bei der Erneuerung des Straßenbelages der Stau und die Belästigung so bleibt kann man das kurzzeitig tolerieren. Dennoch bleibt es ein viel befahrener Straßenabschnitt, bei dem eine Umleitung für LKW sehr schwer ist. Nach dem Bau der Ortsumgehung Sonneberg dürfte es noch die einzige Straße sein, für die eine gut geführte Umgehung dringend nötig währe. Es soll zwar ein Plan für einen Tunnel geben, der dann vom Kreisel beim "roten Haus" bis zum Ortseingang führt, aber angesichts der leeren Kassen der Kommunen und Länder ist das Utopie. |
|
Heute habe ich mal Zeit, etwas zu schreiben. Die Freizeit für das Hobby wird halt immer weniger. Und da war noch die Aktion für das Mitgliederheft für den Alpenverein Sbg. die auch einige Zeit und Nerven gekostet hat. (Aber mit Unterstützung wurde auch das erledigt, so das das Heft pünktlich zum 1. Hüttenabend in der Blockhütte in Neufang ausgegeben werden konnte). Mittlerweile habe ich die 3. Tour hinter mir. Die 1. Tour habe ich gleich im Januar nach Judenbach unternommen. Da lag noch Schnee aber das wandern hat nach den Feiertagen gut getan. Die 2. Tour führte mich wie die Heutige am Schönberg entlang von der "Dorstenbrücke" (wo übrigens diese Woche das Buswartehäuschen demontiert wurde) auf dem unteren Waldweg nach Hüttengrund, wo ich dann in Richtung Neufang einen schmalen Weg folgend den Berg bezwang. Danach ging es fast eben über die Bergwiesen dann wieder in Richtung "Dorstenbrücke". Zum Wetter kann man sagen zur heutigen Umstellung auf Sommerzeit kam auch das schöne Wetter. Es war ein super Frühlingstag. Zwar noch kalt, aber Sonne pur. Ich begegnete auch schon mehreren Wanderer und Jogger. Die frische Waldluft lockt halt schon. In der Nähe der Waldwege wurden auch schon mehrere Bäume flach gelegt. Jetzt muss halt noch aufgeräumt werden, damit die Waldschädlinge sich nicht einnisten können. Der Wildbestand scheint sich zum Winter weiter in das Dickgicht verzogen zu haben. Sonst ist mir immer mal ein Reh oder ein Fuchs über den Weg gelaufen. (Wer aber unbedingt Wild sehen möchte kann ja in Neufang in das Tiergehege.) Diese Woche wurde auch der Weitergang des Straßenbaues der Steinacher Straße veröffentlicht. Danach soll nächstes Jahr von der dann sicherlich fertig gestellten "Dorstenbrücke" zum Ortsausgang Richtung Steinach der Bau begonnen werden und ein Jahr später dann in Richtung Köppelsdorf. Den Durchgangsverkehr wünsche ich schon mal jetzt viel Spaß. Auch die Belastung der noch übrigen Händler und der Anwohner wird da bestimmt bis an die Schmerzgrenze gehen. Aber irgendwann muss ja die Straße gebaut werden, um den enormen Verkehr ruhiger zu gestallten. (Bei der Schüttel - Schlagloch Piste dringenst notwendig) |
|
Dieses Jahr war ein Jahrhundert Sommer. Die Temperaturen stiegen mancherorts über 40°C im Schatten. Die einzigen, die sich über solch ein Wetter besonders freuten waren die Schulkinder, jeder Tag ein Badetag. Dafür waren die Arbeiter, die in der Sonne arbeiten mussten nicht zu beneiden. Sehr schlecht erging es den Bauern, deren Ernten verdörrte schon auf dem Feld. Es fehlte halt der Regen, der schon fast von allen erseht wird. Auch Nachts war keine Abkühlung der Luft, selten war das Thermometer unter 15° C. Schlimm traf es auch die, die Kleintiere mit Gras füttern mussten. Es wuchs einfach nicht, sondern verdorrte. Die Bäche und kleinere Rinnsale sucht man vergebens. Sogar der Steinach sieht man es an, das ein besonderer Sommer war. Statt`s Wasser sind Blumen im Flussbett. So wenig Wasser war in den letzten 40 Jahren nicht darin. Die Fische haben fast keine Chanche, zu überleben. Ich wollte eigentlich eine Wanderung zu dem Quellgebiet der Steinach unternehmen. Dazu fuhr ich mit der Bahn, die jetzt wieder bis nach Neuhaus /Rwg. fährt. Danach ging es mit dem Rad weiter zum Quellgebiet der Steinach (war aber nicht genau ersichtlich, da alles trocken war). Sogar in den Teichen, die die Steinach mit Wasser versorgen, fehlte jede Menge Wasser. Es flossen nur ein Paar Rinnsale in Richtung Tal. Mein Weg entlang des fast nicht zu sehenden Rinnsal führte mich vorbei am Wächtersteich und der "Alte Mutter" bis nach Unterlauscha. Danach fuhr ich der Hauptstrasse wieder zurück nach Hüttensteinach. Dabei konnte ich das umgebaute Wehr in Blechhammer sehen. Die hier erneuerte Staustufe mit Fischtreppe versorgt das einzige an der Steinach befindliche klein Wasserkraftwerk. Die vielen anderen Wasserkraft nutzenden Bauwerke existieren alle leider nicht mehr. Sie fielen den "Fortschritt" zum Opfer. |