Impressionen und Neues aus Hüttensteinach

Auf den folgenden Seiten werde ich einiges über die Entwicklung des Ortsteiles berichten, sowie einige Anregungen für die Erkundung der unmittelbaren Nähe geben. Meine Touren unternahm ich entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad (der Umwelt und der Gesundheit zuliebe).

 

Datum:

Inhalt und Ziel der Tour

Bilderbuch

April 2012     Wanderung zum ehemaligen Zahnradwerk

Februar 2012     Wanderung im Winter

Pfingsten 2011     Radtour zum Spitzberg und zum Kletterfelsen am Boxberg

Juni 2011     Heißer Sommer ohne Regen

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Dezember 2010     Der Winter hat uns erwischt

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November 2010     Straßenverschmutzung

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03. Oktober 2010     Radtour auf dem neuen Radweg ins Bayerische

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07.August 2010     Tag der offenen Tür in der Michaelis Kirche

29.Januar 2010     erneuter Wintereinbruch

24. Juli 2009     Der Sommer, der noch nicht da war

24.Februar 2009     Der Winter ist gekommen

07.Dezember 2008     Dezember 2008 und kurzer Rückblick

09. März 2008     Rückblick auf 2007

02. Mai 2007

    rund um Hüttensteinach

01.Januar 2007

    Rückblick auf 2006

Ostern 2006

    Osterspaziergang

12.Februar 2006

    Erneuter Wintereinbruch

26.Dezember 2005

    ein Teilabschnitt der Straße ist fertiggestellt

16.Oktober 2005

    Der Straßenbau ist im vollen Gange

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24.Juli 2005

    Radtour mit der Sonneberger Rad und Wanderkarte

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19.Juni 2005

    Radtour von Ernstthal in Richtung Spechtsbrunn

29.Mai 2005

    Radtour im Oberland

5. Mai 2005

    Tour zur Himmelfahrt

24.März 2005

    2 Touren vor Ostern

17.März 2005

    öffentliche Veranstaltung zum  Straßenbau

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13. Februar 2005

    Hochwasser und erneuter Wintereinbruch

12. Februar 2005

    Etwas zur Dorstenbrücke

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06. Februar 2005

    Spaziergang von Neufang nach Hüttensteinach

November 2004

    Wanderungen rund um Hüttensteinach

12. September 2004

    Tag des Denkmals - Besuch auf dem Schloß

04. September 2004

    Großübung der Bergwacht

       Juli 2004

    Beginn der Bauarbeiten an der Dorstenbrücke

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28. März 2004

    3. Tour 2004

26.August 2003

    Der August

23.März 2003

    Tour auf den Spitzberg

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02.März 2003

    kurzer Rückblick

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31.März 2002

    Ostern 

26.Januar 2002

    Das 1. Hochwasser

20.Dezember 2001

    Der große Schneeeinbruch

24.Mai 2001

    Tour zum Gipfel des Spitzbergs

 

28.April 2001

    Eröffnung des Hochseilgartens

 

14.April 2001

    Abstieg im Hüttner Steinbruch

 

28.Januar 2001

    Tour ins Wölfleinstal

 

28.Januar 2001

    Eine kleine Geschichte zur Wäscherei

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14.Januar 2001

    1. Tour im Jahr 2001 zum Spitzberg

 

31.Dezember 2000

    kurzer Jahresrückblick

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3. Oktober 2000

    Röthenquelle, Waldweg nach Steinach

 

18.Juni 2000

    Gehrenberg, Jagdshof

 

Pfingsten 2000

    Straßenbau der Steinacher Straße

 

Himmelfahrt 2000

    Neufang, Wiefelsburg, Steinach

 

Ostern 2000

    Spitzberg, Boxberg, Klettergarten

 

25.April 2000

    Schönberg, Waldweg nach Hüttengrund

 

27.Februar 2000

    Gehrenberg, Steinbach, Unionsgrotte

 

2. Januar 2000

    Jahreswende, Schönberg,Spitzberg

 

 

April 2012 (54)

Ende April, wir haben eigentlich schon Sommer, jedenfalls den Temperaturen nach. Da die Vegetation noch nicht so herausgekommen ist, begebe ich mich auf den Weg zum ehemaligen mystischen Zahnradwerk. Denn man findet nichts in irgendwelchen Unterlagen darüber. Weder Bilder noch anderes Material sind greifbar. Es ist so, als ob es dieses Werk nie gegeben hat. Dennoch hat hier eines der modernsten Werke seiner Zeit zur Herstellung von Zahnräder und anderen Teilen der Rüstungsindustrie der Wehrmacht gestanden. Mag sein, das es damals "Geheime Reichssache" war, sollten doch die Unterlagen langsam frei gegeben werden. Oder besteht da noch eine Sperrfrist der Alliierten bis 2032?  Jedenfalls steht nichts mehr von diesem Komplex. Meine Bilder zeigen noch einige sichtbare Überreste der Hallen und anderen technischen Bauwerken. Es wurde alles dem Erdboden gleich gemacht. Dies ist auch meine erste Tour auf meiner Seite, die ich nicht zum nachwandern anbieten kann, das Areal ist einfach zu gefährlich, da man sehr genau auf jeden seiner Schritte achten muß. Es sind überall Mulden, Löcher umgefallene Bäume und verwachsene Sträucher. Ich war froh, das ich meine Exkursion heil beenden konnte. Auf jeden Fall muss es ein gewaltiger Gebäudekomplex gewesen sein. Der Plan, der im Internet greifbar ist, gibt nur ein Bruchteil des Objektes wieder. Ich schätze die Größe auf mehrere Fußballfelder. Mein Fazit zu dieser Wanderung, es ist noch mystischer geworden, nur vor Ort kann man das nicht aufarbeiten. Für unsere Stadt ist es aber ein Teil der Geschichte und eventuell tauchen ja doch noch einmal Unterlagen für dieses Werk auf.

Februar 2012 (53)

Jetzt im Februar hat uns der Winter doch noch erwischt.  Die Temperaturen gingen zurück auf unter minus 20°C. Selbst am Tag war es selten über -10°C. Zu schaffen macht die Kälte nicht nur den Autos. Diesel Fahrzeugen, sind öfter wegen leerer Batterie oder eingefrohrener Dieselleitung liegen geblieben. Auch den Wildtieren macht die extreme Kälte zu schaffen. Bei uns im Garten sind die Vogelhäuschen bestens besucht. Auch die Waldtiere werden an speziellen Futterstationen versorgt. Bei meinen Wanderungen war ich teilweise der erste neben den Waldtieren, der auf den vereisten und mit leichtem Schnee bedeckten Wegen unterwegs war. Einige Objekte sehen jetzt ganz anders aus als im Sommer. Das Eis hat halt auch seinen Reiz. Das eine Foto zeigt das Thermometer, das windgeschützt im Garten angebracht ist. Da kann man die Temperatur Differenz ablesen. Von ca. 40° C im Sommer zu minus 20°C im Winter. Wobei an manchen Stellen bedingt durch den kalten Wind auch bei uns im Tal weit kältere Temperaturen anzutreffen waren. Besorgt kann man über das Eis in der Steinach sein. Wenn das nicht schnell taut, kann es sich an manchen kritischen Stellen extrem auftürmen. In der Röthen wurde es bereite an einigen Brücken durch den Stadtbauhof und der Feuerwehr entfernt. Hoffe aber auf wärmeres Wetter, damit wir vor Wetterunbilden verschont bleiben. 

Pfingsten 2011 (52)

Heute am Pfingstmontag geht das Wetter, es ist Temperatur mäßig genau das richtige um eine Rad und Klettertour zu unternehmen. Zunächst geht es mit dem Rad auf der Straße bis nach  Hüttengrund von dort fahre ich auf Waldwegen den Spitzberg hinauf. Hier war der Weg längere Zeit wegen Holzeinschlag gesperrt. Aber an der 1. Weggabelung haben die das Holz ungünstig gelagert. Der Waldweg läßt sich nur schwer an dieser Stelle mit dem Rad befahren. Der Waldboden ist jetzt wieder halbwegs feucht. Der letzte Regen hat nach der langen Dürre doch einiges bewirkt. Weiter geht es Richtung Judenbach. Auf den Wiesen neben dem Weg begegnet mir eine Herde Kühe. Die sind bestimmt auch froh, das das Gras wieder langsam grün wird. Nachdem mein Weg nun steil nach unten auf die Hauptstraße geht, denke ich schon an den letzten Anstieg. Von der Judenbacher Kirche bis zur Kreuzung Richtung Klettersteig geht es nur bergauf. Danach aber bis zum Klettersteig wieder auf einem schlechten geschotterten Waldweg bergab. In dieser Zeit kann man sich dann für das anschließende Klettern erholen. Hier am Klettersteig war ich schon längere Zeit nicht mehr, da mich mein letztes Filmprojekt in andere Gefilden lenkte. Mein erster Eindruck es ist schön aufgeräumt und eine neue Route mit dem Stahlseil abgesichert. Neben Sprossen, die schon länger im Felsen verankert sind, finde ich auch eine kleine Brücke. Am Gipfelkreuz angekommen nehme ich mir ein Paar Minuten Zeit, mal im Gipfelbuch zu stöbern. Da haben sich mittlerweile so einige Kletterer verewigt. Schön, das es so etwas in unserer Gegend gibt und scheinbar auch von vielen Kletterfreunden aus nah und fern genutzt wird. Nachdem mein Name eingetragen ist, gehe ich den Steig weiter bis ich wieder unten angekommen bin. Nun geht es mit meinem Drehtesel weiter zurück nach Hüttensteinach.    

Juni 2011 (51)

Nun haben wir die 2. Juniwoche und endlich hat es seit langen mal geregnet, auch die Temperatur geht langsam in normale Werte über. Am schlimmsten trifft das heiße Wetter die Bauern. Das Futter für die Tiere wird schon langsam knapp, denn die Felder und Wiesen sind von der Sonne ausgezehrt. Teilweise sind schon Risse im Boden bedingt durch die lange Dürre. Auch die Bäche sind trocken, lediglich im Flussbett der Steinach ist ein kleines Bächlein. Die Regenwolken machen um Sonneberg einen Bogen. Von Süden kommend, verteilen die sich am Mupperg in 2 Teile und gehen erst weit nördlich über der Stadt wieder zusammen. An der globalen Erwärmung scheint doch etwas dran zu sein. Solch einen trockenen Frühsommer hatten wir in unseren Breiten schon lange nicht mehr. Trotz des sehr warmen Wetters unternahm ich schon mehrere Radtouren. Neben dem neuen Radweg nach Mitwitz fuhr ich auch auf dem Rennsteig entlang. Mittlerweile habe ich die ersten 500km abgefahren. Auf den neuen Rad Wanderwegen und auch im Wald lässt es sich gemütlich fahren. Auffällig ist, das die Radfahrer an den Wochenenden zugenommen haben. Der Freizeitsport wird nicht zuletzt durch den Ausbau von Radwegen attraktiv. Nur direkt in Hüttensteinach muss durch die Stadt noch eine Anbindung an die neuen Radwege erfolgen. Es sollte nach einem Plan eine Anbindung von Steinach bis nach Köppelsdorf gebaut werden, doch wann dieser kommt steht in den Sternen.  

Dezember 2010 (50)

Der Winter hat uns wieder einmal erwischt. Es schneit und schneit und .... Man weiß schon nicht mehr wohin mit dem ganzen Zeug, was da seit fast 4 Wochen vom Himmel fällt. Die LKW müssen meist langsam aneinander vorbei fahren, denn die Hauptstraße ist bedingt durch die großen Schneeberge links und rechts am Straßenrand enger als sonst. Die meisten Autolenker fahren aber dem Winterwetter entsprechend langsamer und bedacht. Meinen Carport habe ich jetzt schon das 4. mal ab geschaufelt. Es waren fast jedes mal 30 cm Schnee darauf geweht.(Da fällt mir gleich der Witz vom Winterwetter ein.) Ein viel besuchter Ort ist zur Zeit unser Vogelhaus, die kleinen Tiere finden angesichts des hohen Schnees auf den Wiesen und den Bäumen weniger an Nahrung, eine Zufütterung wird da gerne angenommen. Nun hoffen alle auf etwas Tauwetter, damit das Chaos rund um uns langsam zu Ende geht. Denn auch angesichts des vielen Schnees hatten wir noch Glück. In anderen Regionen geht da nichts mehr.  Der Verkehr egal ob Bus, Bahn oder Flugverkehr war teilweise zum erliegen gekommen. Das einzige das wir vor kurzem hatten war ein längerer Stromausfall. Seltsam war das schon, denn gerade war ein Spielfilm gezeigt worden, in dem in einer Stadt der Strom aus geht, passte wunderbar. Die Jungs von der Energieversorgung hatten das aber schnell in Griff. Da war eine Hochspannungsleitung vom Gewicht des Schnees an den Seilen und einem kleinen Sturm beschädigt worden. Auch wenn man jetzt über das Wetter schimpft, es ist halt Winter (lt. Kalender zwar erst in 2 Tagen). Früher hatten wir auch solche Wetterunbilden, nur da war nicht so viel Verkehr auf den Straßen und der Winterdienst fuhr öfter als jetzt. Angesichts der knappen Haushaltskassen aber kein Wunder. Einer muss das ja bezahlen.

November 2010 (49)

Heute bin ich einen Schritt weiter gekommen in Sachen Straßenverschmutzung durch die LKW, die vom Hartsteinwerk Hüttengrund durch unseren Ortsteil fahren. Das Problem das dabei auftritt ist der feine Steinmehl der in flüssiger Form während der Fahrt von einigen LKW herunter rieselt. Wenn man da mit dem Auto hinter einen solchen LKW hinterher fährt, darf man anschließend gleich sein Auto waschen, denn der feine Staubnebel wird fest wie Beton. Das Problem soll nun im kommenden Jahr gelöst werden versicherte mir der zuständige Mitarbeiter vom Thüringer Landesbergamt, der für das Hartsteinwerk zuständig ist. Bis ich die richtige Behörde fand, dauerte aber. Schließlich brachte ein Brief an unsere Bürgermeisterin mich zu der richtigen Ansprechstelle. Die Verschmutzung hatte einen Wert angenommen, den man nicht mehr tolerieren kann. Unsere Fensterbretter mussten nicht mehr geputzt, sondern täglich abgekehrt werden. Und einatmen tut man das Zeug ja auch, auch wenn das laut Behörde nicht Gesundheitsschädlich sein soll. Da ich der Meinung bin, das da ein klärendes Gespräch mehr wert ist, als gleich starke Geschütze auf zufahren werde ich mal abwarten der Dinge die da kommen.

Oktober 2010 (48)

Heute bei wunderschönen Wetter habe ich einmal den neu gebauten Fahrradweg durch Föritz und Neuhaus Schierschnitz abgefahren. Der beginnt am 2. Kreisel der B89 und verläuft auf dem ehemaligen Schienenstrang in Richtung Burggrub. Er ist wunderbar geteert und lädt zum Radfahren grade zu ein. Einziges Manko, man muß an den Straßenüberquerungen auf dem Verkehr aufpassen, auch fehlen da noch Hinweisschilder. Man kann so auf dem Radweg bis nach Burggrub und dann entweder in Richtung Kronach oder auch Mittwitz weiterfahren. Jetzt fehlt nur noch das Stück vom "Roten Haus" bis zum 2. Kreisel. Da sollten unsere Stadtoberen mal darüber nachdenken, ob man das nicht auch in den Griff bekommt. Wenn das fertig wäre, hätte man eine perfekte Radverbindung von der Stadt bis in das Bayerische. Heute fuhr ich mal nach Mittwitz und auf den Rad bzw. Feldwegen, die auch zum Teil geteert sind, wieder zurück nach Sonneberg. Leider sind diese Wege nicht in Karten als Radwege eingezeichnet. Dennoch kann man beobachten, das das Radfahren wieder zugenommen hat. Solche Touren kann man auch langsam und gemütlich fahren. Man kann die Natur genießen und vom Alltag abschalten. Es müssen ja nicht immer Touren von 40 km und mehr sein.

 

August 2010 (47)

Dieses Jahr konnte ich endlich mal den Termin für die Kirchenführung wahrnehmen. Diese Veranstaltung findet immer zur Kirmes unserer Stadtteile statt. Auch dieses mal waren so einige interessierte Bürger gekommen und lauschten den Ausführungen unseres Pfarrers Herrn Müller sowie von Herrn Weber gespannt zu. Neben den Infos zum Bau der Kirche kam natürlich die Turmbesteigung als besonderer Leckerbissen dazu. Mich interessierte das natürlich am meisten, da ich Beruflich vor ca. 20 Jahren das letzte mal im Turm bei den Glocken war. Die Mechanik ist schon imposant, wie die schweren Glocken so bewegt  werden, wenn man bedenkt, das das alles mal von Hand betrieben wurde. Als Schmankerl war dann noch die Besichtigung der Orgel von Innen. Diesen Blick hat man ansonsten nicht. Es ist schon eine kleine mechanische Meisterleistung wie das alles so mit Luft betrieben wird. Wie haben die das bloß früher so erbaut, die vielen mini Ventile und die Bleirohre an die richtigen Stellen zu bekommen. Viel Platz ist jedenfalls nicht wenn man die Mechanik so betrachtet. Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal bei den Herren bedanken für die schöne Infoveranstaltung.

Januar 2010 (46)

Der Winter ist mal wieder zurück gekommen und legte einiges lahm. Es schneite was das Zeug hält. Auch die Temperaturen bewegten sich weit unter 0°C. In einigen Nächten hatten wir bis zu minus 19°C. Die Straßen sind nur bedingt befahrbar. Ohne Winterausrüstung ist nichts zu machen. Die Straße nach Judenbach wurde am Freitagnachmittag von der Feuerwehr gesperrt, da einige LKW festgefahren waren bzw. wieder rückwärts den Hang herunter fahren mußten. Eigentlich ein Winter, den ich als Kind öfter so erlebt hatte, man war nur die letzten Jahre vom milden Winter verwöhnt. Auch war der Verkehr damals nicht so stark wie jetzt. Früher hat der Winterdienst auch auf solchen Strecken statt Salz Split gestreut, da war der Grip besser als nur mit Salz zu streuen. Eine weitere negative Feststellung ist die Schließung des einzigen Lebensmittelladens (Diska) im Ort. Das trifft besonders die älteren Bewohner, da diese jetzt in einen anderen Stadtteil laufen müssen um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Die einzigen, die sich über den Winter jetzt freuen dürfen sind die Schulkinder, die ihre Winterferien antreten.

Juli 2009 (45)

Der Sommer, nun ja, bis jetzt hatten wir eigentlich noch keinen, ist fast vorbei. Es ist viel zu kalt und nass für diese Jahreszeit. Die wenigen Tage an denen es bis jetzt schön war, kann man an den Fingern abzählen. Man muss jede Gelegenheit nutzen an einem Regen freien Tag zu wandern oder Rad zu fahren. Einige Touren habe ich schon unternommen und warte auf besseres Wetter. Im Oberland hat sich nicht viel geändert. einige Bäume am Felsenhäuschen in Lauscha wurden gefällt und kleine Reparaturen am "Weidmannsheil" neben der Rennsteigbaude wurden durchgeführt. Anders sieht es auf dem Mönchsberg aus. Da wurden Massen an Bäume gefällt. Die Waldwege sind hier fast nicht zu gehen. Schlamm und aufgebaute Äste versperren einem den Weg. Das einzig Gute, ich konnte ein Panorama Bild der oberlinder Tiefebene fotografieren. Auch bot der Teich neben der alten Ziegelei seine Reize. Als ich das erste mal vorbei kam waren da zig Frösche im Wasser. Ein besonderes Erlebnis hatten wir in unserem Garten. Da steht ein Storch als Blickfang lebensgroß aus Plaste in der Wiese. Ein großer Graustorch der vorbei flog, dachte der ist Echt und "pendelte" mit diesem an. Nach mehreren Versuchen stellte er aber fest, das der sich nicht bewegt und auch nicht auf die Lockrufe reagiert. Ansonsten wurden wir hier von den Wetterunbilden verschont. Nun hoffe ich auf besseres Wetter, damit ich noch einige Bilder schießen kann. 

Februar 2009 (44)

Der Winter ist erneut gekommen und hat jede Menge Schnee und Kälte gebracht. Eigentlich ein normaler Winter, wie ich ihn von früher kenne. Nur die tiefen Temperaturen über fast 8 Wochen und bis minus 18 ° C waren früher nicht so heftig. Sogar die "Steinach" ist fast vollständig an einigen Stellen zugefroren. Angesichts der schnellen Fließgeschwindigkeit und des wechselnden Pegels bedingt durch das Wehr in Blechhammer schon erstaunlich. Auch hat der Winterdienst jede Menge zu tun gehabt, um die Straßen einigermaßen frei zu bekommen. An einigen Tagen kamen da schon mal 15 cm Neuschnee in wenigen Stunden herab geschneit. Nichts desto trotz unternahm ich einige Wanderungen in die angrenzenden Berge. Einige Waldwege wurden durch Forstfahrzeuge befahren, so das man in den Spuren der Räder halbwegs laufen konnte. Meine Tour durch das verschneite Wölfleinstal war allerdings eine Strapaze. Der Waldweg war selbst unter den hohen Tannen mit 20- 30 cm Schnee bedeckt. Im letzten Stück sank ich bis weit über die Knie in den Schnee. Dennoch hat jede Tour ihren Reiz gehabt.

 

Dezember 2008 (43)

Nun ist das Jahr fast schon wieder vorbei und ich hatte bis jetzt nicht viel Zeit mal etwas neues zu schreiben. Meine anderen Projekte haben einfach zu viel Zeit beansprucht. Zunächst drehte ich einen Film über den neuen Rundwanderweg des Pumpspeicherwerkes in Goldisthal. Mein größtes Projekt war allerdings eine Wanderung entlang des Postenweges von der Isaak Wand bis nach Spechtsbrunn. Dabei legte ich fast 1000km mit dem Rad bzw. zu Fuss zurück. Da man mit Foto und Filmausrüstung maximal 10 km Postenweg schafft, wenn überhaupt kommt ja noch der Anfahrts-  und Rückweg hinzu. Einige Strecken mußte ich auch öfter gehen, da das Wetter öfter mal nicht mitspielte und es begann zu Regnen, was vom Himmel runter wollte. Auch war die Vorbereitungszeit nicht zu verachten, denn an einigen Stellen sieht man den Postenweg nicht mehr, da helfen nur noch Karte und GPS Gerät weiter. Was ich mir auch noch vorgenommen hatte , war ein Rundflug über die Saaletalsperre allerdings mit einem Fluggerät das es in sich hatte. Hinter einem eine Luftschraube und über einen ein 28 m Schirm. Nach dem 2. Anlauf klappte auch das. Das erste mal war der Wind zu stark, so das man solch einen Flug einfach abbrechen muß. Der 2. Anlauf lohnte sich aber, allein schon wegen der Aussicht. Die Saale war im Nebel verschwunden, der Flusslauf konnte nur erahnt werden aber oben eine super Fernsicht. Das sah aus, als wenn man über die Arktis fliegt. Ein weiteres Projekt, das mich auch einige Wochen Arbeit kostete, war das Sektionsheft des Alpenvereins Sektion Sonneberg welches ich schon mehrere Jahre zum Jahreswechsel erstelle. Es bleibt halt dann keine Zeit mehr für andere Sachen.

Auch der Winter hat inzwischen Einzug gehalten. Es hat ein bisschen geschneit und schon war ein Verkehrschaos. Einige LKW waren nicht darauf vorbereitet, Sommerreifen und keine Schneeketten dabei. Auch mußten einige Straßen wegen umgestürzter Bäume und Eisglätte gesperrt werden. Man war halt verwöhnt von den milden Wintern in den letzten Paar Jahren. Das größte Geschenk haben aber die Pendler bekommen. Der Kreisel an der Köppelsdorfer Kreuzung ist nun endlich frei gegeben worden. Dadurch spart man jede Menge Zeit, da die lange Umleitung entfällt. Auch die anliegenden Händler sind endlich wieder für Ihre Kunden in "Normaler" Zeit erreichbar.

März 2008 (42)

Die Hauptverkehrsader ist nun im Ortsteil Hüttensteinach vollständig fertiggestellt. Es gibt jetzt einen Bürgersteig bis zum Ortseingangsschild. Auch das Teilstück vom Ortsausgang bis zum Ortseingang Hüttengrund ist abgeschlossen. Doch müssen alle, die in die Stadtmitte möchten, in kürze wohl wieder größere Umleitungen in Kauf nehmen. Jetzt ist das letzte Stück Straße mit dem abschließenden Kreisel im Ortsteil Köppelsdorf an der Reihe. Das wird für alle Pendler noch einmal stressig. Zum Wetter kann man sagen, das wir bis jetzt immer Glück gehabt haben. Vor größeren Schäden sind wir verschont geblieben. Lediglich in der näheren Umgebung fielen wieder einige Bäume nicht nur auf die Straße, sondern erwischten auch einige Stromleitungen. Auch gab es wenig Schnee. Nur der Frost hinterließ schöne Bilder in der Natur, ob gefrorener Zweig oder erstarrter Wasserfall. Auf dem Gehrenberg werden weiter viele Bäume gefällt, da diese vom Borkenkäfer befallen sind. Auch am Spitzberg sind Holzfäller im Einsatz. Im Februar ist ein Haus dem Abrißbagger zum Opfer gefallen. In der Judenbacher Straße (2) steht jetzt ein Haus weniger. Ansonsten hat sich nicht viel verändert. Meine Dia Show über die "Steinach" habe ich nun auch fertiggestellt, da ist sehr viel Zeit hinein gekrochen. Auch hier war ich an Orte gekommen, die ich bis da hin nicht gekannt hatte. Im Oktober mußte ich auch das Sektionsheft des DAV Sektion Sonneberg erstellen. Man hat einfach zu wenig Zeit sich allen seinen Hobbys zu widmen.

Mai 2007 (41)

Nachdem der Sturm Kyrill am 18. und 19. Januar des Jahres auch in unserer Gegend erheblichen Schaden angerichtet hatte, sind bis jetzt überall die Aufräumungsaktionen in den Wäldern im vollen Gange. In unserem Ort selbst sind wir aber vor größeren Schäden verschont geblieben. Der Straßenbau geht auch langsam seinen Ende entgegen. Ein weiteres Teilstück wurde auch schon fertiggestellt. Jetzt ist das letzte Teilstück an der Reihe (vom ehemaligen Kinderheim bis zum Bahnübergang). In den vergangenen Wochen sind wir vom Wetter verwöhnt worden, Sonne pur, wie im Hochsommer. Nur in den Nächten war es sehr kalt bis zur Frostgrenze. Bedingt durch das sommerliche Wetter habe ich auch schon etliche Radtouren unternommen. Dabei kam mir die Idee, eine Diashow über den Fluss Steinach anzufertigen. In den nächsten Wochen werde ich dazu wieder sehr viele Bilder und auch Infos dazu sammeln.

 

Januar 2007 (40)

Das Jahr 2006 ist nun zu Ende gegangen. Es hat viele Nerven nicht nur bei den Anwohnern, sondern auch bei den Pendlern gekostet. Es wurde nämlich die Hauptverkehrsader zwischen dem Oberland und der Stadt erneuert. Die Baumaßnahmen waren nicht immer leicht zu bewältigen, da ja der Verkehr immer einspurig durch eine Ampelanlage geregelt wurde (bis auf 2 Vollsperrungen von je 2 Tagen). Da es keine richtige Umleitung zu diesem Straßenabschnitt gibt, versuchte man den Schwerverkehr weiträumig umzuleiten, was nicht immer möglich war. Neben den Versorgungsleitungen (Gas, Wasser und  Abwasser wurden neu verlegt, Elt, Straßenbeleuchtung, Telefon und Kabelanschluß wurden beibehalten.) wurde auch die Brücke über den Glasbach erneuert sowie die Kreuzung/ Einmündung nach Judenbach. Dieser Abschnitt war fast das komplette Jahr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Das es für die Bauleute nicht immer einfach war, zeigen die doch nicht wenigen Ausfälle bei den Versorgungsleitungen. Da wurde öfter mal die alte Wasserleitung oder andere Versorgungsleitungen getroffen, da es scheinbar für die keine richtigen Lage- Pläne gab. Nicht nur die Privat Anwohner sondern auch die Geschäftsleute mussten erhebliche Belästigungen in kauf nehmen. Nicht nur, das Gäste und Kunden ausblieben, musste man auch schon selbst mal überlegen wie man seine gekauften Sachen nach Hause bekommt, da man nicht auf sein Grundstück fahren bzw. kein LKW größere Sachen liefern konnte. Aber das ist jetzt Gott sei es gedankt fast vorbei. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Fahrbahnmarkierung und die Wegweisschilder sowie ein ca. 300m langes Teilstück das noch nicht in Angriff genommen wurde. Bis mitte Mai sollte das aber auch fertig sein.

Zu erwähnen und nicht zu vergessen war auf jeden Fall das 100 jährige Fest der Kirche. Da war allerhand geboten und die Festwoche bot so manches Schmankerl. Neben Festgottesdienst und musikalische Auftritte verschiedenster Vereine wurde auch ein Abend der Geschichte und zum Bau der Kirche gewidmet. Auch das Umfeld zur Kirche wurde neu angelegt. 

Mitte des Jahres habe ich mir auch mal die Arbeit gemacht, ein Bilder (Foto) buch über Sonneberg "Alt- Neu" zu erstellen.(Nur für meinen Privatgebrauch, da es eine Einzelanfertigung ist, ist der Herstellungspreis beachtlich, meine Zeit da gar nicht gerechnet) Dabei habe ich festgestellt, das sich einiges verändert hat. Manche Ansichten gibt es überhaupt nicht mehr, andere haben sich positiv entwickelt und auch einige Bilder sind nicht mehr sehenswert. Die fast 80 Jahre Unterschied, die die Bilder zeigen, veranschaulichen die Zeitgeschichte unserer Stadt. 

Ostern 2006 (39)

Das gesamte Osterfest ist dieses Jahr ins Wasser gefallen. Bis auf dem Sonnabend hat es nur geregnet. Ich unternahm aber trotz dem schlechten Wetters 2 Touren und hoffte auf Sonnenschein für meine Fotos. Zur Zeit arbeite ich an einem neuen Foto-Projekt "Sonneberg alt > neu". Dabei habe ich viele sehenswerte Punkte auf alten Ansichtskarten herausgesucht und fotografiere den dazugehörigen neuen Stand der Dinge. Dabei ist schon jetzt ein Trend abzusehen - die Natur hat sich stellenweise die Umgebung zurückerobert. Deshalb musste ich einige Fotos schießen solange die Bäume noch nicht ausgeschlagen haben, danach wären einige Ansichten nicht mehr zu sehen. Bei meinem Ausflug am Gehrenberg und Mönchsberg musste ich aber auch feststellen, das sehr viele Bäume durch Schädlinge befallen sind. Einige haben schon fast keine Rinde mehr. Deshalb wurden auch schon viele gefällt. Auch in der Nähe des Hartsteinwerkes wurden viele Bäume umgelegt, hier ist das aber durch die Ausdehnung des Steinabbaues bedingt. Der gesamte Abbau schwenkt jetzt in Richtung Neufang. An einigen Stellen im Wald war auch noch Schnee. Der Boden ist auch noch teilweise gefroren. Jetzt hoffe ich langsam auf schöneres und vor allem etwas wärmeren Wetters, damit die Natur langsam ihre Schönheit im grünen Gewandt zeigen kann. 

Februar 2006  (38)

Heute ist ein Bilderbuchwetter, es hat endlich aufgehört zu schneien, nur die Temperatur ist etwas zurück auf ca. -5° Celsius gegangen. Die gesamte Woche hat es geschneit. Man wusste nicht mehr wohin mit dem vielen Schnee. Auf einigen Flachdächern an ungünstigen Stellen sind schon mal 50 cm Schnee liegen geblieben. Einige Bewohner schaufelten schon mal ihre Dächer vorsorglich ab. Man weis ja nicht, was noch so von oben kommt. Die einzigen, die sich darüber freuen konnten waren die Schulkinder. Ihre Winterferien luden ein zum Wintersport. Im nahe gelegenen Ortsteil Neufang kämpften die freiwilligen Mitglieder der Bergwacht mit dem vielen Schnee. Mit ihrem Schneemobil spurten diese unter großer Anstrengung eine Spur für Langläufer. Das dies bei so viel Schnee nicht leicht ist, zeigten einige Stellen bei dem das Mobil in den Straßenrand wegrutschte. Trotz der widrigen Bedingungen schafften sie aber eine Idylle für Freizeitsportler. Auf meinem Rundkurs von Neufang zur Wiefelsburg und wieder zurück hatte ich fast nur positive Resonanz. Wer sich da aufregt sollte mal selbst etwas tun. (Jedem Recht getan, ist eine Kunst die Niemand kann.) An dieser Stelle ein Dank an die Bergwacht Neufang für die geopferte Freizeit, die es ermöglicht, so wundervolle Skiwanderungen im tief verschneitem Winterwald zu genießen. Auch dem Kreiswegemeister gebührt ein Lob für die gut angebrachten Hinweisschilder. 

Dezember 2005 (37)

Ein Weihnachtsgeschenk gab es für die Pendler, die die Baustelle täglich passieren müssen. Die beiden Ampeln wurden entfernt. Beim Ortseingang wurde der 1. Teil bis auf die letzte Teerschicht fertig gestellt. Auf der rechten Seite wurden stabile Leitplanken gesetzt um ein fahren in den Wassergraben, der zwischen Straße und Bahngleis liegt zu verhindern. Auch liegt jetzt eine ausgebaute Bushaltestelle auf dieser Seite. Die "Dorstenbrücke" scheint jetzt endlich fertig zu sein. Es wurden Gelände an der Flussmauer angebracht und auch einige Bäume und Sträucher auf den freien Stellen, die durch die neue Straßenführung entstanden sind, gepflanzt. Die wichtigste Neuerung für Straßenbenutzer ist dabei die Änderung des Stop Schildes aus der Friedensstraße in ein Vorfahrt gewähren. Ob das die Endlösung ist, kann ich nicht sagen. Aber warum man einen Parkplatz vor der Brücke anlegt und das Parkplatzschild falsch aufstellt ist auch Mysteriös. Die Bauarbeiter der Straßenbaufirma haben sich auf jeden Fall beeilt und sind bis zur Einfahrt ehemalige Wäscherei ebenfalls bis auf die letzte Teerschicht fertig. Wann es jetzt weiter geht wird sicherlich das Wetter bestimmen. Bis jetzt sind wir vor viel Schnee verschont geblieben. Lediglich in den höheren Lagen liegt Schnee. Für Langlauf reicht das auf jeden Fall. Aber auch ein Spaziergang ist möglich. Wenn man sich da ruhig bewegt kann man auch so manches Reh in freier Natur beobachten. Ein besonderen Blick hat man von der Teufelskanzel in das Steinachtal. Das Schloss "Schoenau" ist jetzt gut sichtbar, da es keine Blätter verdecken. Auch der Bau an der "Michaeliskirche" geht gut voran. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Stadtteil und begeht 2006 ihr 100 jähriges Bestehen. 

Oktober 2005 (36)

Der Straßenbau ist schon ein Stück vorangegangen. Mittlerweile wird von 2 Seiten gearbeitet. Von der Dorstenbrücke in Richtung Steinach ist schon die linke Straßenseite bis zur Einfahrt "Wäscherei" bis zur Roh- Teerschicht fertig. Auf der rechten Seite sind die Anwohner auch schon recht aktiv. Diese bereiten den Anschluss der neuen Rohrleitungen auf den Privatgrundstücken vor. Auch vom Ortseingang her scheinen die Arbeiten gut voran zu kommen. Da wurden auch die Büsche zwischen Straße und Wassergraben entfernt. Ich hoffe, das in der Endfertigung da Schutzpfeiler/Leitplanken vorgesehen sind, sonst wird die Feuerwehr so manchen Überflieger aus dem Wasser bergen müssen. Die Belästigung und Einschränkungen der Anwohner während der Bauarbeiten wird wohl noch eine Weile andauern. Auch an der "Dorstenbrücke" wird noch gearbeitet, da ist aber noch kein Ende abzusehen. Die Uferbefestigung und der Kreuzungsbau gehen schleppend voran. Das nächste Hochwasser wird zeigen, ob die Brücke den Wassermassen standhält. Meiner Meinung nach ist diese etwas flach über dem Fluß gebaut. Aber zu den gesamten Baumaßnahmen gibt es ja Pläne. 

Juli 2005 (35)

Im gesamten Juli  testete ich mal die Rad und Wanderkarte des Landkreises Sonneberg. (Ungefähr 240km mit dem Rad abgefahren) Mein Ergebnis: sehr bedingt brauchbar. (Nach Schulnoten würde ich eine 3- geben) Einige Wege die darin sind, scheinen nur im Winter passierbar zu sein. Die Wege sind einfach von der Natur zurück erobert worden und mit Pflanzen verwuchert. Andere Wege sind in einem so schlechten Zustand, das man diese nur zu Fuß gehen kann, von Radweg weit entfernt. Ich erinnere mich da an meine Tour über den großen Mittelberg (Haselbach nach Blechhammer). Da wurde der Waldweg neu geräumt, und zwar so, das man nur mit äußerster Vorsicht laufen kann. Kurz zu den Waldwegen: nach meiner Einschätzung gibt es da ein Nord- Süd Gefälle nicht nur Höhenbezogen. Während im Neuhäuser Raum die meisten Wege so beschaffen sind, das man gefahrlos wandern und Radfahren kann, ist das im Sonneberger Raum nicht immer der Fall. Auch findet man im Oberland viel seltener abgerissene und zerstörte Hinweisschilder. Da sollten sich mal die Verantwortlichen an einem Tisch setzen. Sicherlich wird der Wald hauptsächlich durch die Forstwirtschaft genutzt aber der Tourismus wird immer wichtiger für unsere Region. Es sollte ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander geben, das unserer Region sicherlich gut tut. Zur Karte ist auch noch zu sagen, das viele Fehler vorhanden sind (neben schreibfehler sind auch einige Wege falsch beschriftet) Aber zum Trost soll es ja eine Nachfolgerin geben. 

Mein Tipp sind die Topographischen Karten des Thüringer Landesvermessungsamt. Die sind im Maßstab 1:10000 und WGS84 kompatibel. Es sind erstens viel mehr Wege darauf und man kann die Karten für ein Hand Navigationsgerät einscannen. Der Nachteil dieser Karten: 1. sind die teurer und 2. benötigt man viel mehr Karten für den gleichen Kartenausschnitt. 

An dieser Stelle auch mal ein dickes Lob an die "Heinzelmännchen" die die Hinweisschilder aufstellen, Brunnen neu einfassen und für aufgeräumte Wanderziele sorgen. 

Juni 2005 (34)

Es scheint die Sonne und ist eigentlich zu warm für eine Radtour, aber im Wald geht es einigermaßen bedingt durch den Schatten, den die Bäume spenden. Also fahre ich mal wieder mit dem Zug und steige dieses mal in Ernstthal aus. Im Zug geht es eng zu, denn es haben mehrere Leute die Idee mal Rad zu fahren. Dort angekommen begebe ich mich linke Hand auf den Rennsteig. Mein erstes Ziel ist das Skifahrerdenkmal. Da ich bewusst auf den Wanderer- Rennsteig entlang fahre ist der Weg eigentlich zu schlecht für eine Radtour. Das ganze ist nur mit einen geländetauglichen Rad zu bewältigen, da auf dem Weg quer und längs viele Wurzeln liegen. Nach kurzer Fotopause radle ich weiter zum Frankenwald Blick. Hier erwartet mich eine imposante Aussicht weit in den Frankenwald hinein. Bedingt durch den hohen UV Anteil sind die Bilder davon leider nicht so, wie es mit bloßen Auge zu sehen ist. (hatte leider meinen UV Filter zu Hause vergessen) Danach führt mich die Karte vorbei am höchsten Punkt von Landkreis Saalfeld/Rudolstadt, der direkt am Wegesrand ist, zum Triniusblick. Hier hat man einen wunderschönen Blick in das Ölse Tal. Besondere Vorsicht ist am Rand des kleinen Plateu zu geben, durch den Schieferbruch ist der Rand nicht gerade Standfest und es geht ca. 50m steil hinab. Nach den Fotos geht es weiter zum Berggasthof Brand, jetzt ein Ausflugslokal,  früher ein Ferienlager der Stasi und Sperrgebiet. Zunächst gehe ich auf dem Rennsteig weiter bis zur Clemens Major Schutzhütte. Von da hat man einen Blick auf Spechtsbrunn. Anschließend fahre ich zurück zum Brand, wo ein kleiner Weg mich dann ins Langenbach Tal führt. Dem Waldweg immer folgend, komme ich in Hasenthal auf die normale Straße. Von hier rollt man eigentlich von alleine bis nach Sonneberg. Die Tour ist für jeden geübten Radler nachzufahren. Die zu fahrende Strecke ist ca. 30 km lang, wobei es meist eben zugeht aber Vorsicht vor  tückischen Wurzeln die den Weg queren.

Mai 2005 (33)

Heute am 29.5.2005 ist ein Traumsommertag. Die Temperaturen sind über die 30°C gestiegen, aber im Wald ist es nicht so schlimm. Ich fahre wieder mal mit der Bahn nach Neuhaus/Rwg., danach geht es weiter mit dem Fahrrad. Mein Weg führt mich zunächst auf dem Rennsteig bis hinter der Rennsteigbaude. Als erstes habe ich einen Abstecher ins Glückstal, mit den Teich und dem Waldfriedhof, wo die letzten Bewohner der Siedlung begraben sind auf dem Plan. Die Stelle der Ruhe ist in einem guten Zustand was angesichts der immer öfter vorkommenden  Zerstörungswut Einiger nicht selbstverständlich ist. Danach geht es in Richtung Wächtersteich, ein idyllisch gelegener Waldsee. Nach kurzer Rast fahre ich weiter Richtung Lauscha. Nach der "alte Mutter" ein kleiner Zufluss zur Steinach biege ich links in Richtung "Mordschlucht" ab. Der Weg geht zunächst steil nach oben, wird aber bald flacher. Vorbei an der "Mordschlucht" und der "Bergquelle" die gerade gefasst wird, geht es weiter zur Lauschensteinschutzhütte (nicht zu verwechseln mit der Lauschensteinbaude). Von hier oben hat man einen fantastischen Blich ins Tal. Nach kurzer Rast fahre ich weiter zum Lauschaer Marktplatz. Von hier geht es  auf einem Waldweg, der links neben den Schienen der Bahn verläuft. Hier hat man einen guten Blick ins Tal. Am Ende des Weges hat man Steinach erreicht, wo ich dann auf der Straße zurück nach Hüttensteinach fahre. (Wollte eigentlich bei der "Höll" wieder in den Wald und über Neufang fahren aber von hier war die Temperatur wieder so hoch, das ich mich für einen leichten Weg entschied.) An diese Stelle möchte ich mal einen Dank an alle Ehrenamtlichen aussprechen, die nicht nur Helfen und ihre Freizeit opfern sondern auch so schöne "Ecken" basteln wie z.B. die Bergquelle. Übrigens wieso in die Ferne gehen, das gute ist so nah, man muss nur wissen, wo die Schönen Plätzchen sind.  

Mai 2005 (32)

Heute am 5.5.2005 ist mal wieder (Vatertag) Himmelfahrt. Ein Blick aus dem Fenster verheißt nichts gutes. Leichter Nebel und ein sehr feiner Nieselregen. Zum Wandern geht es ja noch, aber ich möchte ja mit dem Rad fahren. Frohen Mutes fahre ich mit der Bahn nach Neuhaus/Rwg. (Die Bahn hat gelernt und schon früh 2 Wagen eingesetzt) Unterwegs ist immer noch leichter Regen. An der Endstation hat sich das Wetter leicht gebessert, es ist zwar kalt aber es regnet nicht. Also schwinge ich mich auf meinem Drahtesel und gehe Richtung Rennsteig. Es sind auch jede Menge Wanderer unterwegs. Neben diesen muss ich besonders auf den Weg achten, da die Steine und Wurzeln bedingt durch den Niederschlag sehr glatt sind. Mein Weg führt mich eigentlich zunächst nach Steinheid. Vorher mache ich aber einen Abstecher zum "Weidmannsheil" eine Schutzhütte mit einen wunderschönen Blick auf den Stausee Scheibe/Alsbach. Für ein Top Foto ist zwar das Wetter nicht besonders, aber trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt. Nach der Ortsdurchquerung von Steinheid biege ich dann wieder in den Wald, dieses mal mit Zwischenziel "Fellbergbaude". Auch hier sind viele Wanderer jeden Alters unterwegs. Die nächste Station die ich ansteuere ist die "Wiefelsburg"  ein früheres gastronomisches Ausflugsziel heute leider ohne Bewirtung. Auf dem Weg dorthin treffe ich auch auf bekannte Radfahrer die das gleiche Ziel haben. Gemeinsam lassen wir aber das Ausflugsziel rechts liegen und fahren in Richtung Sonneberg/Neufang. Ich freue mich schon auf eine leckere Suppe oder Brahtwurst. Nach der wohl verdienten Mittagspause fahre ich dann durch den Wald zurück nach Hause. Wenn ich meinem Fahrrad Computer trauen kann, waren es mit meinen Abstechern knapp 50 Km reine Radfahrt dazu kommt noch die Bahnstrecke, die ich aber gefahren wurde. Insgesamt war ich knapp 1 Stunde mit dem Zug und 3,5 Stunden mit dem Rad unterwegs. Zur Tour: für Erwachsene kein Problem diese nachzufahren, für kleinere Kinder würde ich aber abraten, da einige Teilstücke ziemlich schwer zu fahren sind.  Ich hatte auch die Rad und Wanderkarte vom Landkreis Sonneberg dabei. Meine persönliche Meinung: Bedingt nutzbar, einige Aussichtspunkte sind nicht beschriftet und mit den Wegen, na ja einige fehlen halt auch oder sind falsch eingezeichnet. Aber es soll ja bald eine überarbeitete kommen.   

März 2005 (31)

In der Nacht vom 11. zum 12. März hat es erneut geschneit (in den Höhenlagen so um die 10 cm), so das ich noch eine Tour mit den Skiern von Neufanger Sportplatz in  Richtung Steinach unternehmen konnte. Da der Forstbetrieb die Straße räumt, sind auch viele Wanderer zu Fuß unterwegs. Die Landschaft sieht aus wie ein tief verschneites Wintermärchen. In dieser Zeit haben die Waldtiere es schwer, Futter zu finden, durch aufgestellte Futtergrippen soll das Angebot an Nahrung ergänzt werden. Bei Tag wird man aber hier vergebens auf Waldtiere warten, die kommen nur in der Nacht, wenn die Wanderer sie nicht mehr stören können. Trotz dem kalten Wetter merkt man, das die Sonne nun endlich die Oberhand gewinnen will und es endlich in Richtung Frühling geht. Am 13. stecke ich mir die Ski erneut an und laufe auf dem Waldweg von der Dorstenbrücke in Richtung Hüttengrund. Ab Wölfleinstal ist der Weg sehr schwer zu gehen, da ich, obwohl mit Langlaufski bestückt, stellenweise 10 cm im tiefen Schnee versinke. In Höhe Ortseingang Hüttengrund wende ich deshalb. 10 Tage später sieht es in der Natur schon viel bunter aus. Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Der Schnee ist von der Sonne stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf den Waldwegen ist nur noch sehr wenig davon liegen geblieben. Nur wo Schatten ist, liegt noch Schnee, teilweise mit Eis vermischt. Da jetzt auch schon die kleinen schmalen Waldwege begehbar sind, unternehme ich eine Tour zum "Hüttengründer Blick". Das ist eine Stelle, die einen Blick auf das gesamte Tal der Gemeinde Hüttengrund  (jetzt Oberlandgemeinde) zulässt. Das sich die Natur nicht mehr aufhalten lässt, zeigen einige Bilder. Beängstigend sind nur die vielen neuen Quellen, die das Wasser aus dem Berg sprudeln lassen. Die Wassermassen spülen teilweise den Mutterboden weg, so das nur noch Steine heraus schauen.  Aber die Berge haben uns trotz der vielen Wasserläufe vor einem Hochwasser der Steinach verschont. 

März 2005 (30)

Heute war eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Stadtverwaltung zum Straßenbau. Leider kamen nur 2 Anlieger. Durch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurde ein kleiner Einblick in die Baumaßnahme gegeben. Also Gebaut wird in den nächsten 2 Jahren ausgehend von der Dorstenbrücke bis zum Stadtende. So wie uns mitgeteilt wurde, werden zunächst die Versorgungsleitungen (Gas und Wasser) auf der rechten Seite in Richtung Steinach verlegt. Danach wird der Kanal auf der linken Seite in Richtung Steinach gelegt. Die Brücke über den Glasbach wird nur Saniert. Der Verkehr soll einseitig durch die Baustellenabschnitte geleitet werden. Übrigens wird auch der Gasdruck auf der Leitung erhöht, so das in jedes Haus auch ein Druckminderer eingebaut werden muss. Das führt zu einem stabileren Druck auf der Abnehmerseite. Da die Straße vom Land Thüringen bezahlt wird, müssen die Anlieger nur den Gehsteig (der wird von der Stadt Sonneberg in Auftrag gegeben) sowie die bereits vorhandenen Straßenleuchten bezahlen und das auch nur Prozentual. (Lt. Satzung der Stadt Sonneberg) Aber zu den genauen Kosten, die auf die Anlieger zukommen, konnte noch nichts von Seiten der Stadt gesagt werden. (Sollen sich in Grenzen halten - hoffe ich auch.) Da die Straße nach wie vor der einzige Weg von Sonneberg in Richtung Steinach ist, haben wir 2 Jahre vor uns, die bestimmt an die Nerven gehen. Angefangen vom täglichen Stau bis zur Belästigung durch die Baustelle selbst. Wir sind dann nach wie vor die einzige Stadteinfahrt, die keine Umgehungsstrecke anbietet. 

Februar 2005 (29)

Vom gestrigen Tag bis Heute hat es immerzu geregnet. Die Flüsse schaffen es bei uns noch gerade so, die Wassermassen aufzunehmen. Nur der Köppelsdorfer Sportplatz ist als Flutberuhiger mit Absicht unter Wasser gesetzt worden. Andere Wiesen und vor allem auch Keller sind dagegen alleine vollgelaufen. Der Grundwasserspiegel hat sich auch bedingt durch das drückende Wasser von den Bergen gehoben. Hier zeigt sich auch, das die Abflußschächte und Gully und deren Abläufe den Wassermassen nicht gewachsen sind. Ein Teil der Holzbrücken über den Glasbach an den Waldwegen sind auch der Flut zum Opfer gefallen. Die rechte Seite der Steinacher Straße gleicht einem Bach. Ca. einen 3/4 Meter  breit kommt das Wasser der Straße hinuntergelaufen, da auf Höhe Bahnhof die Gully und Ablaufschächte zum wiederholten male nicht funktionieren. Leittragender ist wie immer in solchen Fällen die Feuerwehr. (Da sollten sich doch endlich mal die Verantwortlichen einen Kopf machen) Zum Glück hat sich die Temperatur auf Mittag zu gesenkt, so um die -1°C, dafür haben wir innerhalb kürzester Zeit schon wieder 10 cm Neuschnee erhalten. Das Wetter macht halt was es will. 

Februar 2005 (28)

Heute möchte ich noch etwas über den Bau der Brücke und ihrer Geschichte schreiben. Zunächst etwas Geschichtliches. Die Hoheit über der Brücke war schon früher so ein Problem. Durch so genannte Sukzessionsstreite um die Ländereien war nicht immer klar, wer dafür zuständig war  (Sachsen- Coburg oder Sachsen- Meiningen oder Herzogtum Meiningen oder doch...) denn Geld für einen Brückenbau war damals schon knapp. Der 1. trockene Überweg über den Landfluß, wie damals die Steinach hieß ist so um 1646 erwähnt. Es handelte sich nur um ein einfaches hölzernes Bauwerk, das nur Fußgänger nutzen konnten. Laut Inschrift Stein, der bei den Arbeiten frei gelegt wurde, wurde dann 1761 eine Erneuerung und Vergrößerung der Brücke von Coburg in Auftrag gegeben. Diese war dann doch schon so groß, das neben Fußgänger auch kleine Karren trockenen Fußes diese Stelle passieren konnten. Große Fuhrwerke mussten nach wie vor die Furt nutzen. Das war auch nur bei Niedrig- und Normal- Wasser möglich. Höheren Wasserstand hatte der Fluß auch teilweise bei Flößarbeiten. Dazu wurden die so genannten Flößteiche geöffnet, damit das Holz auf einfache Weise Fluß abwärts in die Sägewerke transportiert werden konnte. Die jetzt noch vorhandene Brücke stammt aus dem Jahr 1920. Dazwischen wurden zwar auch bauliche Veränderungen vorgenommen, aber in der Größe, Breite und Traglast ist sie erst 1920 errichtet worden. Seit dieser Zeit wurden nur geringe Reparaturen durchgeführt. Das die Bauleute aus den 20er Jahren super Qualität ablieferten ist kurz erklärt. Als die Ufermauern im Unterland in den 70er Jahren erneuert werden mussten, überquerten Muldenkipper mit ca. 80 Tonnen Gesamtgewicht die Brücke und erst vor kurzen als die Schieber nach Goldisthal transportiert wurden, sind Transporte mit 120 Tonnen darüber. Ich hoffe, das die Neue Brücke auch so lange hält und auch die Lasten der Hartsteinwerk Autos verkraftet. Denn der Verkehr wird nach instand setzen der Stadteinfahrt bis zur Köppelsdorfer Kreuzung (Kreisel) nicht weniger werden. Die Bauarbeiten gehen langsam aber sicher dem Ende entgegen. Diese Woche wurden schon die Geländer angebracht. Sorgen bereiten bestimmt nicht nur mir die provisorischen Stützpfeiler, die zum Gießen der Brücke benötigt wurden. Es ist da eine Verengung des Flußbettes und vom Wetterdienst sind Sturm und Regen mit Hochwasser gemeldet.  Die Bauleiter werden aber wissen, was da bei einem Hochwasser zu tun ist. Nach dem Sprichwort "Wenig Schnee, viel Wasser, viel Schnee, wenig Wasser" werden wir hoffentlich vom Hochwasser verschont, denn wir hatten ja genug Schnee. (Ich hoffe nur, das der Wettergott das auch kennt.) Im Moment sieht es aber aus, das wir doch noch Schwierigkeiten mit dem Wasser bekommen. Laut Radioberichten sind schon etliche Flüsse über ihre Ufer und wenn ich den Glasbach anschaue kommt da auch schon eine Menge an Wasser an. Bedingt durch den Regen, der seit Gestern den Schnee weggeschmolzen hat wird auch der Fluß langsam aber sicher ansteigen.

 

Februar 2005 (27)

Heute am Sonntag ist ein Bilderbuch Winterwetter. Ich beginne meine Tour am Stützpunkt der Bergwacht Neufang. Ich rechne mit hohen Schnee auf den Wegen, deshalb wandere ich mal Bergab um die Anstrengungen in Grenzen zu halten. Übrigens laufe ich nicht in den gespurten Loipen, denn das kann für die Skifahrer gefährlich werden, sondern daneben und das bei Schneehöhen von 20 bis 50 cm. Mein Abstecher zum Königsee zeigt mir, auf was ich mich da einlasse. Ohne das richtige Schuhwerk ist solch eine Tour nicht zu schaffen. Dort angekommen sehe ich eine Eisschicht, wo sonst das Wasser ist. Aber man sollte nicht "Das Büblein auf dem Eis" spielen, denn dafür ist es nicht dick genug. Mein Weg führt mich aber weiter. Die Sternwarte lasse ich links liegen und gehe auf der Straße bis zum Waldrand. Hier beginnt der Weg durch den Schnee. Ich bleibe aber auf dem Waldweg, der nicht geräumt ist. Entschädigt wird man durch die herrliche frische Waldluft, den Anblick der verschneiten Bäume und Sträucher. Ich denke nur, unsere Heimat ist schön, warum soll man da in die Alpen fahren, um solche Naturbilder zu sehen. Da ich aber nicht alleine im tief verschneiten Wald bin, sondern jede Menge Tiere sich in meiner unmittelbaren Nähe bewegen, verhalte ich mich ruhig, soweit das geht. Die sind schließlich die "Herren" im Wald und sollten so wenig wie möglich gestört werden.  Nach einer guten halben Stunde habe ich mein erstes Ziel, den Punkt, wo man von Oben in das Hüttensteinacher Tal blicken kann,  erreicht. (Im Sommer benötigt man dafür ca. 5 Minuten) Danach laufe ich weiter den verschneiten Weg in Richtung Hüttengrund. Da gibt es auch einen schönen Aussichtspunkt, von wo man vom Hartsteinwerk bis zum ehemaligen Kindergarten alles überschauen kann. Kurz davor muss ich aber bedingt durch den hohen Schnee aufgeben, so das ich nicht wie geplant, Fotos von oben schießen kann. In der von mir erreichten Höhe reicht es aber auch, um ins Tal blicken zu können. Danach beginne ich den Abstieg zum breiten Waldweg, der mich zur Dorstenbrücke führen soll. In Höhe Fahrschulplatz entsinne ich mich auf die dort noch vorhandenen Reste des Wehres. Also steige ich weiter hinab in Richtung Fluß. Im Sommer kann man diesen Weg nicht laufen, da er ziemlich steil und verwachsen von Sträuchern ist. Den ungesicherten Weg über das Wehr ist auch nicht für jeden etwas. Schwindelfrei und Trittfest sollte man da schon sein. (Zum nachwandern auf keinen Fall geeignet!!) Auf dem ehemaligen Fahrschulplatz angekommen betrete ich wieder geräumte Wege und Straßen. Die Tour war zwar sehr anstrengend bedingt durch den Schnee hat aber sehr viel Spaß gemacht.

November 2004 (26)

Im November unternahm ich mehrere Touren in unmittelbarer Nähe. Zuerst schaute ich über dem ehemaligen Steinbruch (am Gehrenberg) nach dem rechten. Hier wurden schon vor längerer Zeit die Bäume gefällt. Diese wurden zwar abtransportiert, aber die Äste und dünnen Zweige liegen noch da. Da gibt es noch viel zu tun. Eine weitere Tour führte mich in den Wald in Höhe Hüttengrund. Da wollte ich unbedingt zu der Bank, die man von der Hauptstraße aus sieht. Der Weg erwies sich als schwierig, da ich den genauen Zugang nicht kannte. Ich musste mich durch Gestrüpp kämpfen, bis ich bei ihr ankam. Doch die Mühe hat sich gelohnt bei diesem Ausblick auf Hüttengrund vergisst man die Anstrengung des Anstieges. Da es schon Nachmittag war, und die Sonne nicht mehr in das Tal schien sind die Bilder nicht das beste Material geworden.  Eine Woche später wanderte ich am Schönberg entlang. Der Waldweg von der Dorstenbrücke ist wegen Baumfellarbeiten gesperrt, so das ich nur von Neufang aus laufen konnte. Der Weg ist durch gefällte Bäume versperrt. Diese werden durch eine Seilwinde nach oben gezogen und dort verarbeitet. Das gute daran ist, das durch die Schneise, die entsteht, ein guter Blick ins Hüttensteinacher Tal freigelegt wird. Die Bäume stehen ungefähr 100 Jahre. Auf alten Ansichtskarten sieht man die Stelle, als gerade aufgeforstet wurde.

  

September 2004  (25)

Am heutigen Tag war eine besondere Veranstaltung in Hüttensteinach angesagt. Am Tag des offenen Denkmales durfte jedermann das Schoenau Schloß besichtigen. Um 14 Uhr schlossen die jetzigen Besitzer (Familie Schoenau) die Pforten auf. Es war ein reger Andrang, so das die Zufahrtsstraße mit Autos und Wanderer überfüllt war. Nicht nur Einheimische sondern auch in der näheren Umgebung wohnende,  nutzten die Gelegenheit, wie es wohl nach den vielen Jahren Leerstand jetzt aussehen wird. Interssantes über das Bauwerk wurde vom Schloßherren bei einer Führung erzählt. Da ich selbst vor ca. 15 Jahren das letzte mal und auch nur in einigen Zimmern Reparaturen durchführte war auch für mich einiges neu zu bestaunen. Erstaunlicherweise sind zwar einige Schäden bedingt durch das wohl reparaturbedürftige Dach und durch Personen, die unbedingt testen müssen, ob auch alte Fensterscheiben mit einem Steinwurf zerbrechen, vorhanden. Aber die Wände und vor allem die Bauteile aus Holz sind noch in einem sehr guten Zustand. Schön war es auch, das ehemalige Bewohner  und ältere Einheimische sich noch erinnerten wie es damals aussah. 

Dem Schloß kann man nur wünschen, das sich ein neuer Besitzer findet, und es wieder so herstellt wie es einmal war. Sonst würde ein weiteres Kulturdenkmal für immer den Verfall preisgegeben. Es gehört halt zu Hüttensteinach.

September 2004  (24)

Am Wochenende führte mich mein Weg mit dem Fahrrad nach Blechhammer in den Klettergarten des DAV Sektion Sonneberg und nach Neufang. Hier führte die Bergwacht Neufang eine landesweite Großübung durch. Am Klettergarten angekommen, sah man schon ein reges Treiben. Neben Kletter- und Abseil- Übungen, wurde auch das bergen eines Verletzten in einer Steilwand gezeigt. Neben den Akteuren der Bergwacht waren auch noch Mitglieder der DAV Ortsgruppe Sonneberg im Einsatz, diese unterstützten die Wettkämpfer unter anderem beim Sichern in der Wand. 

Am Abend landete auch noch ein Polizei Hubschrauber aus Erfurt auf dem Neufanger Sportplatz. Die Luftretter der Bergwacht zeigten dann ihr Können. (TV Medikopter 117 läßt grüßen) Hier wurde gezeigt, wie ein Verletzter am 25m langen Seil unterhalb des Helis in einer Rettungstrage abtransportiert wird. Ein impossannter Anblick, nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für den, der in der Trage den Verletzten spielen durfte. (Wegen der Übung auf dem Bauch liegend, im Regelfall mit Blickrichtung zum Heli um keine Höhenangst zu erzeugen und den Rücken/ Wirbelsäule zu schonen)

Insgesamt zeigte die Übung, das wir auch in unserer direkten Umgebung auf eine gut ausgebildete Bergwacht bauen können. Man kann also auch mit einem guten Gefühl bei uns wandern und Bergsteigen, Rad oder Ski fahren. Im Falle des Falles bekommt man dann die richtige Hilfe. Übrigens sind das alles Freiwillige. Gefreut hat mich besonders, das auch viele Jugendliche dabei waren. Diese opfern ihre Freizeit für andere.

Damit wir alle die freiwilligen Helfer unterstützen bedarf es keiner extra Ausbildung. Man sollte bei sich selbst anfangen, vorbeugend zu handeln. Habe ich das richtige Schuhwerk für meine Wandertour dabei oder wann haben Sie ihr Fahrrad das letzte mal checken lassen? Und da gibt es immer noch "UNKUHLE" die ohne Helm im Wald fahren.  Leichtsinn Pur. 

Juli 2004  (23)

Der Bau der Straße und der Dorstenbrücke hat nun endlich begonnen. Teile der alten Flussmauer wurden schon weggerissen und neue Grund Fundamente gebohrt und ausgegossen.

Davor entgingen wir knapp einer Katastrophe. Da der alte Abwasserkanal vorher verlegt werden musste, waren Schachtarbeiten nötig. Dabei beschädigte ein Bagger die Hochdruckgasleitung. Durch den schnellen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und den Energieversorger wurde eine Katastrophe verhindert.

Die Autofahrer wurden das 1. Mal auf die Getuldsprobe gestellt. [Eine Umleitung über Judenbach und Jagdshof dauerte halt auch seine Zeit] Mittlerweile steht jetzt eine Ampelanlage an der Baustelle, da diese nur halbseitig befahrbar ist. Aber ich denke, wenn bei der Erneuerung des Straßenbelages der Stau und die Belästigung so bleibt kann man das kurzzeitig tolerieren. Dennoch bleibt es ein viel befahrener Straßenabschnitt, bei dem eine Umleitung für LKW sehr schwer ist. Nach dem Bau der Ortsumgehung Sonneberg dürfte es noch die einzige Straße sein, für die eine gut geführte Umgehung dringend nötig währe. Es soll zwar ein Plan für einen Tunnel geben, der dann vom Kreisel beim "roten Haus" bis zum Ortseingang führt, aber angesichts der leeren Kassen der  Kommunen und Länder ist das Utopie.

März 2004 (22)

Heute habe ich mal Zeit, etwas zu schreiben. Die Freizeit für das Hobby wird halt immer weniger. Und da war noch die Aktion für das Mitgliederheft für den Alpenverein Sbg. die auch einige Zeit und Nerven gekostet hat. (Aber mit Unterstützung wurde auch das erledigt, so das das Heft pünktlich zum 1. Hüttenabend in der Blockhütte in Neufang ausgegeben werden konnte). Mittlerweile habe ich die 3. Tour hinter mir. Die 1. Tour habe ich gleich im Januar nach Judenbach unternommen. Da lag noch Schnee aber das wandern hat nach den Feiertagen gut getan. Die 2. Tour führte mich wie die Heutige am Schönberg entlang von der "Dorstenbrücke" (wo übrigens diese Woche das Buswartehäuschen demontiert wurde) auf dem unteren Waldweg nach Hüttengrund, wo ich dann in Richtung Neufang einen schmalen Weg folgend den Berg bezwang. Danach ging es fast eben über die Bergwiesen dann wieder in Richtung "Dorstenbrücke". Zum Wetter kann man sagen zur heutigen Umstellung auf Sommerzeit kam auch das schöne Wetter. Es war ein super Frühlingstag. Zwar noch kalt, aber Sonne pur. Ich begegnete auch schon mehreren Wanderer und Jogger. Die frische Waldluft lockt halt schon. In der Nähe der Waldwege wurden auch schon mehrere Bäume flach gelegt. Jetzt muss halt noch aufgeräumt werden, damit die Waldschädlinge sich nicht einnisten können. Der Wildbestand scheint sich zum Winter weiter in das Dickgicht verzogen zu haben. Sonst ist mir  immer mal ein Reh oder ein Fuchs über den Weg gelaufen. (Wer aber unbedingt Wild sehen möchte kann ja in Neufang in das Tiergehege.) 

Diese Woche wurde auch der Weitergang des Straßenbaues der Steinacher Straße veröffentlicht. Danach soll nächstes Jahr von der dann sicherlich fertig gestellten "Dorstenbrücke" zum Ortsausgang Richtung Steinach der Bau begonnen werden und ein Jahr später dann in Richtung Köppelsdorf. Den Durchgangsverkehr wünsche ich schon mal jetzt viel Spaß. Auch die Belastung der noch übrigen Händler und der Anwohner wird da bestimmt bis an die Schmerzgrenze gehen. Aber irgendwann muss ja die Straße gebaut werden, um den enormen Verkehr ruhiger zu gestallten. (Bei der Schüttel - Schlagloch Piste dringenst notwendig)   

 

August 2003 (21)

Dieses Jahr war ein Jahrhundert Sommer. Die Temperaturen stiegen mancherorts über 40°C im Schatten. Die einzigen, die sich über solch ein Wetter besonders freuten waren die Schulkinder, jeder Tag ein Badetag. Dafür waren  die Arbeiter, die in der Sonne arbeiten mussten nicht zu beneiden. Sehr schlecht erging es den Bauern, deren Ernten verdörrte schon auf dem Feld. Es fehlte halt der Regen, der schon fast von allen erseht wird. Auch Nachts war keine Abkühlung der Luft, selten war das Thermometer unter 15° C. Schlimm traf es auch die, die Kleintiere mit Gras füttern mussten. Es wuchs einfach nicht, sondern verdorrte. Die Bäche und kleinere Rinnsale sucht man vergebens. Sogar der Steinach sieht man es an, das ein besonderer Sommer war. Statt`s Wasser sind Blumen im Flussbett. So wenig Wasser war in den letzten 40 Jahren nicht darin. Die Fische haben fast keine Chanche, zu überleben. Ich wollte eigentlich eine Wanderung zu dem Quellgebiet der Steinach unternehmen. Dazu fuhr ich mit der Bahn, die jetzt wieder bis nach Neuhaus /Rwg.  fährt. Danach ging es mit dem Rad weiter zum Quellgebiet der Steinach (war aber nicht genau ersichtlich, da alles trocken war). Sogar in den  Teichen, die die Steinach mit Wasser versorgen, fehlte jede Menge Wasser. Es flossen nur ein Paar Rinnsale in Richtung Tal. Mein Weg entlang des fast nicht zu sehenden Rinnsal führte mich vorbei am Wächtersteich und der "Alte Mutter" bis nach Unterlauscha. Danach fuhr ich der Hauptstrasse wieder zurück nach Hüttensteinach. Dabei konnte ich das umgebaute Wehr in Blechhammer sehen. Die hier erneuerte Staustufe mit Fischtreppe versorgt das einzige an der Steinach befindliche klein Wasserkraftwerk. Die vielen anderen Wasserkraft nutzenden Bauwerke existieren alle leider nicht mehr. Sie fielen den "Fortschritt" zum Opfer.

Februar 2003 (20)

An diesem Sonntag, bei wunderschönen Wetter unternahm ich eine Tour auf den Spitzberg. Ich habe mich mal umgesehen, ob der Winter seine Spuren an der Natur hinterlassen hat. Zunächst kann man feststellen, das der Wald den Winter gut überstanden hat und es fast keinen Wind oder Schneebruch gegeben hat. Zum Negativen gibt es als erstes zu sagen, das einige den Wald mit einer Mülldeponie scheinbar verwechselt haben. Neben Dosen und Flaschen (den eingeführten Pfand dafür scheint keinem so richtig zu interessieren) habe ich sogar eine Kinderrutsche gefunden. Zum zweiten musste ich feststellen, das einige Waldwege nicht mehr gefahrlos zu begehen sind. Auf einen Teil davon lagen so viele Baumkronen und Äste, das man nur noch neben dem eigentlichen Weg die Stelle passieren konnte. Ich möchte da keinen zu nahe kommen, aber hier haben die Arbeiter  (wie heißt das eigentlich jetzt? Waldbauer oder Forstarbeiter) noch einiges gut zu machen. Die Hauptwege sollten eigentlich zu jeder Zeit ohne Gefahr  zu begehen sein. Ich denke da nicht nur an die Wanderer sondern auch an Rettungsdienste. Bei einem Unfall oder gar Waldbrand ist so eine schnelle Rettung nicht möglich. Zum Wald kann man aber sagen, das sich die Natur jedes Jahr mehr zurückholt. Wo noch vor einem Jahr schmale Pfade waren ist jetzt kein durchkommen mehr. Dem Wanderer bleiben dann nur noch die breiteren Wege. Der Blick auf das Tal ist jetzt schon nicht mehr möglich geschweige denn, wenn alles grün ist. Da hat sich die Natur schon selbst geholfen und eine eigene Aufforstung durchgeführt. Insgesamt kann ich feststellen, das der Wald in einen guten Zustand ist und noch ein guter Gleichklang zwischen Natur und Bewirtschaftung besteht.   

Februar 2003 (19)

Es gibt einiges Neue zu berichten. Zunächst zum Wetter. Der Winter war bis jetzt kalt (Nachts um die 10° Minus) und hat uns auch mit Schnee versorgt. Aber die Menge blieb im grünen Bereich. Das Wetter lädt alle zum Wandern und Wintersport ein. Besonders freuen sich die Betreiber der Skiarena im nahe gelegenen Steinach darüber. Denn die Parkplätze und Lifte sind voll. Seit kurzem fährt auch der Zug wieder von Sonneberg nach Neuhaus / Rwg. Seine Plätze sind bedingt durch das schöne Wetter fast immer ausgebucht. Um einen Betrieb des Zuges zu gewährleisten wurden alle Bahnübergänge neu aufgebaut, zum Teil alte Schienen ausgewechselt. Das alte Schrankenwärterhäuschen am Bahnübergang nach Steinbach wurde weggerissen und der Übergang durch eine Blinklicht-Schranke-Anlage gesichert. Auch die anderen Bahnübergänge wurden mit Lichtsignal und automatische Schrankensysteme umgebaut. Ich hoffe nur für die jetzigen Betreiber der Strecke, das sich die Investitionen weiterhin rechnen und er noch eine weile fährt. Was ich auf keinen Fall vergessen darf sind die Hochwasserschutz Arbeiten in der Steinach. Hier hat das zuständige Wasserwirtschaftsamt endlich damit begonnen, die Bäume im Flussbett zu entfernen. Ich hoffe nur, das sie auch das Flussbett etwas bearbeiten, damit die Mauern auch noch künftig kommende Hochwasser schadlos standhalten. Im Bezug auf den Straßenbau hat sich noch nichts getan. Aber dieses Jahr sollte endlich die Straße sowie die Dorstenbrücke erneuert werden. Wirtschaftlich hat sich fast nichts geändert. Von der einst blühenden Wirtschaft ist fast nichts übriggeblieben. Der Wandel setzt sich so fort, das fast alle Anwohner nicht mehr vor Ort Arbeit finden und größere Wege zur Arbeit in kauf nehmen müssen. Ich bezweifle, das sich da in der nächsten Zeit etwas ändern wird. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich wieder ein Paar Wanderungen beschreiben, die man nachwandern oder mit dem Fahrrad nachfahren kann. Ideen hab ich schon, aber leider im Moment keine Zeit. 

Ostern 2002 (18)

Nach dem schlechten Wetter der letzten Wochen ist nun der Frühling bei uns ausgebrochen. Die Sonne scheint den ganzen Tag und in ihren Strahlen ist es schon sehr warm. Ein Spaziergang im Wald bietet sich an. Die Waldwege sind fast trocken. Vereinzelt kann man aber noch Schnee entdecken. Trotz laubloser Bäume kann man nicht mehr von den ehemaligen Aussichtspunkten auf das Tal blicken, da der Bewuchs jetzt schon zu stark ist. Es läst nur erahnen wie schön die Blicke einst waren. Auf der Ebene des Schönberges werden Bäume gefällt. Den alten Bildern zufolge sind die jetzt ca. 100 Jahre alt. Bei meinem Ausflug komme ich auch an ein zerstörtes Weghinweisschild vorbei. Einige können halt nicht sehen, wenn etwas in Ordnung ist. Bei meinen nächsten Ausflug muss ich halt mal einen Hammer und Nägel mitnehmen um es wieder in den alten Zustand zu versetzen. Was mich bei meinem Ausflug erfreut hat sind die Wanderer. Es waren für die Jahreszeit doch schon viele, die einen Ausflug in die Natur wagten. Man muss nicht in die ferne um sich zu erholen wenn man alles vor Ort hat. 

Das 1. Hochwasser 2002 (17)

Heute am 26. Februar fängt es richtig an zu regnen. Außerdem wird es schnell wärmer, so das der Schnee den wir abbekommen haben schmilzt. Das Sprichwort " viel Schnee, wenig Wasser" bewahrheitet sich nicht. Einige Häuser stehen schon unter Wasser. Die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun, um dem Wassermassen Einhalt zu geben. In den Häusern mit tieferliegenden Keller pumpt jeder schon Wasser ab. Die Flutmulde wurde geöffnet, damit nicht noch mehr Schäden entstehen. Schade um den Sportplatz, hier fließt der Fluss mitten durch. Die Bilder, die ich geschossen habe sprechen eigentlich für sich. Sogar kleine Rinnsale werden zu Bächen und Seen. Im Wölfleinstal entstand ein großer See vor dem Straßendurchgang, da das Rohr, das das Wasser unter die Straße hindurchführt restlos überfordert ist. Und zu guter letzt fällt auch der Strom einige Stunden aus. Wie gut, das man ein Notstromaggregat hat. Da kann man bei Kerzenschein Fernsehen gucken. Oder seine Pumpe in gang halten. Wir in Hüttensteinach haben aber noch Glück mit dem Wasser gehabt. In einigen Ortsteilen der Stadt sind sogar Brücken unterspült worden, so das nur noch ein Neubau in Frage kommt. Schade auch um die uralte Brücke in Heubisch. Sie ist nicht mehr zu halten und wird aufgegeben. Das Wasser hat seine Gewalt gezeigt.  

Der große Wintereinbruch (16)

Heute am 22.12.2001,  kurz vor Weihnachten hat es richtig zu schneien angefangen. Der Winter ist eingekehrt wie vor 10 oder mehr Jahren wie halt ein Winter immer vor längerer Zeit mal war. Allerdings will es nicht mehr aufhören zu schneien. Neben den Schneemassen, die der Himmel uns schickt ist da auch noch die passende Kälte eingekehrt, so das der gesamte Schnee liegen bleibt. Der Winterdienst ist damit zunächst hoffnungslos überlastet, so das mehrere Straßen nicht mehr oder nur mit Allrad zu befahren sind. Die einzigen, die sich riesig freuen sind die Kinder. Sie können an jeden Hang rodeln, da mittlerweile der Schnee bis zu den Gartenzaun Spitzen reicht. Auf meinen Dachfenstern liegt jeden Tag ca. 20 cm Neuschnee. Also regelmäßig Schnee schaufeln. Am 2. Weihnachtsfeiertag schaufle ich sogar meine Flachdächer ab, da hier der Schnee bereits 70 cm hoch liegt. (Was für ein Gewicht. Mein Kreuz tut mir jetzt noch weh davon) Da die meisten Urlaub haben, bleibt das Verkehrschaos aus. Wer nicht unbedingt fahren muss, läst sein Auto in der Garage stehen. Bis jetzt hat der Winterdienst nur die wichtigsten Hauptstraßen geräumt. Da ich aber arbeiten muss ziehe ich lieber Ketten auf. Das war gut so, denn einige Straßen sind zwar geräumt gewesen, aber leider liegt schon wieder 20 cm Neuschnee. (Mein Compact hat zwar Hinterradantrieb, aber mit Ketten ist der wie ein Panzer) An dieser Stelle aber ein Lob an den Schnee und Räumdienst. Einige Fahrer waren fast rund um die Uhr im Einsatz, da nicht genug Technik vorhanden war. Da die letzten Winter eigentlich keine waren, wurden einige Schneeräumgeräte abgeschafft, da man Kosten sparen wollte. Eine eventuell falsche Entscheidung falls der nächste Winter wieder so werden sollte. Aber laut Klimaforscher soll es ja wärmer werden.

Tour zum Gipfel des Spitzbergs (15)

Heute am 24.05.2001 ( Himmelfahrt ) ist ein Bilderbuchwetter. Noch nicht mal das kleinste Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Eine Radwanderung fällt wegen der drückenden Hitze aus. Also begebe ich mich zu Fuß auf eine kleine Tour. Da unser Hund "Kally von Ammonit" mit möchte, packe ich für alle Fälle etwas Wasser für ihn ein. Danach gehe ich Richtung Judenbach. Nach dem Ortsausgangsschild in Höhe Wendeplatz biege ich links in den Wald. Der Waldweg liegt im Schatten der Bäume, so das dass Wandern Spaß macht. Kally rennt noch frohen Mutes an der langen Leine hin und her. In der Mitte des Aufstieges zum Gipfel begegnen uns die ersten Wanderer. Sie sind auch mit einen Hund unterwegs. Kurz vor der Ebene legt sich Kally hin. Also gebe ich ihn erst mal Wasser zum auftanken. Danach trage ich ihn ein Stück. Da er solche Strecken ( 2,7 km Aufstieg bei ca.10% Steigungswinkel ) nicht gewohnt ist, benötigt er ab und zu eine Verschnaufpause. Nach ca. 50 Meter will er wieder selbst laufen. Auf der Ebene angekommen, kann man leichter wandern. Der Weg geht relativ flach weiter. Nach ungefähr 200 Meter sind wir dann auf der Waldwiese angekommen. Ein Ort, der so manchen Wanderer zur Rast verweilen läst. Hier finden wir auch mehrere Familien, die gemütlich grillen. Auch wir legen eine kurze Pause ein. Kally bekommt noch einmal Wasser und ich ruhe mich auch erst mal aus. Nach der Pause geht es dann weiter in Richtung Grundmühle. Am Zickzack Weg angekommen, entschließe ich mich Kally den Weg hinunter zu tragen. Da der Weg schon ziemlich verwachsen ist, hat er Schwierigkeiten wegen seiner geringen Bauhöhe über die Büsche zu hüpfen. Auf der judenbacher Straße angekommen, will er aber sofort runter und selbst nach Hause gehen. Hier sieht man auch die Baumaßnahmen an der Straße. Es wird an der Bergseite ein Kanal eingebracht und Bordsteine gesetzt. Auf der Talseite sind einige Bäume gefällt worden. In wenigen Tagen ist mit dem aufbringen der neuen Bitumendecke zu rechnen. Ich hoffe nur, das dass dann keine Rennstrecke wird. Nach 2,5 Stunden ist unser Ausflug zu Ende. Wir machen alle Beide erst mal gemütlich Mittag.

Eröffnung des Hochseilgartens (14)

Da heute trotz des relativ schlechten Wetters der Hochseilklettergarten in Steinach eröffnet wird, unternahm ich die erste Tour mit dem Auto. Zuerst fahre ich von Hüttensteinach nach Steinach. Hier ist der Weg einigermaßen gut ausgeschildert (könnte besser sein). (Auf der Hauptstraße bleiben, nach dem Bahnhof links abbiegen und dann immer geradeaus, nach der Brücke rechts in Richtung Stadion den schmalen Weg den Berg hinauf fahren. Einen Parkplatz findet man in der Nähe des Stadions.) Da es Heute für alle, die einmal in die Seile möchten, einen kostenlosen Schnupperkurs gibt, begebe ich mich zusammen mit meiner Tochter in die Höhe. Der Sicherheit wegen sollte man immer zu zweit sein. Nach dem anlegen der Gurte wird man von den Trainern über dessen richtigen Sitz überprüft und anschließend eingewiesen, wie man sich richtig und sicher auf den Seilen bewegen muss. Die Sicherheit fängt schon beim hochklettern an. An einem Sicherungsseil, das von einem Trainer geführt wird, kann man gefahrlos den 1. Stamm erklimmen. (Falls man mal ausrutscht und den Halt verliert, kann der Trainer ein abstürzen verhindern und einen sicher am Seil ablassen.) Aber oben angekommen kann man sich seine Route über die Seile selbst heraussuchen. Für Neulinge, die noch nie so hoch auf einer Plattform von ca. 4m² standen ist eine ruhige Anpassung an die Höhe zu empfehlen. Je nachdem was man sich selbst zumutet kann man jetzt seinen Weg über die Seile antreten. Da die Gurte, die ausnahmslos alle tragen, 2 Sicherungsschlaufen besitzen, ist man immer mit mindestens einer Schlaufe am jeweiligen Sicherungsseil gesichert. Damit das auch eingehalten wird benötigt man einen Partner. Dieser schaut einem gewissermaßen auf die "Finger" und mittels Befehlen, die man am Boden erlernt hat ist das alles kein Problem. Dieses ist sehr (lebens-) wichtig und keine Spielerei. Es kann ja mal vorkommen, das man auf den Stahlseilen oder kleineren Plattformen ausrutscht und da ist eben das Sicherheitsseil gewissermaßen die Lebensversicherung. Übrigens wird niemand gezwungen über die Seile zu gehen. Es muss jeder mit sich selbst und seinen eigenen "Schweinehund"(Entschuldigung für den Ausdruck) ausmachen was man sich selbst zutraut. Zu guter letzt kommt das Abseilen von der Plattform. (oben geblieben ist noch keiner) Man stellt sich rückwärts vor dem Abgrund und legt sich langsam in das Seil, das der Trainer vorher am Gurt befestigt hat. Danach seilt einem der Trainer langsam ab. Auf den Fotos sieht man einige Passagen der Tour von unten gesehen. Für einige sieht das leicht aus, andere können vor Angst nicht hinsehen. Man sollte es eben selbst testen. Übrigens darf man die Anlage nur in Bekleidung und Aufsicht von den Trainern benutzen. Noch eins zum benutzen der Anlage. Da die Sicherungsseile relativ hoch hängen, sollte man eine gewisse Körpergröße besitzen. Übrigens ist die Anlage nicht als Spielplatz anzusehen. Das klettern ist eine sehr ernste Angelegenheit. Richtig gemacht bereitet es einem viel Spaß und bei Spielerei kann es einem das Leben kosten. Wer aber Interesse dafür zeigt, kann sich auf der Internetseite der Kletteranlage nochmals informieren oder einen Termin mit den Verantwortlichen vereinbaren. Ein Wort noch zum Preis: für Gruppen gibt es Ermäßigungen und wenn man bedenkt, das eine 5 Minuten Karussellfahrt auf dem Jahrmarkt auch 10 DM kostet ist der Preis der verlangt wird OK. Auf diesem Weg möchte ich den Verantwortlichen und Trainern für den kostenlosen Trip danken und wünsche Ihnen sehr viel Besucherandrang. Es ist auf jeden Fall eine touristische Bereicherung unserer Gegend.

Abstieg im Hüttner Steinbruch (13)

Da einige hüttensteinacher Kletterfreunde schon seit längerer Zeit die erste Abstiegstour im "Hüttner" Steinbruch durchführen wollten, bot sich eigentlich das lange Osterwochenende dazu an. Die Vorbereitungsarbeiten sprich Seil, Helme, Kletterschuhe und sonstiges Material bereitstellen, wurden bereits einige Tage vorher erledigt. Als Termin haben wir dann den Sonnabend 13 Uhr festgelegt. Diese Uhrzeit deshalb, da dann der Fels von der Sonne am besten erwärmt wird. Am Freitag dann der erste Schreck. Es hat geschneit und ist bitter kalt. Bei solch einer Witterung ist es unmöglich gefahrlos den Abstieg zu wagen. Am Sonnabend hat aber das Wetter ein Einsehen. Es ist zwar noch immer sehr kalt, aber es liegt kein Schnee mehr auf unserer geplanten Route. Also beginnen wir mit dem "Aufstieg" wie geplant. Der Weg führt uns zunächst an den Fuß des Bruches. Hier schauen wir uns von unten eine Stelle an, die für den Abstieg geeignet erscheint. Danach führt uns ein Trampelpfad direkt über den Steinbruch. Hier legen wir alle unsere Ausrüstung an und sichern uns mit Hilfe eines Seils. Nur so kann man es gefahrlos wagen, in die Nähe des Abgrundes zu kommen. Nachdem dann die Abstiegstour nochmals von oben begutachtet wurde, begannen wir mit der Vorbereitung zum Abseilen. Nachdem das Seil mit Hilfe von geeigneten Zubehör an einem Baum verzurrt war, konnte der erste abgeseilt werden. Da das Seil zwar 70 Meter lang war, es aber nicht doppelt gelegt werden konnte (hätte über 100m sein müssen), musste jeder von Oben mit Hilfe langsam abgelassen werden. Ein Selbstabstieg ist nur bei doppelt gelegten Seil möglich. Bastian ließ es sich nicht nehmen zuerst den Abstieg zu wagen. Da die Verständigung nach ein Paar Metern bereits schlecht war, sicherte ich Angelique, damit sie bis zum Felsvorsprung gehen konnte, um Bernd dann zu sagen, ob er Seil nachgeben soll oder nicht. Bastian wollte aber nicht den Weg außen herum laufen. Es entschloss sich den gleichen Weg wieder zurück über die Wand zu gehen. Da der Fells sehr brüchig ist, ist das nicht gerade ungefährlich. Nach seiner Ankunft oben, waren wir anderen dran. Es wurde dann jeder abgeseilt. Ich schleppte meine Videokamera mit, um den Abstieg zu filmen. Es war soweit ich weis der erste Abstieg im Bruch. Doch ich hatte die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Nach kurzer Zeit war der 1. Akku wegen der Kälte leer. Und nach einsetzen des 2. Akkus schaltete sich die Kamera wegen Tauwasserbildung automatisch aus. Eigentlich sehr schade. Nachdem wir dann alle wieder oben waren verstauten wir unsere Ausrüstung und gingen über dem Trampelpfad wieder zurück.

Ein wichtiger Hinweis zu dieser Tour: Im Gegensatz zu meinen anderen Touren, die ich eigentlich so beschrieben habe, das sie von jedermann sowie auch von Kindern gefahrlos nachgewandert bzw. nachgefahren werden können und sollten, ist diese Tour nur für erfahrene Bergsteiger geeignet. Wer aber mal seine Kletterkünste testen möchte, sollte dies auf ungefährliche weise tun. Einen Einblick ins klettern kann man im Kletterkeller des Alpenvereins Sonneberg bekommen. Für einen kleinen Obulus kann man hier nicht nur gesichert der Wand hoch, sondern kann auch mal einen Gurt ausleihen um mal zu sehen, wie das klettern so funktioniert. Und nebenbei gibt es auch ein Paar Tipps von erfahrenen Kletterfreunden des Vereins. Viel Spaß gibt es hier auch bei Schulklassen Besuchern oder kleinen Geburtstagsfeiern. Nur eins sollte man bedenken. Das klettern ist eine Ernste Angelegenheit! Richtig gemacht bereitet es viel Spaß. Leider gibt es aber auch Einige, die nicht so denken und dann wird es Lebensgefährlich!

Tour ins Wölfleinstal (12)

Heute am Sonntag ist ein sehr schönes Wetter im Gegensatz zum stürmischen Tag gestern. Vom Wintereinbruch am Montag ist auch fast nichts mehr übrig geblieben. Da ging fast nichts mehr. Der Winterdienst hatte da seine Schwierigkeiten, um die Straßen frei zu bekommen. Kälte und Schnee lies die Autofahrer fast verzweifeln. Nur die Kinder freuten sich über den Schnee. Da aber das Wetter zu einem Spaziergang herausfordert, unternehme ich heute diesmal begleitet von meiner Tochter und unserem Hund "Kally von Amonit" eine Tour ins Wölfleinstal. Der Waldweg ist gut zu begehen. Der Schnee darauf ist leicht vereist so das man keine nassen Schuhe bekommt. Am Wegrand sieht man jetzt Eisstücke mit Tauwasser in bizarren Farben. Im Wölfleinstal ist der Schnee etwas höher als auf dem Weg aber auch hier leicht gefroren. Die Sonne hat eben noch nicht die Kraft alles aufzutauen. Im Bach ist aber schon etwas mehr Wasser als sonst. Den größten Spaß aber hat Kally. Er kann sich an der langen Leine so richtig austoben. Ohne darf er im Wald nicht herumlaufen, da eventuelles Wild nicht von Ihm gejagt werden soll. Weiter oben im Wald liegt noch mehr Schnee. Die Grenze von Winter und Frühjahr ist an manchen Stellen extrem zu beobachten. Auf dem Rückweg habe ich noch ein Paar Bilder geschossen, die einige Fragen aufgeben. Wie wird wohl die neue Brücke über die Steinach und die zu errichtende Kreuzung aussehen? Wird die neue Flussmauer die nächsten Hochwasser überstehen? Oder wann wird wieder ein Personenzug fahren? Auch bei der Kirche gibt es mehrere Fragen zu klären. Da das Kriegerdenkmal sowie die Haupttreppen zwar auf dem Grundstück der Kirchengemeinde stehen, aber nicht von Ihr erbaut wurden entsteht jetzt ein Rechtsstreit. Wer kommt für die Instandsetzung auf? Also mehr Fragen als Antworten. Aber mit der Zeit werden wohl die meisten beantwortet.

Eine kleine Geschichte zur Wäscherei (11)

Dieses mal möchte ich eine Geschichte wiedergeben, die mir eine anwesende Person des Unglückes erzählte. So oder ähnlich hat es sich zugetragen. Sie ist eigentlich lustig aber doch sehr ernst zugleich. Es könnte auch heißen wie bekam man zu DDR Zeiten auf die schnelle ein neues Heizhaus. Unsere Wäscherei hatte zur Dampferzeugung ein Lokomobil (im Prinzip eine Dampflok ohne Räder) also Wasser in den Kessel und heizen. Der dabei entstehende Wasserdampf wurde zum heizen und reinigen der Wäsche benutzt. Damit man aber sieht, wie viel Wasser im Kessel ist, war an der Frontseite der Dampfmaschine ein Glasrohr, in dem eine Spezialkugel schwamm und den genauen Wasserstand anzeigte. Die Glasröhren waren nach oben offen, so das die Kugel bei zuviel Wasser herausfallen konnte. Dies war auch irgendwie jemanden passiert. Da aber solche Kugeln (Schwimmer) nicht auf Vorrat vorlagen, musste sich derjenige etwas einfallen lassen. Gesagt, getan. Da gerade Kirschenzeit war, lag es nahe, einen Kern anstelle der fehlenden Kugel zu verwenden. Dieser Ersatz Schwimmer funktionierte auch einige Tage. Als der Heizer mal nicht anwesend war, musste sein Stellvertreter her, der jedoch von dem Ersatzschwimmer nichts wusste. Als es auf die Frühstückspause zuging, schaute er auf dem Schwimmer um zu prüfen, ob noch genug Wasser im Kessel ist. Dieser zeigte einen vollen Kessel an. (Was der Stellvertreter aber nicht sehen konnte, war der festgequollene Kirschkern) Damit aber während seiner Pause genügend Dampf erzeugt wird, legte er nochmals kräftig auf.(Damals Briketts und Koks) Danach begab er sich auf den Weg zur Kantine. Als er gerade die Kantinentür öffnete kam es hinter ihm zur Explosion. Da fast kein Wasser im Kessel war und das Feuer etwas kräftiger einheizte verglühte die Innerei. Das noch vorhandene wenige Wasser und der Dampf fielen auf das Feuer und dehnten sich schlagartig aus, so das eine riesige Energie freigesetzt wurde. Diese war so groß, das dass Heizhaus und das unmittelbar benachbarte Haus nur noch abbruchwert dastanden. Auch in der gegenüberliegenden Apotheke entstand Glasschaden, da die Druckwelle doch beträchtlich war. Bei diesem Unglück entstand aber zum großen Glück kein Personenschaden. Nur die Wäscherei konnte nicht mehr waschen. Da aber viele Betriebe, das Krankenhaus sowie die Armee davon in gewisser Weise abhängig war, musste auf die schnelle Ersatz gefunden werden. Zunächst wurde dann alles nach Zella-Mehlis gefahren. Zu DDR Zeiten war aber auch das Benzin nicht gerade leicht zu bekommen, da es für Betriebe vorgeschrieben wurde, was zu verbrauchen ist. Also wurde alles mobilisiert und schnellstens ein "Neues" Heizhaus auch ohne den damaligen Material Kontingent errichtet. Es konnte halt dadurch ein anderes auch bedürftige Heizhaus nicht gebaut werden. Aber die Hüttensteinacher Wäscherei hatte nach wenigen Wochen wieder ein funktionierendes Heizhaus und konnte so den nächsten 5 Jahr Plan erfüllen. Ob die Sache mit dem Kirschkern der absoluten Wahrheit entspricht kann ich nicht nachvollziehen. Der Rest ist mir aber aus meiner Kindheit noch gut in Erinnerung.

1. Tour im Jahr 2001 zum Spitzberg (10)

Heute unternahm ich die 1. Tour im Jahr 2001. Es ist zwar bitter kalt (minus 8 Grad) aber die Sonne versucht schon kräftig einzuheizen. Mein Weg führt mich wieder mal auf dem Spitzberg. Auf den leicht verschneiten Weg (ca. 5cm Schnee) nach oben lässt es sich gut gehen. Der Blick nach allen Seiten ist beispielhaft. Die Sonne scheint und die Sicht reicht bis zum Horizont. Trotz der strengen Kälte läuft Wasser aus dem Berg (kein Schmelzwasser) in Form von kleinen Rinnsalen. Imposant ist dabei der Anblick, denn einige gefrorene Wasserspritzer schillern in allen Farben bei dem Einfall der Sonnenstrahlen. (muss man selbst gesehen haben) Oben angekommen laufe ich nun rechte Hand durch eine Waldschneise. Hier bläst ein eiskalter Wind mit Schneegestöber. Bevor ich ein Bild schießen kann, muss ich erst einmal meine Kamera "auftauen". Hier sind Forstarbeiter dabei Bäume zu schlagen und für den Transport vorzubereiten. Am Ende der Schneise gehe ich linke Hand den Waldweg entlang. Nach ca. 200 Meter sieht man auf der linken Seite eine Wiese mit einem kleinen Teich und einer überdachten Raststelle für Wanderer. Ich bleibe auf dem Weg und gehe weiter Richtung Tal. Nach ein Paar Minuten sieht man auf der rechten Seite einen schmalen Weg direkt Richtung Straße. Der Zickzack- Weg ist für winterliche Verhältnisse schwer zu gehen. Er ist steil und glatt. Im Sommer kann man diesen Weg auch mit Kindern gefahrlos gehen. Nach erfolgreichen Abstieg komme ich gegenüber der Grundmühle auf der Straße von Sonneberg nach Judenbach aus dem Wald heraus. (Die Grundmühle war früher eine Mühle und eine Gaststätte, die längere Zeit geschlossen war. Seit kurzem wird sie wieder bewirtschaftet.) Danach geht es aber Richtung Sonneberg. Nach kurzer Zeit erreiche ich dann wieder meinem Startort. Meine Tour dauerte etwa 2 Stunden.

kurzer Jahresrückblick (9)

Das Jahr 2000 hat Heute nur noch wenige Stunden. Das Neue Jahrtausend beginnt. Zum Abschluss des alten Jahres kann man Gutes und Schlechtes berichten. Zuerst das Schlechte: Einige Firmen haben zugesperrt. Der größte davon ist die Wäscherei. Das "schlimmste" Weihnachtsgeschenk hat uns das Wasserwerk mit seinen Wasserbescheiden beschert. Für einige Hausbesitzer bereitet dies große Kopfschmerzen. (Hier sollten immer noch die Politiker in der Pflicht stehen!) Nun das Gute: Die Flußmauer an der Steinach ist neu errichtet worden. Eine sehr gute Arbeit kann man der Baufirma zugestehen. Dabei ist auch noch der Straßenbelag erneuert und die Zufahrt zum Sportplatz verlegt worden. Die Bergstraße ist auch an den meisten Stellen neu errichtet. Neben den Straßenbelag wurde auch noch Wasserleitung und Kanal erneuert. Die Gespräche mit den Anliegern der Steinacher Straße wegen der Erneuerung dieser sind auch fortgeschritten. Kulturell gab es auch im Dezember etwas besonderes. Unser "Schriftsteller" K.H.Großmann wurde in Hildburghausen für sein neues Buch ausgezeichnet.

Für das 1. Neue Jahr im 3. Jahrtausend wünsche ich allen Gesundheit, Glück und Arbeit.

 Röthenquelle, Waldweg nach Steinach (8)

Heute am Tag der deutschen Einheit hat in unserer Gegend der Wettergott ein einsehen mit uns. Es ist ein Bilderbuch Herbsttag wie man es sich für einen Ausflug nur wünscht. Meine Fahrrad Tour führt mich zunächst von der Dorstenbrücke aus in den Wald. Hier fahre ich immer auf dem unteren Waldweg bis nach Hüttengrund. Auf der "richtigen" Straße angekommen, führt mich mein Weg nach Blechhammer. Dort fahre ich Richtung Eschenthal. Nach überqueren des Bahnüberganges biege ich links auf den nächsten Waldweg. Dieser bringt mich parallel zur Hauptstraße nach Steinach. Es ist ein fast ebener Waldweg, auf dem man mühelos auch mit kleinen Kindern fahren kann. Kurz vor Steinach kann man auch eine Rast an den aufgestellten Tisch und Bänke im Wald einlegen. Wenn man weiter geradeaus fährt, kommt wieder die Steinacher Hauptstraße. Ich fahre Richtung Lauscha weiter. An der unmittelbar kommenden Kreuzung fahre ich zunächst geradeaus. Nach ca. 50 Meter verlasse ich jedoch diese Straße nach links Richtung Meng.Hämmern. Es folgt nun eine Straße im guten Zustand die jedoch ziemlich steil nach oben geht. Übrigens ist die Straße bei der Obsternte stark befahren bzw. zugestellt mit Autos, die ihre Ernte in die ansässige Obstpresserei bringen. Wenn man dann den Aufstieg geschafft hat, sind es nur noch wenige Meter, bis der Weg zur Röthenquelle links in den Wald abbiegt. (Die Wanderziele sind schön ausgeschildert) Nach kurzer Verschnaufpause fahre ich wieder auf die Straße. Richtung zurück nach Steinach. Allerdings biege ich dann an den ausgeschilderten Weg Richtung Wiefelsburg ab. Auf diesem Weg bleibe ich bis ich in Neufang ankomme. (eigentlich immer geradeaus) Vorbei am Sportplatz geradeaus zur Sternwarte. An der ersten Kreuzung rechts halten, dann die nächste links. Auf der rechten Seite sieht man einen ehemaligen Zweigbetrieb der PIKO. Nun kommt ein Wiesen- und Feldweg, der dann wieder in einen Waldweg einmündet. Diesen folge ich immer bergab weiter. (Langsam fahren, obwohl es einen schon reizt schnell zu fahren. Es könnte ein umgefallener Baum zur Gefahrenquelle werden.) Nach ungefähr 2 km abwärts Fahrt kommt man an der Dorstenbrücke (Startort) aus dem Wald heraus. Die Tour habe ich in ca. 3 Stunden abgefahren und ist etwa 28 km lang. Reizvoll zu dieser Jahreszeit sind vor allem die bunten Blätter der Bäume. Die Natur stellt sich langsam aber sicher auf den kommenden Winter ein. Wer die gesamte Tour nachfahren möchte, sollte schon fit sein. Für Familien mit Kindern sollten nur Abschnitte gewählt werden. Man kann übrigens mit dem Auto z.B.auf der Straße in die Nähe der Röthenquelle fahren und auf der Mengersgereuther Ebene einen erholsamen Spaziergang durchführen.

 Gehrenberg, Jagdshof (7)

Da heute mal wieder ein Bilderbuchwetter ist, möchte ich den Gehrenberg mit einer Tour durchqueren. Zunächst fahre ich mit dem Fahrrad nach Steinbach in Richtung Jagdshof. Nach dem Ortsausgangsschild führt ein Weg linker Hand in den Wald. Vorbei an kleinen Steinbrüchen hält man sich immer rechts. Bereits hier bemerkt man den Wildwuchs auf den Waldwegen. Einige Stellen sind mit Sträuchern und Gras überwachsen. Einige nutzen gerade die Natur und Zelten auf einer kleinen Ebene. Es waren die einzigen Personen, die mir an diesem Tag über den Waldweg gelaufen sind. Nun geht es immer leicht Bergauf. Auf der linken Seite hat man hier einen wunderbaren Blick auf die oberlinder Ebene bis nach Coburg. Wenn man an die nächste Gabelung kommt, geht man etwa 50 Meter rechts den Berg hinauf und dann linke Hand Richtung Judenbach. Der Weg ist sehr schlecht zu fahren. Das hohe Gras und die Sträucher, die auf dem Weg wachsen verhindern eine gemütliche Fahrt. Die Natur ist hier scheinbar unberührt geblieben. Mann merkt, das der Berg zur DDR Zeit Sperrgebiet wegen der nahen Staatsgrenze war. Die Forstwirtschaft müsste eigentlich mal die Wege ausasten da auch einige größere Bäume über den Weg gefallen sind. Bei einem Waldbrand hätte die Feuerwehr viel Arbeit um den Weg zu nutzen. Das einzige was die Anstrengung vergessen lässt, ist die Aussicht. Es ist ein kleiner Blick auf die Spitzbergstrasse sowie auf die Judenbacher Strasse möglich. Auf dem Gipfel angekommen ist man nicht in Judenbach sondern auf einer Wiese vor den Toren von Jagdshof. Ich halte mich an die Wegweiser und fahre linke Hand in Richtung Judenbach. Der Weg ist anfänglich gut zu fahren. Nach ca. 300 Metern geht es aber geradeaus in die Botanik. Der Waldweg ist von vielen umgefallenen Bäumen gezeichnet. Das einzig Gute, das es jetzt bergab geht. Doch Vorsicht! Nicht zu schnell fahren. Man könnte schnell in solch einen Baum Fahren. Rechte Hand begleitet einem nun ein kleines Rinnsal. Der Weg wird nun endlich etwas besser. Der Blick ins Tal und dem Glasbach ist endlich möglich. Nach kurzer Zeit kommt man auf Höhe der Grundmühle. Dies sind ein Paar Häuser an der judenbacher Strasse. Es ist aber nicht möglich mit trockenen Schuhen dort hin zu kommen, da der Glasbach dazwischen läuft. Also gehe ich weiter auf dem Waldweg. Vorbei an einer eingefassten Quelle sieht man die ersten Häuser von Hüttensteinach. Auf der Hauptstrasse angekommen muss man rechts fahren und danach erst wieder links (Einbahnstrasse) Der Strasse nun weiter und man ist in Ortsmitte von Hüttensteinach angekommen. Die Strecke ist ungefähr 11 km lang, ich benötigte etwa 1,5 Stunden. Für reine Wanderer sehe ich keine Schwierigkeiten die Strecke in etwa 3 Stunden zu gehen. Mit dem Rad sollten aber keine kleineren Kinder mitgenommen werden, da einige Stellen der Wege ziemlich steil nach oben gehen und unwegsam sind. Über einige umgefallene Bäume musste ich das Rad tragen, um ein Weiterkommen zu ermöglichen. Das Fazit der Strecke: Der Gehrenberg ist noch ziemlich wenig von Wanderern durchquert worden. Er ist noch Natur Pur. Es ist eine Tour für Naturliebhaber. Als Entschädigung für die Anstrengungen sind die sehr guten Ausblicke sowie die Waldbewohner zu nennen.( z.B. Vögel und Eichhörnchen laufen einem über den Weg )

Straßenbau der Steinacher Straße (6)

Durch die Presse wurde bekannt gegeben, das am 29.05.2000 um 18 Uhr im Speiseraum der Köppelsdorfer Schule die erste Vorstellung des Projektes Straßensanierung Steinacher Straße durchgeführt wird. Mit anwesend bei diesem Termin waren sowohl das Projektierungsteam, Vertreter der Stadt sowie des Wasserzweckverbandes. Von der Bevölkerung waren nur einige betroffene Anlieger gekommen, da sehr viele nichts davon wussten bzw. zu dieser Uhrzeit noch auf der Arbeit waren. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten konnte die Vorstellung beginnen.

Als erstes wurden von der Bevölkerung die angegebenen Zahlen der Verkehrsbelastung bemängelt. Die angegebene Zahl von ca.12000 Kfz pro Tag ist eigentlich ein Witz. Es wurde nämlich erst von 7.30 Uhr bis 16.00 gezählt. Die Anlieger wissen es aber besser. Die Spitzenlast fängt schon um ca. 5.30 Uhr an und Abends geht es von 16.30 Uhr bis ca. 20 Uhr rund auf der Strasse. Zur Hauptbelastung tragen nicht nur die Pendler sondern auch die LKW vom Hartsteinwerk bei.

Der gravierendste Umbau dürfte die Brücke über die Steinach sein. Damit werden nicht nur die beiden Kurven etwas begradigt, sondern auch die Anbindung der Friedensstrasse sowie der Strasse An der Steinach werden verändert. Da hoffen die unmittelbar angrenzenden Bewohner noch auf einer Änderung des Projektes.

Als nächstes sollen bei der ehemaligen Wäscherei sowie gegenüber jeweils eine Bus Bucht eingebaut werden ( Die betroffenen Anlieger werden sich bestimmt über den zusätzlichen Krach bedanken. )

Die Kreuzung nach Judenbach sieht auf dem Plan auch gut aus. An längere LKW hat man da bestimmt nicht gedacht. Die Fahrer, die nach Judenbach zu Dr. Schneider fahren werden es dem Projektanten sicherlich danken. Langholz- Autos sollten es dann lieber nicht erst testen, ob sie die Hausecken der Anlieger doch noch knapp verfehlen. Meiner Meinung nach muss auch hier auf jeden Fall mit den Anliegern eine bessere Lösung gefunden werden. An das Einkaufszentrum sowie an die Bewohner vom Fasseldshof wurde auch gedacht. Sie bekommen auch in nähe des Bahnüberganges jeweils links und rechts eine Busbucht. Der Gehsteig der Straße soll übrigens von der Köppelsdorfer Kreuzung bis zum Bahnhof Hüttensteinach auf beiden Seiten der Straße jeweils eine Breite von 1,5 Meter besitzen. Vom Bahnhof bis zum Ortsausgang wird er nur auf einer Seite gebaut.

Die Straßenbreite wurde mit 6,5 Metern angegeben. Für die Strecke Dorstenbrücke bis Ortsausgang also fast keine Änderung der Breite. Nur Stellenweise wird sie etwas enger werden. Der einzige Vorteil ist, das die obere Decke gerade wird und nicht mehr so rund wie bisher.

Laut Aussage des Projektanten wird keine Umleitung während des Bauens erfolgen. Es soll halbseitig mit Ampelregelung gewerkelt werden. Da der Aushub ca. 70 cm tief erfolgt, wird es eine langwierige Sache werden. Die einzigen, die noch etwas auswechseln müssen ist der Wasserzweckverband. Es sollen die Wasserleitung und der Kanal erneuert werden. Hier muss im Vorfeld auf jeden Fall die Kostenfrage noch geklärt werden. Laut Aussage des Vertreters des Zweckverbandes muss noch geklärt werden, ob die Oberlandgemeinden mit Steinach an den Kanal sowie dem Trinkwasser angeschlossen werden. Wenn ja müssen größere Rohre gelegt werden. Die Kosten für die betreffenden Hausbesitzer müssen dann genau geprüft werden.

Da der Baubeginn nicht vor 2002 erfolgen soll, wird sich bestimmt noch mal etwas ändern.

Der Projektleiter hat auf jeden Fall zugesichert, das mit jedem Hausbesitzer in der Straße ein Vorort- Termin durchgeführt wird. Einige Anwohner wird es schlimm treffen. Sie müssen von Ihrem Grundstück Teile an die Stadt abtreten. Der Verkehr wird dann für diese Bewohner hautnah am Wohnzimmerschrank vorbeigeführt. Da es jetzt schon schlimm ist, wenn die 40 Tonner vom Hartsteinwerk vorbeidüsen und abends Rennen veranstaltet werden, wird es nach Fertigstellung noch mehr Zaunmaterial und Nerven kosten. Hier muss dann der Staat eingreifen. Denn viele der Kamikazefahrer sind nicht versichert und der Besitzer bleibt auf dem angerichteten Schaden sitzen.

Während der Bauarbeiten auf der Straße werde ich eventuell eine Webcam installieren. Mal sehen wie bis dahin die Telefongebühren sind. Die Technik und Software habe ich auf jeden Fall schon mal griffbereit gelegt.(Entweder die Kreuzung oder die lange Gerade.) Den Standort der Kamera werde ich so wählen, das man auch was vom Bau sieht.

Neufang, Wiefelsburg, Steinach (5)

Da es zur Himmelfahrt ein super Wetter war, unternahm ich auch eine größere Radtour. Mein Weg führte mich auf den Waldweg in Richtung Neufang. Die Strecke ist gut ausgeschildert und eigentlich auch für Ortsfremde gut zu finden. An der Dorstenbrücke geht man rechts in den Wald. An der ersten Weggabelung geht man links den Berg hinauf. An der nächsten Gabelung geht man ebenfalls links, danach immer geradeaus. Man kommt dann in Neufang am unteren Teil des Tiergartens aus dem Wald heraus. (Ein Besuch des Tiergartens und der Blockhütte lohnt sich) Auf der nun befestigten Straße fährt man in Richtung Ort. Vor dem ersten Haus geht ein Feldweg rechts ab (sehr gute Fernsicht). Wenn man dann an der Kleingartenanlage vorbei ist, muss man die erste Gabelung rechts abbiegen. Man kommt an der Sternwarte vorbei, bei der sich auch ein Abstecher lohnt (Museum) Danach kommt man auf eine gut geteerte Strasse. Am Wegweiser kann man nun sehen wohin man möchte. Ich gehe nun in Richtung Wiefelsburg. (früher ein bekanntes Ausflugsziel für Wanderer) Die Strasse wird nach ca. 200 Meter wieder zum Waldweg. (Der Turm auf der linken Seite war zu DDR Zeiten eine Abhörstation der Stasi. Jetzt wird er von Amateurfunkern benutzt.) Der Weg ist verhältnismäßig gut mit dem Rad befahrbar. An den nächsten Weggabelungen muss man immer geradeaus (immer gut beschildert) Wenn auf der linken Seite ein paar Häuser zu sehen sind, ist man an der Wiefelsburg. Ich fahre aber weiter auf dem Waldweg. Nach ein Paar hundert Meter kommt man wieder auf eine geteerte Straße. Diese fahre ich rechter Hand weiter. Man kommt in Steinach an. Auf der nun kommenden Kreuzung geht es ebenfalls rechts ab. Nach weiteren Metern ist man auf der Hauptstraße die wieder nach Sonneberg führt. Ich habe den gesamten Weg in ca. 2 Stunden geschafft. Auf meiner Tour sind mir sehr viele Wanderer begegnet. Wie es halt zum Männertag üblich ist, mit allerlei flüssigen und recht schmackhaften Lebensmitteln. Die Leute haben an diesem Tag den Alltag mal links liegen gelassen und nach alter Tradition den Tag gefeiert. Es wurde auch mitten auf den Wegen fachmännisch gegrillt. (Der Brandschutz wurde von den Wanderern eingehalten auch wenn man im Wald nicht unbedingt ein Feuer machen sollte. Da es aber vorher geregnet hatte war der Boden noch feucht und eine Ausbreitung der kleinen Feuer nicht möglich.) Insgesamt kann man sagen, das sich der Tag für alle Wanderer egal ob Frau, Mann oder Kinder gelohnt hat. Die saubere Luft und das spazieren gehen oder Radfahren lohnen sich für die Gesundheit auf jeden Fall. Doch es gibt auch an diesem Tag ausnahmen. Leider gab es sogar Unfälle mit tödlichen Ausgang. Deshalb noch einen Apel an alle: zuviel Alkohol ist nicht gut. Wenn der Blick in die Flasche zu tief war, sollte man auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. (Kleiner Tipp von mir: das Taxi vorher buchen, denn an solchen Tagen kann es eng werden.)

Spitzberg, Boxberg, Klettergarten (4)

Da der Wetterbericht zum Osterwochenende gestimmt hat und es sehr warm und trocken war, konnte ich einen Osterspaziergang mit dem Fahrrad unternehmen.

Heute gehe ich den Spitzberg und den Boxberg an. Mit dem Rad geht es zunächst von der Gaststätte Hüttensteinach auf der Straße nach Richtung Judenbach. Nach ca. 200 Metern hinter dem Ortseingangsschild kommt auf der linken Seite ein Waldweg den ich entlang gehe. Auf diesem muss ich mich rechts halten und immer Bergauf gehen. Wenn es die Blätter der Bäume zulassen, hat man eine wunderbare Sicht ins Tal. An dem nächsten Abzweig gehe ich ebenfalls rechts und noch immer Bergauf weiter. Nach kurzer Zeit ist man dann auf dem Gipfel des Spitzbergs. An dieser Wegkreuzung sieht man, warum der Berg "Spitzberg" heißt. Wenn man nach rechts blickt, ist in etwa 150m der höchste Punkt des Berges. Mein Weg führt mich aber nach links. Auf der Ebene sind die großen Bäume gefällt worden und neue angepflanzt. Als Schutz vor dem Wild sind die neuen Pflanzen durch Drahtgitter geschützt. Wenn man sich hier ruhig verhält kann man oft Rehe sehen. Auf dem Weg fahre ich nun weiter. Wenn es aus dem Wald geht, hat man bei schönen Wetter eine gute Fernsicht. Blickrichtung links liegt der Stadtteil Neufang und rechts sieht man Judenbach. Nun geht es bergab. Die Bremsen am Fahrrad haben nun Schwerstarbeit zu leisten, denn es geht ziemlich steil der Straße hinab. Auf der Hauptstraße angekommen, muss man sich wieder mal Bergauf Richtung Neuenbau abstrampeln. Auf der rechten Seite der Hauptstraße liegt die Ortskirche, die von außen einen guten Eindruck macht. Ich fahre weiter bis zur Kreuzung. Rechts geht es nach Jagdshof, geradeaus nach Neuenbau und links nach Blechhammer wohin ich fahre. Dieser Weg ist nur zu Fuß oder mit dem Rad zu benutzen. (Er ist nicht zu Unrecht für Autos gesperrt. Für Spezialautos ist es auch eine Zumutung, denn es ist sehr holperig) Es geht nun bergab. Mit dem Rad muss man auch hier sehr aufpassen und vorsichtig fahren. Für Räder ohne Federung geht es ganz schön auf die Handgelenke. An der nächsten Weggabelung hält man sich links Richtung Klettergarten. Nach kurzer Fahrt kommt auf der rechten Seite der Klettergarten des Alpenvereins Sonneberg. Hier sollte man unbedingt eine Rast einlegen wenn tollkühne Kletterer in der Wand "hängen". Es ist schon imposant, wie die sich am steilen Felsen bergauf arbeiten. Zurück zu meiner Tour. Es geht weiter bergab. Bis zu den ersten Häusern von Blechhammer bleibt man auf diesem Weg. Dann geht es bei der ersten Möglichkeit scharf nach links. Auf diesem Weg, der fast eben liegt, geht es immer geradeaus weiter bis auf die Hauptstraße von Hüttengrund. Nun kann man sich von den Anstrengungen des Radfahrens etwas ausruhen. Da die Straße ein leichtes Gefälle hat, kommt man fast rollend an seinem Ausgangspunkt der Tour an. Die Strecke ist etwa 14 km lang. Ich ging und fuhr etwa 2 Stunden, da ich noch Bilder geschossen habe und kleinere Abstecher links und rechts der Strecke machte. Für Radwanderer mit kleineren Kindern sollte man aber 4 Stunden einplanen. Für reine Fußwanderer ist ein Tag einzuplanen. Da etwa 80% der Strecke auf Waldwegen liegt, ist die reine Luft und die Erholung vom Alltagsstreß die Mühe wert.

Schönberg, Waldweg nach Hüttengrund (3)

Jetzt, wo das Wetter endlich schöner und wärmer wird, habe ich mein Fahrrad in Ordnung gebracht, um auch einige längere Touren in der unmittelbaren Umgebung zu bestreiten.

Meine erste Tour führte mich auf dem Waldweg von der Dorstenbrücke in Richtung Blechhammer. An der ersten Weggabelung hält man sich rechts. Danach führt der Weg fast eben weiter. An der nächsten Weggabelung kann man links über einen steilen Pfad in Richtung Neufang abkürzen. Nach rechts konnte man früher den Weg nach unten nehmen und über das Wehr (eingefallen und nicht mehr vorhanden) wieder schnell auf die Hauptstrasse kommen. Hier bietet sich ein guter Blick in das Tal (Ortseingang). Ich gehe weiter geradeaus. Nach ein paar hundert Metern kommt man zu der nächsten Weggabelung. Nach links geht es ins Wölfleinstal. Von dort kommt ein auch im Sommer kaltes und klares Rinnsal (es dürfte Trinkwasserqualität besitzen). Meine Tour führt mich aber nach rechts weiter. Hier steigt der Weg minimal an, so das man ruhig weiterfahren kann. Nach einer kurzen Strecke kann man dann wieder ins Tal schauen. An der nun kommenden Weggabelung muss man sich links halten. Es geht leicht bergauf. Der rechte Weg ist mit Sträuchern weiter unten verwachsen und mit dem Rad oder zu Fuß nicht unbedingt zu empfehlen. Am nun kommenden Abzweig muss man sich unbedingt Rechts halten! Nach ca. 200 Meter kommt man auf eine befestigten Straße, die einem nach Hüttengrund führt. (Der linke Weg endet nämlich nach etwa 300 Metern an einem Schlagbaum. Dahinter ist der Steinbruch. Hier ist es nicht gerade ungefährlich. Neben Sprengarbeiten ,riesigen Ladern und Muldenkippern sowie riesige Steinhalden und tiefe Abbausolen kommt der Werkverkehr des Hartsteinwerkes dazu. Da es hier sehr laut und staubig ist, können die Tonnenschweren Autos nicht auf Wanderer aufpassen. Lebensgefahr!!! Wer sich dennoch dafür interessiert, sollte unbedingt an einem Tag der offenen Tür eine Besichtigung vornehmen. Wann so etwas ist kann man im Büro erfragen.) In Hüttengrund nun angekommen führt mich mein Weg nach links weiter auf der Hauptstrasse nach Blechhammer (ein Ortsteil von Hüttengrund). In der Ortsmitte nach überqueren der Brücke fahre ich nach rechts. Es geht leicht bergauf. An der nun kommenden Weggabelung biege ich ebenfalls rechts ab. (Wenn man weiter geradeaus fährt, kommt man am Klettergarten vorbei nach Judenbach.) Der Waldweg ist so beschaffen das man ihn auch mit dem Rad fahren kann. Nach einem kurzen Wegstück hat man eine gute Sicht auf den Ort. Am nächsten Abzweig geht man geradeaus weiter. Der Weg ist eben bis nach Hüttengrund. Hier kommt man dann wieder auf die Hauptstraße. Von dort fährt man auf der Hauptstraße vorbei am Fahrschulplatz wieder zurück nach Hüttensteinach.

Da am Nachmittag noch schönes Wetter war, unternahm ich noch einen kleinen Abstecher in die Kiesgrube nach Oberlind. Hier hat sich schon so manches getan. Neben Erdhügeln sind auch schon kleine Seen entstanden. Die Förderbänder und Maschinen der Betreiber haben auf jeden Fall noch einiges zu tun um später einen großen See als Naherholungsgebiet entstehen zu lassen. Auf dem Heimweg unternahm ich noch einen Abstecher zum Köppelsdorfer Sportplatz. Danach war die Tour zu Ende.

Gehrenberg, Steinbach, Unionsgrotte (2)

Da am Sonntag (27. Februar) sehr schönes Wetter war (bis zu 15 Grad in der Sonne), konnte ich einen erneuten Spaziergang unternehmen. Mein Weg führte mich vom Hüttensteinacher Steinbruch über die Waldwege des Gehrenbergs zurück über Steinbach nach Hause. Am Nachmittag ging es dann von der Blockhütte (Ausflugsziel Ortsteil Neufang) über die Waldwege des Schönbergs ebenfalls nach Hause zurück.

Die eingefangenen Bilder zeigen, das es auch in dieser Jahreszeit schön in der Natur ist. Einige Bäume am Wegrand sind abholbereit, konnten aber wegen des Schnees und gefrorenen Boden noch nicht abtransportiert werden. Ein Stück weiter Richtung Steinbach habe ich dann Fotos vom Panorama der Oberlinder Ebene geschossen. Das es wärmer wird, sieht man an einem Rinnsal das vom tauenden Schnee gespeist wird. Fast am Ende des Waldweges sind ebenfalls Steinbrüche. Hier wird wie auch am Hüttensteinacher nichts mehr abgebaut.

Die Tour am Nachmittag hatte ich eigentlich angetreten, um ein Panoramabild von Sonneberg von der Unionsgrotte aus zu schießen. Ich muss eingestehen, das ich das letzte mal vor ca. 15 Jahren hier war. Da war der Blick über die Stadt Sonneberg bis ins Coburger Land noch "Astfrei" möglich. Jetzt sind die Sträucher von Damals Bäume. Ebenfalls nicht mehr Original vorhanden ist die Goethe und Majors Steinbank. Die Bänke sind jetzt durch Holzbänke ersetzt. Für den Sommer ist das aber auch bei eingeschränkter Sicht ein schönes Ausflugsziel. (Für ältere Spaziergänger nicht unbedingt zu entfehlen, da einige Wegabschnitte ziemlich steil sind.) Das es in der heutigen Zeit nicht ohne Technik geht zeigt mitten im Wald der große Sendemastes der Telekom. Sein Standort ist gut gewählt, da man Ihn vom Wald gesehen erst spät sieht. Die hohen Bäume herum verhindern einen direkten Blickkontakt. Die Harmonie der Natur wird hier nicht gestört. Apropos Natur, das letzte Bild meines Ausfluges zeigt die Steinach. Sie hat jetzt einen etwas höheren Wasserstand als normal. Das Wasser ist kristallklar sauber. Durch das steinige Flussbett säubert sich der Fluss durch Sauerstoffanreicherung selbst. In früheren Jahren war das nicht immer möglich, da einige Betriebe und Anlieger ihre Abwässer direkt eingeleitet haben. Den technischen Fortschritt der Abwasserbehandlung sieht man also auch hier.

Jahreswende, Schönberg, Spitzberg (1)

Da das Milennium sprich Jahreswechsel von 1999 zu 2000 ohne größere Probleme über die Bühne gegangen ist, finde auch ich mal wieder etwas Zeit, um von "Neuen" aus Hüttensteinach zu berichten. Zunächst kommen die Baumaßnahmen dran, die bereits im alten Jahr begonnen haben. Die erste Maßnahme betrifft die Bergstraße. Sie wurde an der Steigung etwas verbreitert und befestigt. Die nächste größere Baumaßnahme betrifft die Straße "An der Steinach" hier waren schon erste Vorbereitungen, die dann für den weiteren Fortgang der Befestigung der Flussmauer dienen. Als nächstes wurde der Gehsteig vom Bahnhof bis zur "Diska" etwas verbreitert und notdürftigst befestigt. Für ältere Personen oder Rollstuhlfahrer eine Zumutung. Am Ortseingang wurde die Straßenbeleuchtung gegen Neue Lampen getauscht. Die nächsten Baumaßnahmen waren die erneute Rekonstruktion der 3 Bahnübergänge im Ort. (Unverständlich) Als diese Maßnahme abgeschlossen war, wurde der Zugverkehr erneut eingestellt. Gewerblich gibt es im Moment eigentlich nur schlechtes zu berichten. Die Wäscherei hat dicht gemacht. Die Maschinen sind veraltet und nicht mehr rentabel. Erfreulich ist nur der Umstand, das keine Arbeitsplätze verloren gingen. Die Mitarbeiter müssen jetzt zwar einen langen Arbeitsweg in kauf nehmen aber sie haben noch Arbeit. Ebenfalls hat die Fleischerei und Partyservice "Dorst" zu geschlossen. Das einzig Gute im neuen Jahr ist, das wir bis jetzt vor größeren Wetterunbilden verschont geblieben sind. Das einzige was mit dem Wetter zu tun hatte, war der Eissee auf der Steinacher Straße vor dem Bahnhof. Da hier die Abflusskanäle verstopft waren, konnte das Wasser nicht ablaufen und gefror bei den sehr kalten Tagen und Nächten des Januars.(bis minus 21 Grad Celsius) In Bezug auf Wasser hatten wir auch Glück. Die Schneeschmelze und der Regen ließen die Flüsse nicht überlaufen. (Alter Spruch : "Viel Schnee wenig Wasser, wenig Schnee viel Wasser" bewarheitete sich) Mit Windböen hatten wir auch wenig zu tun. Bis auf ein Paar vereinzelter Bäume war kein Schaden zu beklagen.

Da auf den Waldwegen kein Schnee mehr lag, konnte ich einen Spaziergang wagen, der mich zunächst von der Dorstenbrücke bis ins Wölfleinstal führte. Der zweite Gang führte mich rund um den Spitzberg. Einige Bilder habe ich dabei auch geschossen. Leider sind die Lichtverhältnisse in dieser Jahreszeit noch nicht optimal. Da aber noch keine Blätter an den Bäumen sind, hat man in dieser Zeit gute Aussichten, die im Sommer nicht möglich sind. Vom Schönberg hat man eine gute Sicht auf den Gehrenberg mit den Schrebergärten und das Tal. Vom Waldweg sieht man auch das ehemalige Wehr hinter der Wäscherei. Ebenfalls kann man jetzt auf die Spitzbergstraße und den Steinbruch in Hüttengrund blicken. Da man im Winter auch an die Waldtiere denken sollte, steht eine Futtergrippe in Höhe "Diska". Am Spitzberg steht auch eine in der Nähe des Wendeplatzes. Hier habe ich auch den aufsteigenden Nebel geknipst. Weiter oben am Berg ist auch ein Hochstand. In seiner Nähe habe ich eigentlich den einzigen Baum gesehen, der vor kurzen umgefallen ist. Von hier hat man einen guten Blick in das Tal. Zu sehen ist der Bahnhof und das Gewerbegebiet Föritz. Einen verschlafenen Eindruck macht das Schloss. Hier hat sich seit langen nicht`s getan. Das Bild zeigt die eingefasste Quelle des Schlosses. Eigentlich wollte ich auch ein negatives Bild schießen, das eine wilde Mülldeponie zeigt, aber leider war mein Akku leer.